Nach Mollath und Peggy ein weiteres Fehlurteil? - Der Doppelmord in Babenhausen

von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, veröffentlicht am 12.04.2014
Rechtsgebiete: StrafrechtStrafverfahrensrecht3166|173917 Aufrufe

Die Strafjustiz ist in jüngster Zeit nicht nur, aber vorallem durch den Fall Mollath und durch das in dieser Woche begonnene Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy stark ins Gerede gekommen. Und schon gerät ein weiterer Fall wegen eines möglicherweise falschen Indizienurteils in den Fokus der Öffentlichkeit .

Für einen eiskalten Doppelmord an seinen auch nachts herumschreienden Nachbarn wurde Andreas D. vom Landgericht Darmstadt im Juli 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Verurteilte leugnet die Tat, seine Frau kämpft gemeinsam mit ihm Aufopferung voll um die Wiederaufnahme.

Zwischenzeitlich greifen die Medien auch diesen Fall auf. Es zeigen sich erhebliche Ungereimtheiten, die hoffentlich bald aufgeklärt werden können.

Das ZDF berichtete in der Serie 37 Grad:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119408/Mein-Mann-ist-kein-Moerder?bc=sts;stt&flash=off

Zur Homepage der Ehefrau mit dem Urteil zum Download: 

http://www.doppelmord-babenhausen.de/Urteil.htm

Medienberichte:

www.google.com/search?q=Doppelmord+in+Babenhausen

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3166 Kommentare

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Sehr geehrter "Logiker", im Prinzip stimme ich Ihnen ja weitgehend zu, allerdings bedeutet "Herstellung der Öffentlichkeit" in einer öffentlichen HV für mich, daß ich als Teil der Öffentlichkeit auch die Einlassungen aller Beteiligten, der Richter und der Zeugen, mindestens akustisch hören kann, aber das ist in deutschen Gerichtssälen doch nicht der Fall. Hinter einer abtrennenden Glasscheibe höre ich das nur, wenn a) in Mikrophone gesprochen wird und b) diese auch funktionieren. Ohne eine Glasscheibe zur Abtrennung höre ich nur die Einlassungen aller Beteiligten, der Richter und der Zeugen, wenn diese c) auch mit einer Mindestlautstärke sprechen. Aber weder a, noch b und c sind Standard in deutschen Gerichtssälen, wovon ich mich auch gestern wieder überzeugen konnte im AG und im LG Darmstadt. Lesen Sie doch bitte auch mal, was Herr Prof. Dr. H. E. Müller aus Düsseldorf berichtet hat: 

Hier im Düsseldorfer Congress Center sind die Vorbereitungen von Prozess und seine technische Durchführung minutiös geplant, erfolgen durch mehr als ausreichendes (und noch dazu sehr freundliches) Polizei- und Justizpersonal und die Hauptverhandlung selbst ist technisch auf neuestem Stand – so wie ich es noch nie erlebt habe: Auf drei Leinwänden in Kinogröße werden die Zeugen (bzw. andere jeweils Sprechende) in Nahaufnahme bei ihrer Aussage gezeigt – Fotos aus der Akte und Skizzen, die die Zeugen anfertigen, werden ebenso für den gesamten Saal projiziert. Hier wird alles daran gesetzt, der Öffentlichkeit einen Musterprozess an Transparenz zu bieten.

Quelle: https://community.beck.de/2018/03/29/loveparade-2010-der-gullydeckel/bau...

Und was sagt ein "Logiker" nun auch noch dazu, für den die Logik doch eine "conditio sine qua non" sein sollte?

Bitte, Sie dürfen auch noch antworten, sehr geeehrter "Logiker", vor Ihrem Urlaub und hier in diesem Blog von Juristen.

Besten Gruß

GR

Berichtigung: Peppermint Patty kommentiert am Do, 2018-07-19 10:45

Streiche: „trotz POK Loebs (…)“.

Setze: KOK Loeb(s):

https://www.op-online.de/region/babenhausen/jahr-danach-keine-heisse-spur-715766.html

War ein unbeabsichtigtes, zufälliges, bedauerliches Versehen von mir.

Auch das Thema „Bauschaum“ interessiert mich indes sehr, steht in meiner derzeitigen Prio-Liste aber – plöpp - noch nicht ganz an erster Stelle:

http://azxy.communityhost.de/t914287940f354157108-FF-Kripo-Darmstadt-Mord-an-Silke-Sch-Doppelmord-Babenhausen-gestrichener-FF-3.html

 „… Am Tatort wurde ein Klumpen "Bauschaum" an einem Einschussloch gefunden. Dieser sei bei einer Untersuchung von der Wand gefallen und habe "plöpp" gemacht. Allerdings scheint diese Aussage falsch zu sein, da ein anderer Beamter, welcher vorher am Tatort war sagt, dass dieser nicht mehr an dem Türstock klebte als er ankam. Der andere Beamte hat diesen Klumpen dann an die Tür geklebt, weil er annahm, dass er da war… Es wäre ja noch schöner, wenn sich die Polizei den Tatort so herrichtet wie sie es wünscht.“

Sehr geehrter Herr Rudolphi, 

Herr Dr. Strate, Lars Winkelsdorf und auch Sie konnten unmöglich die genauen
Leistungsdaten der verwendeten Tatmunition kennen, weil ich diese erst 
am 12.12.2017 veröffentlicht habe.

Die Behauptung in der ersten Erklärung des Dr. Starte, die Mündungsgeschwindigkeit
der Tatmunition läge im Bereich 300 bis 580m/sec ist völlig absurd
und technisch völlig unmöglich.   

Die Leistungsdaten im Quatsch~Gutachten des Revolver~Journalisten Lars Winkelsdorf 
beziehen sich auf die schweizer Munition "Geco", die nicht tatrelevant ist,
aber trotz Überladung nur 372 m/sec erreicht. 

Bei dieser Munition ist die Außen~Temperatur völlig egal.

Die Tatwaffe war auch keine uralte, rostige Walther P38 aus dem Zweiten Weltkrieg,
die erst liebevoll von Klaus Tolls Mörder restauriert und deren Lauf dann 
gnadenlos abgesägt wurde, so daß Zielen unmöglich wurde.

Im Gutachten des BKA vom 28.04.2009 gibt es weder Angaben zur Mündungsgeschwindigkeit,
noch Angaben zur Lautstärke der Tatmunition. Diese Angaben habe ich 
erst vom Hersteller bekommen, und zwar in Englisch.

Die Maßeinheiten mußte ich umrechnen ! 

Die Behauptung des Schußwaffenexperten Leopold Pfoser vom BKA, daß ein Bauschaumteilchen
sich an das mit Überschallgeschwindigkeit fliegende 9mm~Projektil, das zusätzlich
mit extrem hoher Geschwindigkeit um die eigene Achse rotiert, an die glatte
Messing~Oberfläche des Projektils angehaftet habe, erinnert an die
Lügengeschichten des berühmten Lügenbarons von Münchhausen, 
der auf einer Kanonenkugel über eine hohe Festungsmauer
geflogen sein will.

Auch Ihr Märchen von der Elster, die zwei leere Patronenhülsen aufgesammelt
und neben die Haupt~Eingangstür abgelegt hat, beweist nur, daß
Sie wie Leopold Pfoser das Unmögliche mit völlig absurden
Geschichten möglich machen wollen.

Die Tatwaffe war eine moderne 9mm~Pistole, rechtsauswerfend
mit einem Magazin, das mindestens 10 Patronen faßt
wie die Heckler & Koch P8 ! 

Das hätte er KOK Loeb in einem von Reue getragenen Geständis
von Andreas Darsow gerne gehört. 

Andreas Darsow ist aber nicht der angebliche 3fach~Mörder,
sondern vermutlich die beiden Männer, die Klaus Toll
seit Sept. 2008 bedrohten. 

Daß im Urteil ein Trainingsanzug mit einem Jogginganzug verwechselt wird,
ein Kellergeschoß mit einem Souterrain und Schaumstoff mit
Bauschaum, beweist, daß den Ermittlern diese Details 
in ihrer frei erfundenen Revolver~Geschichte
für Aktenzeichen XY ungelöst
eigentlich egal waren. 

Die Kripo hoffte auf ein reuiges Geständnis, das Sie bis heute 
wie im Kindermordfall Peggy nicht bekommen hat.

Auch im Kindermordfall Peggy hat Wolfgang Geier Blutspuren
an der Kleidung des Ulvi Kulac frei erfunden. 

Wolfgang Geier ist für vorschnelle falsche Verdächtigungen
bekannt und mußte sich im NSU~Prozeß hierfür 
vor dem Untersuchungsausschuß
verantworten. 

Auch im NSU~Prozeß ging es um einen
ominösen Alu~Schalldämpfer aus
der Schweiz und einen 
Herrn Schläfli.

Was für ein Zufall ?

In Wirklichkeit war es also nicht die Elster, sondern ein Geier,
der die leeren Patronenhülsen an die Haupteingangstür 
der Familie Toll gelegt und dort die
Schußrekonstruktion im Parterre 
stattfinden ließ.

Das ist er wahre Kern der Revolver~Geschichte ! 

PS: 
Klaus Toll ging morgens um 4 Uhr nicht bei Eiseskälte joggen,
sondern fuhr zu einer Prostituierten der Hells Angels.

Mein Geheim~Tip: 
Maison de la Rose !

MfG
Dipl.-Ing. 
Ralf Steffler 
Offenbach

0

An alle, 

nach den über 1000 Beiträgen und der offiziellen Bestätigung der Tatmunition durch das BKA 
müßte es doch eigentlich möglich sein, die genaue Mündungsgeschwindigkeit sowie 
den Lärmpegel in Klaus Tolls kaltem Keller am Tatmorgen zu berechnen.

Die Behauptung des Schußwaffenexperten Leopold Pfoser vom BKA
sein selbstgebauter PET~Schalldämpfer habe seine  Walther P38
aus dem Zweiten Weltkrieg praktisch lautlos gemacht,
läßt sich nicht halten.

Oder hat Leopold Pfoser die Schußtests 
auch ohne Gehörschutz gemacht ?

Wenn sein PET~Schalldämpfer funktioniert hat,
brauchte er keinen Gehörschutz.

Die Polizisten vor Ort hatten bei den Schußtests am 3.6.2009
allerdings alle Mickey Mäuse aufgehabt. 

Hatten die alle Angst, daß der PET~Schalldämpfer 
nicht funktioniert und ihnen das Trommelfell
platzt, so wie Klaus Tolls Mörder im
kalten Kellerflur ?

Im RTL~Bericht hatte Klaus Tolls Mörder 
keine Mickey Maus auf !

MfG
Dipl.-Ing. 
Ralf Steffler 
Ofenbach am Main

0

UA, S. 118 (SV Pfoser): „Soweit dort konkrete Angaben gemacht worden seien, habe er alle Angaben eingehalten, insbesondere auch in Bezug auf das Zwischenstück mit der Länge von 20 cm Abstand.“

 

Silencer-„Bauanleitungsseite“: „Es werden laufend kleine Schaumpartikel in den Lauf gesogen, daher empfehle ich, mittels eines Rohres von der Flaschenöffnung her etwa 20 cm des ausgehärteten Schaumes herauszuholen so wird auch die Lauf Verschmutzung wesentlich geringer.

 

Das Zwischenstück mit der Länge von 20 cm und das Entfernen ausgehärteten Schaumes von der Flaschenöffnung aus im Umfange von etwa 20 cm sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Tot ist tot, Pizza ist Pizza, und Tür ist Tür. UA S. 4: „Dabei konnte auch der Angeklagte allenfalls schmunzeln oder nur mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass die Familie Toll die eigentliche Haustür über all die Jahre grundsätzlich nicht benutzte, sondern das Haus ausschließlich über die Souterraintür betraten. Innen vor der eigentlichen Haustür stand eine Blumenvase, zuletzt bereits von Spinnweben verhangen.“ Immerhin ließen sich bei der „Tatrekonstruktion“ am „Tatort“ bei dieser Gelegenheit doch auch sicherlich die Spinnweben aus der Blumenvase vor der eigentlichen Haustür entfernen. Tatrekonstruktion ist – grundsätzlich bzw. ausschließlich - Tatrekonstruktion, logo. 

In Annex zum Thema "Tatrekonstruktion" am "Tatort": vgl. u.a. auch @Steffis (Herrn Stefflers) Post vom 26.6.18, 17:40. Bei dem im RTL-Bericht integrierten Original-Polizei-Video dürfte bei 5:34-5:35 die Kellertreppe zu erkennen sein. Zur Orientierung im Opferhaus ist m. E. auch Sequenz 6:15-6:23 geeignet.

 

Lieber Peppermint Patty, 

die Kellertreppe muß  außen neben
der Haupteingangstür 
hinterm Haus liegen.

Beweis:
Hinweisschild "Toll Immobilien !"

Die Kellertür muß sich in 3m Tiefe befinden.

Der erste Schuß erfolgte auf Augenhöhe und
nicht wie im Filmbeitrag gezeigt 
im 45°~Winkel nach unten.

Die echte außenliegende Kellertreppe ist 
in keinem Video zu sehen. 

Klaus Toll wurde laut schriftlichem Urteil im Kellerflur vor der Toilettentür
erschossen und nicht im Erdgeschoß (Parterre).

Die Reihenhäuser haben kein "Souterrain". Das ist ganz 
großer Quatsch und Unsinn.

Die Haupteingangstür ist aus Glas. Klaus Toll hätte
seinen Mörder durch die Glastür gesehen. 

Im RTL~Video läuft Astrid Toll durch die Terrassentür 
in den Vorgarten. War das auch der Fluchtweg
von Klaus Tolls Mörder ? 

Dann stand die Terrassentür für
Astrid Toll bereits offen.

Sie mußte nur durchlaufen. 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main 

0

Lieber Steffi,

„meine“ Treppe

UA S. 20: „Sodann packte er den Hausmüll in Tüten zusammen und begab sich jeweils mit einem Müllsack in der Hand in das Kellergeschoss.“

bezieht sich auf den Innenbereich.

Steffi kommentiert am Sa, 2018-07-21 17:56Permanenter Link

Lieber Peppermint Patty, 

die Kellertreppe muß  außen neben
der Haupteingangstür 
hinterm Haus liegen.

Sehe ich auch so.

Viele Grüße nach Offenbach

PP

"die Kellertreppe muß  außen neben der Haupteingangstür hinterm Haus liegen.

Sehe ich auch so."

Da ich mir das Luftbild auf Google Earth genau angeschaut hatte, ist zu differenzieren zwischen Innenbereich  und Außenbereich, "die Kellertreppe" außen ist an der süd-westlichen Hausecke von Haus 36 gelegen, einem Reiheneckhaus, dazu gehört auch eine überdachte Nebeneingangstüre zum Souterrain mit Strukturglasfüllungen.

Außerdem gibt es noch eine Kellertreppe innen im Haus, offenbar mit einer Brandschutztüre dann zum KG laut Urteil.

Die jeweilige Haupteingangstüre ist nördlich bei allen 4 Reihenhäusern, südlich gibt es jeweils eine Terrassentür bei allen 4 Reihenhäusern.

Übrigens, warum haben weder Frau Darsow, noch RA Dr. Strate das Protokoll der HV gemäß StPO § 271 veröffentlicht, wohl aber d

die Kellertreppe muß  außen neben
der Haupteingangstür 
hinterm Haus liegen.

Sehe ich auch so.

Da ich mir das Luftbild auf Google Earth genau angeschaut hatte, ist zu differenzieren zwischen Innenbereich  und Außenbereich, "die Kellertreppe" außen ist an der süd-westlichen Hausecke von Haus 36 gelegen, einem Reiheneckhaus, dazu gehört auch eine überdachte Nebeneingangstüre zum Souterrain mit Strukturglasfüllungen.

Außerdem gibt es noch eine Kellertreppe innen im Haus, offenbar mit einer Brandschutztüre dann zum KG laut Urteil.

Die jeweilige Haupteingangstüre ist nördlich bei allen 4 Reihenhäusern, südlich gibt es jeweils eine Terrassentür bei allen 4 Reihenhäusern.

Übrigens, warum haben weder Frau Darsow, noch RA Dr. Strate das Protokoll der HV gemäß StPO § 271 veröffentlicht, wohl aber das schriftliche Urteil?

Das Protokoll der HV wäre doch auch interessant gewesen.

Das Protokoll der HV wäre doch auch interessant gewesen.

0

I. Friedrich-Ebert-Straße, Zugang außen

1. Zugangsweg zu den vier Reihenhäusern von der FES; Terrassentürenseite der Reihenhäuser (GR: „…südlich gibt es jeweils eine Terrassentür bei allen 4 Reihenhäusern.“), Haus Toll = letztes Haus links > Darsow > Zappe > Becker (UA S. 2)

https://www.op-online.de/region/babenhausen/ehepaar-stirbt-durch-mehrere-schuesse-209588.html

https://www.youtube.com/watch?v=8I8N1maHqFs zur zur FES gelegene Terrassentürseite: vgl. Min. 4:05

UA S. 2: „Der eigentliche Eingangsbereich zu diesem Grundstück und den jeweiligen Reihenhäusern lag rechts versetzt neben dem Anwesen der Familie Becker. Von dort gelangte man auf einen (von der Friedrich-Ebert-Straße aus gesehen) im rückwärtigen Teil des Grundstücks parallel zu den Reihenhäusern gelegenen Weg, der zu den jeweiligen Haustüren führte, deren Eingangsbereich von der Straße (mithin) nicht eingesehen werden konnten. Dieser Weg führte vom Haus der Familie Becker bis zum Ende des Grundstücks zu dem den Komplex abschließenden Anwesen der Familie Toll.“

2. (Gesonderter) Zugang zum Keller („Eingang zum Souterrain“) aus der FES:

https://www.op-online.de/region/babenhausen/tochter-nicht-vernehmungsfaehig-212893.html Treppe zum Keller/Souterrain/Souterrainvorraum; GR: "die Kellertreppe" außen ist an der süd-westlichen Hausecke von Haus 36 gelegen, einem Reiheneckhaus, dazu gehört auch eine überdachte Nebeneingangstüre zum Souterrain mit Strukturglasfüllungen.“

(an der „freien“ Längsseite), Übersicht, Quelle:

https://www.allmystery.de/themen/km110040-848

(auch falls es mit dem Einstellen des Bildes nicht klappt)

 

UA S. 2: „Allerdings verfügte das Reihenhaus der Familie Toll zusätzlich über eine Eingangstür zum Souterrainbereich. Der (separate) Eingang zum Souterrain war also um das Haus herum gelegen, der Zugang über eine wenige Stufen hinunterführende Treppe konnte jedoch auch unmittelbar durch ein kleines Gartentor von der Friedrich-Ebert-Straße aus erreicht werden.“

3. GR: „Die jeweilige Haupteingangstüre ist nördlich bei allen 4 Reihenhäusern“ (auf der von der FES abgewandten Seite)

https://www.google.de/search?biw=1366&bih=623&tbm=isch&sa=1&ei=K5pUW6ynO4zjsAeV44HADg&q=darsow+zdf+37+grad+nachbar&oq=darsow+zdf+37+grad+nachbar&gs_l=img.3...77565.81083.0.82362.8.8.0.0.0.0.505.1541.3j3j1j5-1.8.0....0...1c.1.64.img..0.1.499...35i39k1.0.8r49xen3mto#imgrc=Xr4sjtpRkW44DM:&spf=1532271230737

Im Übrigen: s.o. 1.

II. Im RTL-Bericht integriertes Video der polizeilichen „Tatrekonstruktion“ an Nichttatort

Haus Toll – Erdgeschoss - Innen - Tag: 5:31-5:32: Küchenfenster, Rollo heruntergezogen

Haus Toll – Haupteingangstür - Außen – Tag: 1:28-1:29: rechts, neben nach innen geöffneter („toten“) Haupteingangstür: herunter gelassenes Rollo Küchenfenster

Haus Toll – Erdgeschoss - Innen – Tag: 5:33-5:35: Kellertreppe

Haus Toll – Erdgeschoss – Innen - Tag: 5:35-5:36: Treppe zum 1. OG

Haus Toll – Erdgeschoss - Innen – Tag: 6:21-6:23: Essecke (hinter Küche)

Haus Toll – Haupteingangstür – Außen – Tag: 1:32-1:34: (fiktiver) T steht mit Pistole-(Serien-)SD-Kombi im Anschlag ca. 1 m vor der Haupteingangstür und gibt einen Schuss in den hinter der nach innen geöffneten Tür befindlichen Raum ab, T betritt unmittelbar nach Schussabgabe mit Waffe-SD-Kombi im Anschlag das Haus

Haus Toll – Erdgeschoss – Flur – Innen – Tag: 1:35-1:41: T gibt 5 weitere Schüsse ab, Beschussziel: vor der geschlossenen Tür links gegenüber der Haupteingangstür, T verlässt, an einem großen (Wand-) Spiegel vorbei gehend (bei 1:41 ist im Spiegel u.a. die weiter geöffnete Haupteingangstür zu erkennen), den Flur

Haus Toll – Erdgeschoss – Essbereich – Innen – Tag: 1:41-1:44: T läuft am Essbereich vorbei

Haus Toll – Erdgeschoss – Treppe zum 1. OG - Innen – Tag: 1:45–1:48: T steigt mit Pistole-SD-Kombi in beiden Händen haltend Treppe hoch…

UA S. 104: Dabei hätte der Feuerwehrmann Kinz das Schloss aus der Kellertür herausgezogen und habe festgestellt, dass die Tür nur zugezogen und nicht verschlossen (UA S. 105) gewesen sei (…). Nach der Öffnung der Tür habe dort unmittelbar im Flurbereich hinter der Tür eine Person und Müll bzw. ein Müllbeutel gelegen, welcher augenscheinlich tot gewesen sei.“

UA S. 20: „Sodann packte er den Hausmüll in Tüten zusammen und begab sich mit jeweils einen Müllsack in der Hand in das Kellergeschoss. Als er die dortige Souterraintür öffnete, um den Müll zu entsorgen, sah Klaus Toll den zu diesem Zeitpunkt maskierten und vermummten Angeklagten mit der Waffe auf ihn gerichtet vor sich stehen. (…) Im nächsten Moment feuerte der Angeklagte, der sich zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb des Hauses der Familie Toll, allerdings direkt vor der Tür im Außenbereich befand, aus der von ihn mitgeführten Pistole vom Typ Walther P38 (Kaliber 9 mm) mit dem aufmontierten selbstgebauten Schalldämpfer zunächst zwei Schüsse auf Klaus Toll ab (…).

UA S. 22: „Der Angeklagte, der ihm sofort nachfolgte, verschloss die Souterraintür hinter sich, um eine weitere Lärmentstehung bei Abgabe weiterer Schüsse zu vermeiden. Dabei zog er diese zu, so dass die Tür in ihr Schloss fiel, bevor er unvermittelt vier weitere Schüsse auf Klaus Toll abfeuerte.“

Und weil Herr Toll im Eingangsbereich der Kellertür bzw. im Keller („Souterrain“ bzw. „Vorraum zum Souterrain“) erschossen wurde, die Schüsse 3-6 bei geschlossener Kellertür abgefeuert wurden, wurde die „Tatrekonstruktion“ u.a. im („toten“) Haupteingangsbereich bzw. im Flur des Erdgeschosses bei (durchgehend) geöffneter Haupteingangstür (und völlig anderen Temperaturen als in der kalten April-Tatnacht im Keller) durchgeführt, logo!

An den Micky Maus Gehörschutz – betrifft ja die Freiheit, die eigenen Lauscher auch in Zukunft gebrauchen zu können und nicht etwa wegen Dienstunfähigkeit (Knalltrauma) vorzeitig die Wumme an den Nagel hängen zu müssen - wurde aber zumindest gedacht: https://www.youtube.com/watch?v=8I8N1maHqFs  10:03-10:05; 10:14-10:15

Rauchende Colts/Slapstick in Babenhausen: https://www.youtube.com/watch?v=8I8N1maHqFs 10:06-10:13

https://www.op-online.de/region/babenhausen/doppelmord-chronologie-758333.html

„Mittwoch, 3.Juni 2009: Die Sonderkommission und die Staatsanwaltschaft rekonstruieren mit Vergleichswaffen die Tat. Hierzu werden die Medien direkt an den Tatort eingeladen.“ Pleiten, Pech und Pannen.

Sehr geehrter P.P.,

nach diesen beiden Kommentaren vom Mo, 2018-07-23 um 01:42 Uhr und um 05:04 Uhr  habe ich alle Videos noch einmal durchgesehen. Das Video von RTL-Hessen und das vom ZDF und das von 3sat.  Beim Video vom ZDF sehen Sie 2 Türen (ab 3:56 bis 4:06), hier ein Link dazu mit dem Video bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=jvPCIBl02og

Zuerst kommen da doch ebenerdige Terrassentüren, danach aber ist eine Tür mit einem kleinen Dreiecksfenster oben zu sehen, das dürfte m.E. die nördlich gelegene Haupteingangstüre sein, auch bei 3sat ist diese Türe ja genau und dann groß / komplett zu sehen, das aber ist die ebenerdige Haupteingangstür.

Die Tür beim RTL-Hessen-Video mit den Schußnachstellungen durch die Polizei aber sieht anders aus (ab 1:28 und danach wieder ab 4:22), das Video mit Link: https://www.rtl-hessen.de/beitrag/wegen-laermbelaestigung-nachbar-erschi...

Diese 3. Türe mit den Schußnachstellungen kann daher m.E. nur die Nebeneingangstüre zum Souterrain bzw. zum Kellergeschoß sein.

Da bin ich mir nun schon sehr sicher. Aber wenn Sie mich widerlegen können, habe ich doch nichts dagegen.

Besten Gruß

GR

Nachtrag zum Post vom 23.07.2018 01:42:

(Gesonderter) Zugang zum Opferreihenhaus:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51848 34:40 – 34:47

Haupteingangstüren, Weg in Richtung FES:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51848 34:57 – 35:07

(Exkurs Polizei-Pluto: Hundeführer in thüringischem Dialekt: „Negativ! Er zeigt negativ, dieser Geruch war nicht hier.“ (>< UA S. 282) http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51848 36:25 – 36:36)

Diverse Luftbilder der 4 Reihenhäuser (und der 6 Reihenhäuser daneben mit Umgebung) aus unterschiedlichen Aufnahme-Perspektiven gibt es ja z.B. bei Google Earth und Google Map und auch noch an anderen Stellen:

https://www.google.com/maps/place/Friedrich-Ebert-Stra%C3%9Fe,+64832+Bab...@49.9583716,8.9627873,83m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47bd41ca543eb8f1:0xa74be9e4fa2c855d!8m2!3d49.9575255!4d8.9610626?hl=de

aber auch da:

https://www.alleadressen.com/reglkstr-friedrich-ebert-strasse-babenhause...

Sehr geehrter P.P.,

auch das 3sat-Video, wie auch das ZDF-Video sind m.E. zu sehr dramaturgisch aufbereitet, arbeiten beide für meinen Geschmack viel zu suggestiv, die Hinweise auf andere Fälle suggerieren ja geradezu einen Justiz-Irrtum im Fall Darsow.

Auch Eheleute kennen sich  nach langer, gemeinsamer Zeit nie so vollständig, wie es im Tenor dort dargestellt wurde.

Leider hat so gut wie jeder Mensch auch tiefe Abgründe in sich, die er aber meistens gut verbergen kann. Das ist ja eine Quintessenz aus vielen Mordprozessen, aber Fehlurteile und Justiz-Irrtümer wird es auch in Zukunft weiter geben.

GR

 

Vorher war ich ja nicht eingeloggt, jetzt habe ich mich eingeloggt.

Als ich vorher zitieren wollte, hatte ich das im Eingabe-Fenster komplett so stehen gehabt:

Peppermint Patty schrieb:
<p>Lieber Steffi,</p><p>&bdquo;meine&ldquo; Treppe</p><p>UA S. 20: &bdquo;Sodann packte er den Hausmüll in Tüten zusammen und begab sich jeweils mit einem Müllsack in der Hand in das Kellergeschoss.&ldquo;</p><p>bezieht sich auf den Innenbereich.</p><p>Steffi kommentiert am <time datetime="2018-07-21T17:56:03+02:00" pubdate="">Sa, 2018-07-21 17:56</time> <a href="https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres... Link</a></p><p>Lieber Peppermint Patty,&nbsp;</p><p>die Kellertreppe muß&nbsp;&nbsp;außen neben<br />der Haupteingangstür&nbsp;<br />hinterm Haus liegen.</p><p>Sehe ich auch so.</p><p>Viele Grüße nach Offenbach</p><p>PP</p>

 

Die IT-Spezialisten im Beck-Blog wissen vielleicht auch darauf noch eine Antwort, so wie die IT-Spezialisten beim Darsow-Verfahren.

Schönen Sonntag

GR

Da ist oben etwas schief gelaufen bei der Formatierung:

Peppermint Patty schrieb:
<p>die Kellertreppe muß&nbsp;&nbsp;außen neben<br />der Haupteingangstür&nbsp;<br />hinterm Haus liegen.</p><p>Sehe ich auch so.</p>
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Beim Zitieren  erschien der Text im HTML-Code im Eingabe-Fenster und das Absenden funktioniert auch nicht richtig.

Angezeigt wurde vorher sinngemaß: "Text fehlt"

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An alle,

Falschdarstellung in Wikipedia:

-Zitat-
"Am 17. April 2009 wurde in Babenhausen (Hessen) das Ehepaar Klaus und Petra T. in seiner Wohnung erschossen.
Auch auf die behinderte Tochter Astrid T. (37) feuerte der Täter zweimal, sie überlebte jedoch schwer verletzt.
Etwa ein Jahr später wurde der Nachbar, Andreas Darsow, festgenommen. Familie Darsow und
die Tatopfer haben in direkt nebeneinander liegenden Reihenhäusern gewohnt."

Die Falschdarstellung des Tatgeschehens gemäß Stuhl~Urteil des LG Darmstadt vom 19.07.2011
ist bis heute in Wikipedia dokumentiert. Im krassen Widerspruch hierzu steht im
schriftlichen Urteil, daß Klaus Toll im extrem engen Kellerflur
erschossen wurde.

Klaus Tolls Mörder schoß offensichtlich beim 3. oder 4. Schuß in die linke
Kellerwand, wodurch Bauschaum~Brösel auf den Boden fielen.

Beweis:
Schriftliches Urteil Seite 22, Blatt 25
Zeugnis KOK Loeb

Die Herkunft der Bauschaum~Brösel ist also zweifelsfrei geklärt.
Die Bauschaum~Brösel stammen aus der Kellerwand,
die durch den 3. oder 4. Schuß stark beschädigt
wurde.

Klaus Tolls Mörder versuchte offensichtlich
eine Auskunft zu erpressen.

Anyway, durch die extrem lauten Schüsse
ist Klaus Tolls Mörder das Trommelfell
geplatzt.
(über 160 phon !)

Der Hörschaden ist irreparabel !

PS:
Meine Gegenerklärung vom 12.12.2017 liegt dem LG Kassel 
seit 26.04.2018 vor. Die Auskunftsverweigerung 
war grob grundgestzwidrig.
(Art. 103 GG !) 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main

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Sehr geehrter Herr Rudolphi,

Rudolphi kommentiert am Mo, 2018-07-23 05:54Permanenter Link

Beim Video vom ZDF sehen Sie 2 Türen (ab 3:56 bis 4:06), hier ein Link dazu mit dem Video bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=jvPCIBl02og

Zuerst kommen da doch ebenerdige Terrassentüren, (Zitatende)

Ja, 3:56 – 4:00: (südlich) zur FES gelegene (Terrassen-) Hausseite: a) links: Toll b) rechts: Darsow

danach aber ist eine Tür mit einem kleinen Dreiecksfenster oben zu sehen, das dürfte m.E. die nördlich gelegene Haupteingangstüre sein,auch bei 3sat ist diese Türe ja genau und dann groß / komplett zu sehen, das aber ist die ebenerdige Haupteingangstür. (Zitatende)

ZDF-Doku: 4:07-4:09: (nördlich) Haupteingangstür Darsow mit dem Dreiecksfenster oben; die ZDF-Doku „Mein Mann ist kein Mörder“ (Eva Schiller) https://www.op-online.de/region/babenhausen/doppelmord-babenhausen-viele-reaktionen-zdf-film-mein-mann-kein-moerder-3437256.html

https://www.fernsehserien.de/37-grad/folgen/805-mein-mann-ist-kein-moerder-663137

und die 3-Sat-Doku „Unschuldig hinter Gittern“ (Andreas Baum) wurden im Übrigen wohl mehrere Jahre nach der Tat gedreht; 3-SAT-Doku: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51848  Dreiecksfenster Haupteingangstür Darsow (Haus 36a): 34:57-35:04

Die Tür beim RTL-Hessen-Video mit den Schußnachstellungen durch die Polizei aber sieht anders aus (ab 1:28 und danach wieder ab 4:22) (Zitatende)

Ist ja wohl auch augenscheinlich die Haupteingangstür (links neben dem Küchenfenster) im Opferhaus Toll bei der „Rekonstruktion“ im Juni 2009; in das „RTL-Hessen-Video“ sind im Übrigen polizeiliche Originalaufnahmen integriert, 1:29-1:31: „Dies sind Originalaufnahmen der Tatrekonstruktion durch den Erkennungsdienst.“ Wie (der fiktive) T – ohne die Kellertreppe hochzusteigen – bei 1:41 am Essbereich im Erdgeschoss vorbeiläuft (bei 1:43 ist der zur FEB gelegene Wohnbereich zu erkennen) und bei 1:45 die Treppe zum 1. OG hochsteigt, dürfte rätselhaft sein. Im Übrigen vgl. meine Posts vom 19.07.2018 14:23, 19:21 und 22:13.

Selbst wenn es sich bei dem Raum vor bzw. in dem 6 Schüsse abgegeben wurden (fiktiv) um den tatsächlichen Tatort handeln würde. Am Slapstick-Charakter würde dies nichts ändern:

https://www.rtl-hessen.de/beitrag/wegen-laermbelaestigung-nachbar-erschiesst-ehepaar-in-babenhausen  3:57-4:02; 4:08-4:28;  

ZDF-Doku:  https://www.youtube.com/watch?v=jvPCIBl02og 10:00-10:06 (auch mit integrierten polizeilichen Originalaufnahmen)

(ZDF-Doku: Bei 10:07 im Vordergrund mit nach unten gerichteter Waffe in der rechten Hand dürfte es sich im Übrigen um den (fiktiven) T im kurzärmligen Hemd und (hier: nicht aufgesetzten) Gehörschutz handeln; im mit polizeilichen Originalaufnahmen versehenen RTL-Bericht: 1:28 – 2:14; bei 3:58 – 4:02 hinter der Tür stehend)

Rudolphi kommentiert am Mo, 2018-07-23 06:39Permanenter Link

auch das 3sat-Video, wie auch das ZDF-Video sind m.E. zu sehr dramaturgisch aufbereitet, arbeiten beide für meinen Geschmack viel zu suggestiv, die Hinweise auf andere Fälle suggerieren ja geradezu einen Justiz-Irrtum im Fall Darsow. (Zitatende)

„Mein“ Thema in den Posts vom 23.07.2018 01:42 und 05:04: Zugang und örtliche Situation der Anwesen, die Links u.a. der TV-Dokus dienten nur der entsprechenden Veranschaulichung; (den in Klammern gesetzten „Exkurs“ zu den Äußerungen des Hundeführers einmal ausgeklammert); dessen ungeachtet: „zu sehr dramaturgisch aufbereitet“: Ist Ihre subjektive Bewertung. Soweit eine vermeintlich einseitige Überzeichnung gemeint ist, empfehle ich (nochmals) eine Lektüre des Urteils. (Ein handwerklich eher suboptimales Drehbuch wäre m. E. bspw., ein Opfer mit „jeweils einer Mülltüte in der Hand“ den Tatort betreten zu lassen und nach der Tat dort lediglich eine Mülltüte zu zeigen).

Das ist ja eine Quintessenz aus vielen Mordprozessen, aber Fehlurteile und Justiz-Irrtümer wird es auch in Zukunft weiter geben.(Zitatende)

Das aber ist doch sehr schlimm. Insbesondere sollte man, zumindest sehe ich das so, aus Fehlern lernen und, zumindest so weit als möglich, versuchen, dem durch Korrektur der Fehlerquellen entgegen zu wirken. Anstatt diese zu tabuisieren und ins Hellfeld gelangte Fehlurteile als reinen Einzelfall zu verharmlosen, zumal die Revision als Rechtsinstanz gegen erstinstanzliche Urteile des LG/OLG eben gerade keine hinreichende Fehlerkorrektivmöglichkeit eröffnet.

https://www.cicero.de/innenpolitik/fehlurteile-der-justiz-da-muss-das-ka...

Und das tatsächliche Fehlurteile-Dunkelfeld überhaupt nicht bekannt ist.    

Mit freundlichen Grüßen

PP

 

Peppermint Patty schrieb:

Ist ja wohl auch augenscheinlich die Haupteingangstür (links neben dem Küchenfenster) im Opferhaus Toll bei der „Rekonstruktion“ im Juni 2009;

Sehr geehrter Herr P.P.,

das wiederum scheint mir doch auch Ihre eigene subjektive Wahrnehmung  ("Ihre subjektive Bewertung") zu sein. Dazu verweise ich noch einmal auf das von Ihnen hier neu eingeführte 3sat-Video und auf folgende Bildsequenzen:

Auf 34:03 Eingang bei Haus Nr. 36,  auf 34:05 Hausecke bei Haus Nr. 36, auf 35:04 bis 35:06 Haupteingangsbereiche der Häuser 36a, b, c. Und wenn Sie nun darauf diese gemeinsame Überdachung von 36b und 36c sehen, dann wäre die m.E. doch auch bei 36 und 36a als vorhanden anzunehmen. Dann sähe der Eingang zu 36 wie der zu 36b aus, das heißt, links von der Haupteingangstüre zu 36 wäre auch ein gemeinsamer Vorsprung mit Überdachung, im Vorsprung ist oben jeweils ein kleines Fenster, das könnte z.B. zu einer Toilette, oder einem anderen kleinen Raum passen. Links von der Türe allerdings ist dann  nur wenig Platz noch bis zur Haustrennwand zu 36a. Dazu paßt dann aber m.E. kein Büro des Herrn Toll, so wie es ja im Urteil steht.

Daher bleibe ich bisher noch bei meiner Beurteilung der Eingänge in den Videos als meine Schlußfolgerung aus den vorhandenen Videos. Den endgültigen Beweis allerdings können nur Photos der 3 Eingänge zu Haus 36 liefern.

Aber noch eine Anmerkung zu den systemimmanenten Justiz-Fehlern. Herr RA Dr. jur. h.c. G. Strate bleibt erkennbar im Rahmen des geltenden Rechts, er verlangt keine zweite Tatsacheninstanz als Berufungsinstanz hier nach einem LG-Urteil  und auch keine Tonband-Protokolle bzw. wortwörtliche Mitschriften. Taktisch m.E. schon sehr klug von ihm, denn damit umgeht er den möglicherweise geballten Widerstand aus der Richterschaft / Justiz gegen Tonband-Protokolle und wortwörtliche Mitschriften bei den Hauptverhandlungen. Eine Wiederaufnahme kann m.E. auch nicht als Hintertüre zu einer zweiten Tatsacheninstanz benützt werden, da die Beweismittel ja regelmäßig immer schwächer mit der Zeit werden, außer den dauerhaften Sachbeweismitteln, wenn sie überhaupt noch vorhanden sind nach vielen Jahren. Das ist eben dann ein großes Problem für die Justiz, solche Kapital-Verbrechen zu sühnen. Darüber könnten auch mal die Systemkritiker nachdenken, die alle Fehlurteile ja gerne ausschließen möchten. Menschen machen Fehler, auch Sachverständige und Richter, aber auch Kapitalverbrecher. Dieser Widerspruch ist jedoch nicht aufzulösen durch die Justiz. (Nicht immer möchte ich auch in der Haut der Richter stecken bei einem Mordprozeß dieser Art, mit diesen Spuren und Zeugen, wie in Babenhausen btw.)

Mit freundlichen Grüßen

GR

Meine Ausführungen zu den Türen aber kann ich auch so erhärten:

Auf Blatt 104 UA ganz unten steht: "Dabei hätte der Feuermann Kinz das Schloss aus der Kellertür herausgezogen ....."

Auf dem RTL-Hessen-Video ist die Tür mit dem herausgezogenen Schließzylinder eindeutig bei 4:00 erkennbar!

Also ist das auch die Kellertüre, an der die Nachstellungen der Schüsse stattfanden. Sorry, Herr P.P., damit ist der Beweis erbracht, wobei alles andere m.E. den Ermittlern der Polizei bereits bewußte Manipulationen oder aber grenzenlose Unprofessionalität unterstellt.

Genaues Beobachten und Schlußfolgern ist hier doch entscheidend, und gerade solche kleinen Details werden nicht immer gleich am Richtertisch in Lichtbild-Mappen bei Inaugenscheinnahmen durch Beteiligte entdeckt.

GR

Aha, das am Auffindetag vom Feuermann aus der Kellertür herausgezogene Schloss blieb einfach ausgebaut bis zur „Schussrekonstruktion“ im Juni zurück, so dass die beiden „rauschgiftsüchtigen“ MK und DA zwischen „dem 26. und dem 28.04.2009“  in das verlassene Opferhaus einbrechen konnten (UA S. 33; 275).

Bei RTL 4:00 – 4:28 eindeutig erkennbar: Slapstick/Rauchende Colts in Babenhausen

Hochbeamen aus der „Nebeneingangstüre“ bei 1:28 – 1:44

Micky Maus Gehörschutz zum Erhalt der Lauscher - die Herrn Darsow im Urteil zugeschriebenen Ohrstöpsel betrafen ja einen anderen Kontext – und „Rekonstruktion“ am Tage bei völlig anderen Temperaturen als in der kalten Tatnacht, in der die Nachbarn im Übrigen schliefen, s. o.; wobei insbesondere das Tragen des Gehörschutzes die Frage aufwirft, warum das Herrn Darsow verurteilende Gericht, für das auch in Südhessen die Amtsaufklärungspflicht gelten dürfte, den Überschallcharakter der bekannten Tatmunition nicht erkannt hat.

Lieber Peppermint Patty,

offizielle Auskunft über die Tatmunition, nämlich 9mm~Überschallmunition
der Marke PMC Bronze,  124 Grain (FMJ) wurde der Verteidigung bis zu
meinem Beweisantrag beim LG Kassel verweigert.

Wie soll man da Gegengutachten machen ?

Ebenso könnte man in einem dunklen Keller,
nach einer schwarzen
Haus~Ratte suchen.

Anyway, woher wußten die beiden Junkies, 
daß bei den Tolls im Erdgeschoß
noch was zu holen ist ?

Woher kannten die beiden die örtlichen Gegebenheiten.
Möglicherweise von Klaus Tolls Mörder,
der nichts mitnahm ?#~

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main 

0

Wahrscheinlich gab es nur ein amtliches Siegel an dieser Nebeneingangstüre zum Souterrain / KG.

Dazu hätten die Polizei-Beamten im Prozeß von der Verteidigung befragt werden können. Heute jedenfalls hatten Verteidiger einen Ermittlungsleiter zu vielen Einzelheiten in einem Keller bei einer Durchsuchung, auch sogar mit einem Spürhund, im LG befragt.

Und in einem anderen Prozeß wurde heute ein Wahrnehmungs- und Hörproblem bei einer Berufung am LG von einem Verteidiger per Beweisantrag in die Verhandlung eingebracht, einem SV und seinem Gutachten damit widersprochen.

Die Verteidiger haben also viele Möglichkeiten gemäß der StPO.

Rudolphi kommentiert am Di, 2018-07-24 13:49 Permanenter Link

Wahrscheinlich gab es nur ein amtliches Siegel an dieser Nebeneingangstüre zum Souterrain / KG.

 

https://www.op-online.de/region/babenhausen/bluttat-polizei-nimmt-zwei-einbrecher-fest-299353.html

 „Von Vorteil erwies sich, dass das Haus und die gesamte Einrichtung bei der Tatortaufnahme nach dem Gewaltverbrechen gesichert worden waren“

Der Babenhausen-Prozeß mit A.D. begann am 22.02.2011 und Veikko Bartel war ein Verteidiger in diesem Prozeß. Am 26.10.2009 gab es einen Artikel bei SPON über einen Prozeß mit dem gleichen Anwalt (und auch noch Buchautor aus Potsdam). Auch seinen Verlag kann jeder recherchieren und auch den Artikel  bei SPON mit dem Titel: "Auftakt im Marwa-Prozess Ein Angeklagter voll Widerstand und Provokation".

Prozeßtaktiken und Prozeßstrategien können also auch mal daneben gehen, darum "Augen auf bei Rechtsanwälten", zumindest, wenn es um wichtige Dinge geht .....

GR

0

An alle, 

Astrid Toll lief nach ihrerm Auffinden nicht zur "Souterraintür" zurück,
sondern zur Terrassentür !

Vermutlich nutzten die Täter die Terrassentür zur Flucht !

Deshalb gab es keine Blutspuren auf der Kellertreppe  !

Die Fuß~Spuren der Täter im Vorgarten wurden
von Astrid Toll verwischt.

MfG
Dipl.-Ing. 
Ralf Steffler
Offenbach am Main

0

Die Zeugenaussagen zur Auffindesituation der Tochter Astrid Toll sind auf den Blättern 103 und 104 der UA inhaltlich im Kern enthalten, daran gibt es also m.E. keine vernünftigen Zweifel.

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

ich habe in dem RTL~Filmbeitrag die schwarze Elster entdeckt. 
Sie trägt einen Hut, ist aus Eisen und angeschraubt. 

Die kann unmöglich die beiden Patronenhülsen vor
die Haupteingangstür gelegt haben.

Um die Ecke sind die Patronenhülsen 
auch nicht geflogen. 

Astrid Toll ist nach ihrem Auffinden auch nicht apathisch
zur Souterrain~Tür zurückgelaufen. 

Die beiden Polizisten haben auch keine 
erste Hilfe geleistet, obwohl die 
Frau durch 2 Kopfschüsse
schwer verletzt war. 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main

5

Peppermint Patty schrieb:

Mehr als wahrscheinlich und ohne vernünftigen Zweifel, Einbrechen:

https://www.iurastudent.de/definition/einbrechen

 

Die op-online.de hatte es aber so gemeldet (Zitat): "Den bisherigen Ermittlungen zufolge haben die Tatverdächtigen - nach Beendigung der mehrtägigen Tatortarbeit - ein Siegel aufgebrochen und sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen. Der Einbruch durch die zunächst unbekannten Täter wurde bei einer routinemäßigen Überprüfung am 29. April festgestellt."

Quelle: https://www.op-online.de/region/babenhausen/bluttat-polizei-nimmt-zwei-e...

Zum 4. Verhandlungstag gibt es noch einen Bericht bei op-online.de: https://www.op-online.de/region/babenhausen/allerkleinste-detail-1146393...

Wer hat noch einen Bericht zum 3. Verhandlungstag, auch von privaten Prozeßbeobachtern? Das DE unterhält z.B. ein Printarchiv, bei echo-online.de ist nichts mehr zu finden, auch nicht bei op-online.de ...

Was RA Strate nun darauf wirklich geantwortet hat, ist aber noch nicht veröffentlicht, nur ein Irrläufer (metaphorisch ein glatter Fehlschuß in das nahe Hamburg, statt in das ferne Kassel) ist dort zu lesen. Nobody is perfect ......

Rudolphi kommentiert am Di, 2018-07-24 20:04Permanenter Link

Zum 4. Verhandlungstag gibt es noch einen Bericht bei op-online.de: https://www.op-online.de/region/babenhausen/allerkleinste-detail-1146393...

Wer hat noch einen Bericht zum 3. Verhandlungstag, auch von privaten Prozeßbeobachtern? Das DE unterhält z.B. ein Printarchiv, bei echo-online.de ist nichts mehr zu finden, auch nicht bei op-online.de ...

Rudolphi kommentiert am Do, 2018-07-19 21:55Permanenter Link

Und solche Presseberichte sind für mich auch aus eigenen Erfahrungen nicht mehr als genaue Wiedergaben einer Verhandlung ohne jeden Zweifel verwendbar, mit Verlaub.

Die StA in Kasssel interpretiert nachträglich nur, was für die Überzeugungsbildung des Gerichts tragend war. In der Stellungnahme der StA Kassel wird ja eine Überzeugungsbildung des Gerichts so interpretiert, wie es auf der Seite 3 im letzten Absatz zu lesen ist.

In der Stellungnahme der StA Darmstadt wird dazu nichts Konkretes ausgeführt, was nach ihrer Einschätzung für die Überzeugungsbildung des Gerichts tragend war, ansonsten auf das Urteil verwiesen.

So aber gehen Zirkelschlüsse, d.h. vorausgesagte Ergebnisse eines Wiederaufnahme-Gerichts basieren auf m.E. fragwürdigen eigenen Annahmen von Staatsanwaltschaften und dem ursprünglichen Tatgericht, das der StA weitgehend gefolgt ist beim Strafmaß mit der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, ohne daß auch schon genau geklärt ist, was das Gericht und die Verteidigung wirklich gezeigt bekommen hat für eine vernünftige, d.h. rationale Überzeugungsbildung.

Aber noch hat das Gericht in Kassel nicht über die Zulassung entschieden und auch später könnten noch neue Wiederaufnahmeanträge gestellt werden.

Was RA Strate selber nach Kassel geschrieben hat, ist mir noch unbekannt.



"Das Darsow-Urteil wurde in der Revision bestätigt." Falsch! In der Revision wird nichts bestätigt.

Wenn Sie die Erfolgsaussichten des WA-Antrags ernsthaft beurteilen und das nicht bloß versuchen wollen, dann müssen Sie sich an den Wortlaut des § 359 Nr. 5 StPO (und nicht "§ 359 (5) StPO") halten. Sie müssen auch das Standpunktproblem kennen, vor allem die Rechtsprechung dazu. Dann werden Sie auch erkennen, dass es niemanden interessiert, was Sie für geeignet halten oder auch ich. Es kommt nicht einmal auf den Standpunkt des Wiederaufnahmegerichts an. Bei der Entscheidung über die Geeignetheit des Wiederaufnahmevorbringens hat das Wiederaufnahmegericht den Standpunkt des erkennenden Gerichts einzunehmen, so wie sich dieser aus den Urteilsgründen erschließen lässt. Gebetsmühlenartig schreibt das erkennende Gericht im Urteil davon, dass es überzeugt sei, der Täter habe bei der Verübung der Tat einen selbstgebauten PET-Schalldämpfer mit Bauschaum benutzt, und zwar nach der Bauanleitung, die der Angeklagte sich zuvor im Internet besorgt habe. Deswegen sei das Gericht davon überzeugt, dass der Angeklagte der Täter sei. Und jetzt kommen Sie und behaupten einfach ins Blaue hinein, es käme nicht darauf an, ob ein PET-Schalldämpfer benutzt wurde, sondern lediglich auf Verwendung des Bauschaums. Deswegen sei das Wiederaufnahmevorbringen nicht geeignet. Ihre Begründung sei nicht ansatzweise widerlegt. Das, was Sie als Begründung bezeichnen, ist keine Begründung.

An alle,

Zeitschrift Tatzeit:

16.06.2011 Schmauchspur nicht von Panzerfaust
Zwei Sachverständige, die bereits im Prozessverlauf ausgesagt hatten, sind erneut geladen – der Schussspurenexperte Rüdiger Schumacher vom Bundeskriminalamt in Wiesbaden sowie Konstantin Sack vom Kommissariat für Internet-Kriminalität des Polizeipräsidiums Südhessen. Sie bringen das Gericht auf den neuesten Stand ihrer Erkenntnisse. So galt es für Schumacher anhand eines Schussversuchs zu klären, ob die Schmauchspuren, die an der Bundeswehrhose des Angeklagten Andreas Darsow gefunden worden waren, tatsächlich noch aus seiner Wehrdienstzeit stammen könnten. Immerhin führte sie als ein Indiz zu seiner Verhaftung. „An dem Asservat wurde vor allem eine vierkomponentige chemische Zusammenstellung gefunden aus Barium, Antimon, Aluminium und Blei“, erläuterte Schumacher. Die Übungsmunition, die bei der Ausbildung des Angeklagten an der Panzerfaust 44 zum Einsatz kam, wurde Mitte der 90er Jahre ausgesondert. Schumacher musste seinen Testschuss daher an einem Nachfolgemodell absolvieren, das jedoch bis auf die Patronengröße identisch sei. „Wie erwartet, fanden wir wegen des Schwarzpulvers hauptsächlich Kalium- und Schwefelpartikel“, sagt der Sachverständige.

Schmauch der Tatmunition besteht aus Blei, Barium, Antimon und Messing 
in einer weltweit einzigartigen Kupfer~Zink~Legierung !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main 

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@Gast

Danach sieht es aus. Aber die Ehefrau des veruteilten Mörders hat in acht Jahren alles dafür getan, dass das Urteil gegen Ihren Ehemann in einer (vermeintlichen) Reihe mit "Fehlurteilen" wie das des Herrn Mollath steht und so bei etlichen Menschen Zweifel verbleiben.

Und man darf auch Folgendes erwähnen: Frau Darsow hat weder in Interviews, noch in den Dokumentationen und auch nicht auf ihrer Internetseite auch nur ein (zumindest als ehrlich zu empfindendes) Wort des Bedauerns oder des Mitleids mit den Opfern geäußert, die immerhin jahrelang ihre Nachbarn waren. Man durfte bei ihr aber immer wieder Tränen ob des eigenen Schicksals sehen.

Der letzte Brief von Andreas D., der auf der Internetpräsenz der Ehefrau veröffentlicht wurde, stammt aus 2012. Es gab auch keinen weiteren zur (feierlichen) Einreichung des Wiederaufnahmeantrags.

Es bleibt der Eindruck, als würde Frau Darsow allein dafür kämpfen, nicht die Ehefrau eines veruteilten Möders zu sein, oder zumindest, nicht als solche wahrgenommen zu werden.

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Tim Beckhaus schrieb:

 und so bei etlichen Menschen Zweifel verbleiben.

Zweifel habe ich auch, Zweifel sind auch legitim, auch solche an der Internetpräsenz des Vereins in Babenhausen und seiner Protagonisten m/w.

Die Aufklärung des Tatgeschehens jedoch hätte besser sein müssen, m.W. fehlen in der Literatur auch spezielle Geräuschmessungen bei Pistolen-Schüssen in einem engen Intervall um die sog. "Schallmauer" ("sound barrier") herum. Denn auch da gibt es keine völlig abrupte Unstetigkeiten (mathematisch ausgedrückt), sondern Übergänge. Das wurde bei Flugzeugen nach dem 2. Weltkrieg auch ausgiebigst untersucht, auch die Veränderungen des cW-Werts (Strömungswiderstandskoeffizient) dabei.

Dazu gibt es viele Treffer im Internet, hier sind die zu Projektilen (bullet) naturgemäß besonders interessant.

Eine Suche danach bringt viele Treffer mit auch interessanten Bildern

a): bullet breaking sound barrier

b): Widerstand Schallmauer

c): Strömung Schallmauer

usw.

Das neueste Schreiben von RA Strate nach Kassel vom 25.07.2018:

https://www.strate.net/de/dokumentation/Darsow-LG-Kassel-2018-07-25.pdf

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

vielen Dank für die Info !

Dem Vorsitzenden Richter Mütze beim LG Kassel habe ich am 25.04.2018 
meine Gegenerklärung vom 12.12.2017 zugestellt. 

Inhalt ist mein Beweiantrag bezüglich der verwendeten Tatmunition,
nämlich 9mm~Überschallmunition der Marke "PMC Bronze" 124 Grain (FMJ) !

Mündungsgeschwindigkeit bis zu 1210 fps !

Herr Dr. Strate hatte in seiner ersten Erklärung völlig falsche Angaben 
zur Mündungsgeschwindigkeit der Tatmunition gemacht. 

Da sich diese Munition bei Eiseskälte praktisch nicht schalldämpfen läßt, 
kann die Staatsanwaltschaft nicht von einer perfekten Planung 
sprechen, zumal 4 Zeugen zwei extrem
laute Schüsse hörten.

Aber Klamauk ist nun mal Klamauk !

Klaus Tolls Mörder hat keinen funktionierenden Schalldämpfer verwendet,
sondern extrem laute Munition. Lärmpegelmessungen hat der 
Schußwaffenexperte Leopold Pfoser vom BKA nicht 
vorgelegt.

Der angebliche Schalldämpfer hat nicht funktioniert 
und auch keine 10 Schuß standgehalten.

Die Bauschaum~Brösel hat KOK Loeb bei der Spurensicherung
aus der Wand fallen sehen.

Das LG Darmstadt hat also ausweislich falsch festgetellt,
das eine uralte, rostige Walther P38 mit praktisch 
unkaputtbarem PET~Schalldämpfer
verwendet wurde!

Die angebliche Tatwaffe ist technisch völlig unmöglich.
Überdies ist Klaus Tolls Mörder das rechte 
Trommelfell geplatzt.

Das ist Fakt !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main

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Etliche Menschen rätseln heute noch, was dort in Babenhausen genau passiert ist, auch wenn Herr Kolos einen Kommentar bereits abgegeben hatte, mit dem Stichwort "Akten-Fließband" (am Sa, 2018-07-28 03:45 ) zu einem anderen Fall. Mir fällt auf, wenn A.D. der Täter war, warum hatte er die Tat nicht in der Nacht vom Freitag auf den Samstag durchgeführt, denn da mußte er nicht am Morgen wieder zur Arbeit gehen und für die Tochter Astrid wäre auch da nicht ein Abholer gekommen. Da hätte er doch die Tat viel entspannter durchführen können mit geringerem Risiko einer frühen Entdeckung und auch noch mit Inszenierungen von falschen Spuren / Beseitigungen von vorhandenen Spuren, auch an den Geschädigten selber. Und so eine Tat hätte er dann auch viel länger vorbereiten müssen, denn sie wird in jedem Fall auch sein Leben und das seiner eigenen Familie für immer entscheidend verändern, nicht nur das Leben seiner Nachbarn, der Familie T. mit deren Tochter und deren Anverwandten.

siehe auch noch dazu am Rande:

"Mordfall Ursula Herrmann Bruder wirft Gericht mangelnden Aufklärungswillen vor"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-wehrhahn-prozess-der-frust-eines-staatsanwaltes-a-1220381.html

"Plädoyers im Wehrhahn-Prozess Der Frust eines Staatsanwaltes"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-wehrhahn-prozess-der-frust-eines-staatsanwaltes-a-1220381.html

 

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

der Mord geschah an einem Freitag morgen,
weil Klaus Toll an diesem Tag immer 
in ein Bordell der Hells Angels 
führ.

Klaus Tolls Mörder ist im engen, kalten Kellerflur 
das Trommelfell geplatzt.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main

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