Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs?

von Ralf Zosel, veröffentlicht am 15.07.2008
Rechtsgebiete: beck-blogStöckchenVerlag10|6592 Aufrufe

PR-Blogger Klaus Eck hat mir ein „Stöckchen" zugeworfen. Das ist eine Blogger-Sitte, die so funktioniert: Jemand - in diesem Fall Marketingblogger Michael van Laar - überlegt sich ein paar Fragen, beantwortet diese und sucht Blogger aus, die er bittet, die Fragen ebenfalls zu beantworten. Das geht dann immer so weiter. Jetzt also liegt das Stöckchen bei mir und ich will mich daran versuchen.

 

Seit wann gibt es das Blog?

Der erste Beitrag im beck-blog datiert vom 07.12.07. Entdeckt wurde es ein paar Tage später von Christopher Brosch, der in seinem Blog „Die herrschende Meinung" für die erste Erwähnung in der Blogosphäre sorgte. Offiziell verkündet wurde der Start des beck-blog dann Anfang des Jahres.

Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

Die Frühphase des beck-blog habe ich nur aus der Ferne miterlebt - ich bin erst Anfang März zum Beck-Verlag gestoßen. In der Meldung zum Start hieß es: „Der führende juristische Fachverlag C.H. Beck beschreitet neue Wege im Web 2.0 (...)". Das beschreibt meines Erachtens ganz gut die Motivation: Wir wollen die Möglichkeiten nutzen, die das Web 2.0 einem traditionsreichen juristischen Fachverlag bietet.

Welchen Zweck hat das Blog?

Das beck-blog würde ich nicht als Marketing-Blog bezeichnen. Insofern geht das Thema des Stöckchens (siehe Titel) etwas am Ziel vorbei. Zwar freuen wir uns immer, wenn sich jemand für unsere Bücher, Zeitschriften und andere Produkte interessiert, die wir am Rande des beck-blog bewerben. Wir sind aber in erster Linie ein Fach-Blog. D. h. wir wollen unsere Leser nicht nur informieren, sondern Ihnen auch die Möglichkeit geben, sich an der juristischen Diskussion zu beteiligen, und zwar ganz unmittelbar. Letztlich geht es darum, einen Beitrag zur Fortentwicklung des Rechts zu leisten.

Was hat das Blog bisher „gebracht"?

Unsere Experten haben im ersten halben Jahr über 400 Beiträge produziert, die nicht nur eifrig gelesen, sondern von unseren Lesern auch schon über 1.000 Mal kommentiert wurden. Die zahlreichen Verlinkungen kommen nicht nur von anderen Blogs, sondern auch von Seiten wie heise-online und sueddeutsche.de (vgl. hierzu meinen Beitrag vom 09.05.08). Nicht nur unsere eigenen Fachzeitschriften, sondern auch Print-Publikationen anderer Verlage beschäftigen sich mit dem beck-blog, etwa der Buchreport. Unser Konzept ist so erfolgreich, dass uns jetzt sogar andere Verlage nacheifern.

 

Ich gebe das Stöckchen weiter und bitte Udo Vetter (lawblog), Manuel Schmitt (hostblogger) und Bernd Schmitz (Multimediablog) im ihre Antworten.

Diesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlenDruckversion

Ähnliche Beiträge

Hinweise zur bestehenden Moderationspraxis
Kommentar schreiben

10 Kommentare

Kommentare als Feed abonnieren

[...] Was bringt das Beck-Blog? Ein von Michael van Laar initiiertes “Stöckchen” wandert gerade durch die Blogosphäre, mit dem der Frage auf den Grund gegangen werden soll, was Marketing-Blogs denn eigentlich bringen. Zugeworfen wurde dieses Stöckchen unter anderem auch Ralf Zosel, der Community Manager beim Verlag C.H. Beck ist und das Beck-Blog betreut: Was bringt das Beck-Blog? [...]

0

Kommentar hinzufügen