Nach Mollath und Peggy ein weiteres Fehlurteil? - Der Doppelmord in Babenhausen

von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, veröffentlicht am 12.04.2014
Rechtsgebiete: StrafrechtStrafverfahrensrecht3166|174278 Aufrufe

Die Strafjustiz ist in jüngster Zeit nicht nur, aber vorallem durch den Fall Mollath und durch das in dieser Woche begonnene Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy stark ins Gerede gekommen. Und schon gerät ein weiterer Fall wegen eines möglicherweise falschen Indizienurteils in den Fokus der Öffentlichkeit .

Für einen eiskalten Doppelmord an seinen auch nachts herumschreienden Nachbarn wurde Andreas D. vom Landgericht Darmstadt im Juli 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Verurteilte leugnet die Tat, seine Frau kämpft gemeinsam mit ihm Aufopferung voll um die Wiederaufnahme.

Zwischenzeitlich greifen die Medien auch diesen Fall auf. Es zeigen sich erhebliche Ungereimtheiten, die hoffentlich bald aufgeklärt werden können.

Das ZDF berichtete in der Serie 37 Grad:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119408/Mein-Mann-ist-kein-Moerder?bc=sts;stt&flash=off

Zur Homepage der Ehefrau mit dem Urteil zum Download: 

http://www.doppelmord-babenhausen.de/Urteil.htm

Medienberichte:

www.google.com/search?q=Doppelmord+in+Babenhausen

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3166 Kommentare

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Aber bei Allmystery konnte sogar eine wichtige Zeugin im Prozess (noch während des laufenden Prozesses) gegen Henrike Schemmer viele Kommentare absondern und damit Stimmungsmache betreiben.

Kombiniere achtens, so wird der Rechtsstaat auf den Hund gebracht.

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Lieber  Nick Natterton,

Steffen Brunner sitzt trotz felsenfestem Alibi
für einen anderen im Knast.

Den Schmuck hatte die Polizei mitgenommen.
Der ist also wieder da.

Kein Motiv, aber dafür ein felsenfestes Alibi.

Ein weiterer Indizienproß der gnadenlosen
Staatsanwaltschaft Darmstadt.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Kombiniere neuntens, in Darmstadt gibt es nach Steffis Überzeugung eine gnadenlose Staatsanwaltschaft.

Und was ist mit der Richterschaft in Darmstadt, Steffi?

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An alle,

was jetzt kommt, glaubt Ihr mir nicht !

Der Richter des Haftprüfungstermins, Volker Wagner, sollte auch gleichzeitig
der leitende Richter der Hauptverhandlung sein. Dass dieser Umstand nicht
zu unserem Vorteil sein sollte, wurde bereits während
des Haftprüfungtermins deutlich:

Herr Wagner ließ meinen Mann von Anfang an spüren, dass er von der Täterschaft
bereits mehr als überzeugt war. Der Satz „Herr Brunner, wenn ich möchte,
bekomme ich sie auch wegen einem Indiz hinter Gitter“ hallt heute
noch in den Ohren meines Mannes nach.

Und ich dachte, es entscheiden 3 Richter und 2 Schöffen !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Kombiniere zehntens, was Frau Brunner sagt, ist die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit für Steffi.

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Hatten die Ehefrauen von Herrn Darsow und auch von Herrn Brunner im Prozess eigentlich geschwiegen oder ausgesagt?

Kombiniere elftens, Steffi wird es noch verraten.

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Kombiniere zwölftens, die Verteidigung hatte auch wegen der von Frau oder Herrn Brunner behaupteten Äußerung von Richter Volker Wagner im Haftprüfungstermin  einen Befangenheitsantrag dann gegen den Vorsitzenden der Schwurgerichtskammer im Prozess gestellt.

Was meint denn Steffi dazu?

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Lieber Nick Knatterton,

für Steffen Brunner hat seine Tochter
und ein Kunde ein Alibi 
vorgelegt.

Steffen Brunner kann es also
nicht gewesen sein.

Das Dream Team Volker Wagner 
und Thomas Fischer haben
geurteilt !
 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Ein lückenloses Alibi von einer Tochter und von einem Kunden von Herrn Brunner wurde im Prozess also eingeführt.

Kombiniere dreizehntens, das hatte nur Steffi als ständiger Zuschauer im Prozess an allen Verhandlungstagen mitbekommen.

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Lieber  Nick Knatterton ,

Frau Brunner hat eine Homepage gemacht
wie Anja Darsow!

Voilkswirtschaftlicher Schaden
ca. 1 bis 2 Millionen Euro
villeicht mehr !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Kombiniere vierzehntens, dass die HPs der Ehefrauen bekannt sind, und dass Steffi so wie auch früher mindestens auf Zeitungsberichte verweisen kann, in denen berichtet wird, dass die Tochter und ein Kunde des Angeklagten im Prozess selber zu einem Alibi ausgesagt hatten und diese Aussagen dann auch im Prozess selber noch erörtert wurden.

Sollte Steffi wenigstens das schon nicht einmal können, dann ist ja wohl wieder alles klar geworden.

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Der Verurteilte Brunner behauptet offenbar nach Presseberichten von op-online.de, er habe einen Schraubendreher beim vorherigen Termin bei der Dame auf einem Terrassentisch liegengelassen, gefunden wurde er aber neben der Geschädigten, die Berichte in der Presse schwanken außerdem zwischen 2 und 3 Monaten vorher, auch ist nicht ganz klar geworden, ob eine Terrasse oder ein Balkon vorlag, wahrscheinlich wohnte die Geschädigte in einem Hochparterre.

Wozu braucht aber ein Handwerker beim Anbringen von üblichen Kabelbindern für eine Bespannung zum Sichtschutz an einem Geländer eigentlich einen Schraubendreher?

Kombiniere fünfzehntens, die meisten Handwerker, die ich kenne, benützen dazu keinen Schraubendreher für diese Kunststoff-Kabelbinder.

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Nach erneuter Durchsicht aller Veröffentlichungen auf op-online.de habe ich auch noch die Zeitangabe von 6 Wochen für den vorherigen Besuch gefunden.

3 verschiedene Angaben also, die Autorin aller Berichte bei op-online.de aber ist sogar immer die Gleiche gewesen.

Kombiniere sechzehntens, auf Presseberichte zu Prozessen kann sich doch auch ein Steffi nicht wirklich verlassen.

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Lieber Nick Knatterton ,

Steffen Brunner ist wie Donald Stellwag und Henricke Schemmer 
ein weiteres Justizopfer von Rudi Cerne.

Steffen Brunner hatte ein 1A~Alibi
und kein Tatmotiv.

Tatsächlich würde kein Schmuck für 70.000 Euro gestohlen,
sondern lediglich ein Portemonnaie und
eine ec~Karte.

Als Handwerkerverkleidung nutzte der bis
heute flüchtige Täter den Einsatz
eines Werkzeugkoffers.

Um ein Haar hätte Rudi Cerne auch einen Diplom~Ingenieur
wegen dem Mord an einer Prostituierten in 
den Knast gebracht.

Tja,in Offenbach wird jeder Mord aufgeklärt oder
als "tragischer Unfall" abgetan.

Der Mordfall Barbara Rothe
ist auch noch offen. 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Herr Brunner hatte kein lückenloses Alibi und verwickelte sich in Widersprüche. Zuerst verschwieg er nämlich, dass er vor seinem Kundenbesuch noch schnell zu Hause war. Da hatte er seine Kleidung gewechselt und sich selber säubern können.

Diesen zuerst verschwiegenen Hausbesuch bis sich daheim wollte er dann mit seiner Durchfall-Story erklären.

Und dass sein Schraubenzieher neben der Geschädigte lag, das war ein weiteres Indiz für seine Verurteilung und eine Zeugenaussage gegen ihn kam dazu.

Kombiniere siebzehntens, Steffi verbreitet wieder einmal reine Verschwörungstheorien ohne wenigstens etwas genauere Sach- und Detailkenntnis zu einzelnen Prozessen zu haben.
 

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Es gibt auch unaufgeklärte und ungesühnte Mordtaten, das ist aber doch nichts Neues.

Kombiniere achtzehntens, Steffi glaubt wohl noch, die Mörder melden sich gleich selber bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft mit einem Geständnis nach der Tat.

Auch Herrn Brunners Aussageverhalten jedenfalls sprach wieder einmal gegen einen Angeklagten, der nur scheibchenweise eine eigene Version präsentiert mit seinem nachgereichten Hausbesuch bei sich daheim.

Auch wer lügt bei seinen Aussagen, der muß das halt wirklich gut können und darf dabei nicht pfuschen.

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Lieber Herr Knatterton,

wenn einer gelogen hat, dann wohl die Polizei,
die Schmuck für 70.000,- Euro 
zurückhielt.

Mit den Kabelbindern wollte der Täter wohl
sein  Raubopfer fesseln.

Tatvorwurf ist also allen Ernstes:

Steffen Brunner soll nur mit einer Baseball~Kappe verkleidet,
eine 70jährigen Kundin mittags um 13:00 Uhr 
überfallen und mit einem Hammer
auf den Kopf geschlagen haben.

Glauben Sie nicht, Herr Knatterton, daß
Steffen Brunner hätte befürchten
müssen, daß die Kundin ihn 
wiedererkennt ?

Seine ladungsfähige Adresse stand auf 
dem Schraubenzieher.

Und für den versuchten Totschlag gibt 
es nicht mal 5 Jahre bei guter 
Führung.

Das gibt es nur in Ofenbach !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Die Tatwaffe selber ist doch unbekannt, Brunner rechnete offenbar nicht mit der Anwesenheit der Geschädigten in der Wohnung, denn er kannte vom Vorbesuch deren Gewohnheiten.

Als sie dann doch auftauchte entgegen seiner Annahme, muß es zu der Tat des versuchten Totschlags gekommen sein zur Verdeckung von Raub / Diebstahl und Einbruch, bei der er den Schraubendreher verlor und Kabelbinder, laut dem Urteil.

Das ist jedenfalls m.W. so schlüssig begründet gewesen.

Kombiniere neunzehntens, eine Wiederaufnahme ist daher völlig offen.

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Kombiniere zwanzigstens, Steffi hat NOCH NIE einen größeren Strafprozess vor einem Landgericht selber und life verfolgt.

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Lieber Herr Knatterton,

bleiben wir einfach mal bei der 
Wahrheit und den
Tatsachen!

Das ist das Einfachste !

Tatwaffe war keine uralte, rostige Walther P38
aus dem Zweiten Weltkrieg. 

Die Brösel fielen aus der Kellerwand,
in die der dritte Schuß seinen
Weg fand!

Steffen Brunner konnte unmöglich wissen,
daß  bei Frau Koch um 13:00 Uhr 
die Balkontür offen stehen 
würde.

In diesem Fall hätte er auch 
keinen Schraubenzieher 
benötigt.

Weder Andeas Dasow noch Steffen Brunner 
sind Mörder oder gar 3fach~Mörder!

Durch die beiden Quatsch~Urteile des Volker Wagner 
werden die wahren Täter vor einer Strafverfolgung
geschützt.

Das ist Strafvereitelung im Amt durch 
Falschbeukundung im Amt. 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Herr Brunner konnte es ahnen, da die Geschädigte ja draußen rauchte, und dann war die Gelegenheit für ihn da.

Kombiniere fünfundzwanzigstens, Steffi wird auch noch weiter seine eigenen Spekulationen als Tatsachen behaupten

Diese Hochrechnung ist am Hessenwahlabend nun sehr naheliegend.

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Kombiniere sechsundzwanzigsten, die Täter in beiden Fällen kannten die Gewohnheiten der Geschädigten, wobei beim "Fall Brunner" ja der verlorene Schraubendreher und auch die Kabelbinder am Tatort relativ starke Indizien sind.

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Lieber Herr Knatterton,

daß Klaus und Petra Toll nicht nur geschädigt,
sondern tot sind, müßte selbst Ihnen 
mitlerweile klar geworden sein.

Schmauchspuren der Tatmunition hat man
an der Kleidung des Andreas Darsow
nicht gefunden.

Das war nicht nur eine rotzfreche
Falschbeurkundung im Amt,
sondern insgesamt ein 
schwerer Prozeß~
betrug.

Andreas Darsow ist sofort
freizusprechen.

Klaus Tolls Mörder hat im engen, kalten 
Kellerflur ein Knalltrauma
davongetragen.
 

160 bis 180 phon !

Einfach mal selber ausprobieren, 
bis die Ohren klingeln !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Vorher aber kam noch das aus Offenbach:

Ralfi kommentiert am So, 2018-10-21 06:31

@Gastloser,

der Herr aus Offenbach wurde hier - über Monate –  zweckentfremdend verfälscht. Ich sehe der weiteren Entwicklung mit großer (technischen) Spannung entgegen   

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

Spannung kann sich auch in gespanntem Abwarten ausdrücken, muß doch keine Hyperaktivität auslösen.

Kombiniere siebenundzwanzigstens, Steffi schreibt schon wieder.

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"Andreas Darsow ist sofort
freizusprechen."

Der Mann wird hinter Gittern bleiben müssen, da er ein Doppelmörder ist und bleibt. Da können Sie sich noch so anstrengen.

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Traurig aber wahr, der WAA ist abgewiesen worden ...

Siehe hier

https://www.strate.net/de/dokumentation/Darsow-Stellungnahme-Staatsanwaltschaft-Kassel-2018-06-13.pdf

Ralf Steffler was nun??

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Traurig aber wahr, der WAA ist abgewiesen worden ...

Wie kommen Sie darauf? Staatsanwaltschaft und Gericht sind zwei unterschiedliche Paar Stiefel!

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Das ist es aber doch auch, was noch zu prüfen ist! Nachdem die STA hier vorweggenommen hat, was das Landgericht auch noch später prüfen und dann entscheiden wird. Und es ist absehbar! Das Ergebnis wird uns dann noch weniger aber dennoch nicht verwundern.

Was denken denn Sie?!

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Nachdem die STA hier vorweggenommen hat, was das Landgericht auch noch später prüfen und dann entscheiden wird. Und es ist absehbar!

Wenn die Gerichte immer vorhersehbar das tun würden, was die Staatsanwaltschaft beantragt, wäre es um unseren Rechtsstaat schlecht bestellt...

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Schlecht bestellt ist doch nun auch wieder noch so ein schwammiger Begriff aus der Liga der Gescheiten. Was wollen wir denn noch? So wie ich das nun zu verstehen habe, wird oder besser ist der WAA bereits als erledigt anzusehen bisher.

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Lieber Herr Knatterton,

der Tatvorwurf im Fall Horst Arnold war genauso 
absurd und unbeweisbar, wie im Fall 
Steffen Brunner.

Horst Arnold wurde durch Rufmord 
und einer 5jährigen Haft
zu Tode gequält.

Ähnlich erging's Jörg Kachelmann.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Horst Arnolds Unschuld konnte genau wie die von Jörg Kachelmann nachgewiesen werden, die Falschbeschuldigerinnen wurden beide später auch verurteilt.

Kombiniere einunddreißigstens, die beiden Fälle Arnold und Kachelmann mit Vorwürfen der Vergewaltigung haben mit den Fällen von Darsow und Brunner mit Vorwürfen von Mord und Totschlag so viel zu tun wie eine Dampfmaschine mit einer Weltraumrakete.

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Von welchen Verurteilungen faselt Steffi eigentlich bei Tristan Brübach und Petra Pepper?

Kombiniere zweiunddreißigstens, Steffis Suche nach weiterem Pulver / neuer Munition wird immer verzweifelter.

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Also nocheinmal:

Lediglich das Ermittlungsverfahren wegen schwerer Freiheitsberaubung wurde eingestellt, die Falschbeschuldigerin war aber bereits/ "vom Oberlandesgericht Frankfurt zu Schadensersatz wegen vorsätzlicher falscher Anschuldigungen verurteilt worden."/ laut der Quelle / Link.

Such is life.

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Das Urteil des OLG Frankfurt im Zivilverfahren zweiter Instanz war sicherlich ein „Verdienst“ der Mannheimer Strafjustiz. Deren Traum-Bilanz: Einen Unschuldigen über Monate wegen eines vermeintlich dringenden Tatverdachts eingekerkert, und das Ermittlungsverfahren gegen die vorsätzliche Falschbeschuldigerin Claudia D. mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

OLG Frankfurt: „Auch den Anträgen der Beklagten, die im Einzelnen näher bezeichneten Polizeibeamten und Richter, die sie in dem gegen den Kläger geführten Strafverfahren vernommen haben, als Zeugen zu der Behauptung zu vernehmen, sie habe nicht bewusst die Unwahrheit gesagt, um den Kläger verhaften zu lassen, war nicht nachzukommen. Dass die benannten Zeugen die Angaben der Beklagten zumindest für wahrscheinlich hielten, ist unstreitig. Im Übrigen sind die Zeugen offensichtlich ungeeignet, um Beweis dafür zu erbringen, dass die Beklagte zwar die Unwahrheit gesagt habe, dies ihr aber nicht bewusst gewesen sei. (…) Die Beklagte handelte mit direktem Vorsatz. Aus den Gesamtumständen ergibt sich, dass die Beklagte die Ermittlungsbehörden bewusst und gewollt über die Täterschaft des Klägers getäuscht hat, indem sie wahrheitswidrig aussagte und der besonders schweren Vergewaltigung unter Einsatz eines Messers bezichtigte und indem sie zur Bekräftigung dieser Angaben sich selbst verletzte. Dabei folgt schon aus der von der Beklagten aufgewendeten kriminellen Energie, dass es ihr darauf ankam, die Verhaftung des Klägers herbeizuführen.“ http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_lareda.html#docid:7654545

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Der im Sept. 2017 bekannt gegebenen Verfahrenseinstellung ging im Übrigen eine im Juli 2017 vom Land BW abgegebene Unterlassungserklärung voraus, nicht weiter wahrheitswidrig zu behaupten, am „Tatmesser“ der „Geschädigten“ seien DNA-Spuren von Herrn Kachelmann gefunden worden.

https://www.dwdl.de/nachrichten/62603/kachelmann_siegt_vor_gericht_gegen_staatsanwaltschaft/

Dass Zivilrichter mitunter die besseren Strafjuristen sind, hat sich auch im Fall Wörz erwiesen. Die gegen Wörz erhobene Schadensersatzklage wurde vom Landgericht Karlsruhe abgewiesen, wobei gegen das vorausgehende Strafurteil des Landgerichts Karlsruhe sowie den „Ermittlungen“ der Pforzheimer Kriminalpolizei mehr als deutliche Kritik erhoben wurde:  https://www.schweizer.eu/fzr/urteils_datenbank.html?id=1564

Ein solch (zusätzliches) „Sprungbrett“ für eine Wiederaufnahme steht dem Verurteilten Darsow nicht zur Verfügung.

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Dass selbst das „Sprungbrett“ eines obsiegenden Zivilurteils keinen Selbstläufer für eine erfolgreiche Wiederaufnahme zur Beseitigung eines strafrechtlichen Fehlurteils darstellt, wurde im Fall Wörz deutlich: Das unzähmbare Bedürfnis der StA sowie des Wiederaufnahmegerichts, kein mühsam gefälltes Holz wieder in den Wald zurückzutragen, bedurfte sowohl im Aditions- wie auch im Probationsverfahren einer gesonderten „Anschubhilfe“ *: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&nr=3533

2009 wurde Herr Wörz vom Landgericht Mannheim wegen erwiesener Unschuld (rechtskräftig: https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/10/1-254-10.php ) freigesprochen. Das Gericht attestierte den Pforzheimer Polizeibeamten u.a. "wie eine Herde Elefanten durch den Tatort“ getrampelt zu sein und Vernehmungsprotokolle mit entlastenden Zeugenaussagen in versteckten Aktenordnern „versenkt“ zu haben. Zudem machte das Gericht, das sich – c/o mit der StA - im Aditions- und Probationsverfahren noch beharrlich gegen eine Wiederaufnahme ausgesprochen hatte (s. o.), deutlich, dass es den Geliebten des Opfers, den Polizeibeamten Thomas H., für den Täter halte: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/freispruch-im-fall-harry-woerz-triumph-des-richters-a-656792.html

In einer Pressemitteilung vom Januar 2013 gab die StA bekannt, dass „gegen keine Person ein hinreichender Tatverdacht begründet“ sei und die Bekanntgabe weitergehender Einzelheiten wegen der Unschuldsvermutung sowie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte nicht angezeigt sei: http://www.stakarlsruhe.de/pb/,Lde/1228260/?LISTPAGE=1224888 (Was würde wohl Herr Kachelmann dazu sagen?)

*Zu den Leitsätzen des OLG Karlsruhe in Bezug auf das Wiederaufnahmevorbringen im Fall Darsow: https://community.beck.de/comment/reply/58641/84611

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Das Besondere beim Fall H. Wörz ist m.E., dass seine frühere Frau als die Geschädigte und auch deren verheirateter Geliebter als möglicher anderer Täter selber ja beide Polizisten waren. Wieweit das die Aufklärungsarbeit und die Ermittlungen der Kollegen bei diesem Fall dann beeinflusst hatte, das mag zu Spekulationen Anlass geben, dazu fehlt im Fall A. Darsow jedenfalls eine ähnliche und somit vergleichbare Konstellation.

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Beim Fall des H.Wörz mußt auch nicht so lange nach einem hinreichend Tatverdächtigen gesucht werden wie beim Mordfall in Babenhausen. Der Vater der Geschädigten und Zeuge war übrigens auch noch ein Polizeibeamter.

H.Wörz war keiner.
 

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Fazit: Wer das Urteil im Doppelmordfall in Babenhausen gegen A. Darsow jetzt schon als ein Fehlurteil  bezeichnet, wie das Urteil im Fall des H. Wörz oder einiger anderer Urteile, der handelt metaphorisch wie einer, der das Fell eines Bären schon verkauft hat, während der Bär ja noch überhaupt nicht erlegt ist.

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Fall Wörz: Das Urteil des Kahn-Senats aus 2006 sollte man vielleicht noch ergänzen:

https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/06/1-180-06.php

Zum Fall Kachelmann: (In Köln ist es sichtlich schöner, jedenfalls lustiger, als in Mannheim): https://www.youtube.com/watch?v=nREIqsY55fY (ab Min. 7:08)

Miss Marple kommentiert am Sa, 2018-10-27 00:43 Permanenter Link

Überträgt man die (fortwährende) Wartezeit beim LG Kassel im Fall https://www.gerechtigkeit-brunner.de/Aktuelles/ auf den Antrag des Verurteilten Darsow, wird dieser auch noch wenigstens an Weihnachten 2019 die Hoffnung in sich tragen dürfen, dass der für ihn gestellte Antrag des Herrn aus Hamburg erfolgreich sein könnte. Die Gedanken – und die Gerichte – sind schließlich frei.

Unglaublich, dass das Landgericht Kassel sich nach mehr als zwei Jahren „Antragsvorlauf“ nicht einmal an die eigene "Ankündigung" gehalten hat, bis Ende August/Anfang Sept. 2018 zu entscheiden.

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Der Herr aus Hamburg drängt im Fall Darsow doch auch überhaupt noch nicht auf eine Entscheidung, so wie er es im Fall Saboliic ja gemacht hatte.

Auch die eigenen Ankündigungen in seiner Erklärung der Verteidigung vom 24.09.2017, es wären Schußversuche von 2 unabhängigen Sachverständigen mit PET-Flaschen durchgeführt worden auf der Seite 3 unten, hat er nicht in seinen Wiederaufnahmeantrtag aufgenommen. Solche Schußversuche sind nur vom SV Cachée im Wiederaufnahmeantrag selber angeführt worden. Das Gleiche trifft auch auf das in Seite 2 unten bzw. 3 oben in obiger Erklärung behauptete Gutachten eines namhaften IT-Sachverständigen zu, das seit dem 29.07.2016 vorliegen soll.

Da gibt der Herr aus Hamburg ja nicht gerade ein gutes Vorbild ab für Ankündigungen, die auch erfüllt werden.

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Also noch einmal ohne Verlinkung:

Wiederaufnahmegesuch für Andreas Darsow vom 11.05.2018

Das ist maßgeblich für das Gericht in Kassel, jedenfalls kein "Antragsvorlauf" von vor "mehr als zwei Jahren".

Unglaublich ist, dass Miss Marple solche einfachen Sachverhalte einfach ignoriert.

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a) Welche Glaskugel hat eine P.38 als Tatwaffe ausgeschlossen?

b) Steffi als am ganzen Verfahren Unbeteiligter kann auch keine Beweisanträge zur Tatmunition stellen.

c) Das Gutachten von Lars Winkelsdorf hat mit Steffis "Gegenerklärung" - außer einiger Worte oder Satzzeichen - nichts zu tun.

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Im übrigen dürfte es m.E. keinen vernünftigen Menschen geben, der die Urheberschaft an der sog. "Gegenerklärung" auf der HP von Herrn Steffler aus Offenbach für sich beanspruchen wollte / würde.

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Liebe Gastritis,

Harry Wörz soll laut LG Darmstadt am Tatort etliche 
Beweisstücke zurückgelassen haben; die 
Unterhose von Andrea hat er 
aber mitgenommen.

Die Unterhose ist bis heute
verschwunden !

Haupttatverdächtiger war wie bei den 
Mordanschägen auf Petra Pepper
ein Polizist, ohne Alibi.

Tja, kein Alibi !

Aber wer will schon einen
Polizeiskandal in
Darmstadt?

PS:
Steffen Brunner hatte wie
Donald Stellwag  
ein 1 A~Alibi !

Das war Rudi Cerne aber egal !

Um ein Haar wäre letztes Jahr ein Diplom~Ingenieur 
wegen dem Mord an einer Prostituierten
in den Knast gewandert.

Henrike Schemmer sitzt wegen Rudi Cerne 
auch unschuldig im Knast.

Für den "Justizirrtum" hat man den Doppelmord auf 
Donnerstag Nacht gelegt und 3 Zeugen 
ausgeschaltet.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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Auch bei Steffis neuem Anlauf hat das LG Darmstadt keine Aussagen im Fall des H. Wörz gemacht, da es mit diesem Fall ja nicht befasst war.

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Miss Marple kommentiert am Sa, 2018-10-27 00:43 Permanenter Link

Überträgt man die (fortwährende) Wartezeit beim LG Kassel im Fall https://www.gerechtigkeit-brunner.de/Aktuelles/ auf den Antrag des Verurteilten Darsow, wird dieser auch noch wenigstens an Weihnachten 2019 die Hoffnung in sich tragen dürfen, dass der für ihn gestellte Antrag des Herrn aus Hamburg erfolgreich sein könnte. Die Gedanken – und die Gerichte – sind schließlich frei.

Es steht dem Verurteilten Brunner frei, wegen überlanger Verfahrensdauer eine Verzögerungsrüge zu erheben. Praktiziert im Fall Bence T. Im Zuge der gegen den Freistaat Bayern erhobenen Entschädigungsklage sprach ihm das OLG München 1.500 Euro zu, die der Verurteilte dem innocent Project in den USA gespendet hat. Der Wiederaufnahmeantrag wurde nach mehr als 26 Monaten als unzulässig verworfen:  https://www.probence.de/die-verfahren/

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Lieber Gastrities,

ich rekapituliere !

Die SOKO "Johanna" schloß Rick J. bereits 
2000 als Täter aus,  weil er

1. nicht in Bobenhausen wohnt;

2. Rick J.'s VW Jetta nicht braun, 
   sondern je nach Sonnenlicht
   eher dunkelgrün ist;

3. der Fingerabdrucksvergleich negativ ausfiel !

---------------------------------

Die SOKO Tristann schließt Rick J.  
als Täter aus,  weil er

1. nicht in Höchst oder Unterliederbach wohnt;

2. Rick J. nicht glaubt, daß er auch Tristan Brübach
    und Melanie Frank ermordet hat;

3. Uwe Krechel erklärt, die Kripo könne Rick J.
    den Mord an Johanna und anderen Kindern 
    nicht zweifelsfrei beweisen !

Laut Uwe Krechel war der grausame Kindermord 
nur ein Unfall !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions 
63069 Offenbach am Main

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