Nach Mollath und Peggy ein weiteres Fehlurteil? - Der Doppelmord in Babenhausen

von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, veröffentlicht am 12.04.2014
Rechtsgebiete: StrafrechtStrafverfahrensrecht3172|172834 Aufrufe

Die Strafjustiz ist in jüngster Zeit nicht nur, aber vorallem durch den Fall Mollath und durch das in dieser Woche begonnene Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy stark ins Gerede gekommen. Und schon gerät ein weiterer Fall wegen eines möglicherweise falschen Indizienurteils in den Fokus der Öffentlichkeit .

Für einen eiskalten Doppelmord an seinen auch nachts herumschreienden Nachbarn wurde Andreas D. vom Landgericht Darmstadt im Juli 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Verurteilte leugnet die Tat, seine Frau kämpft gemeinsam mit ihm Aufopferung voll um die Wiederaufnahme.

Zwischenzeitlich greifen die Medien auch diesen Fall auf. Es zeigen sich erhebliche Ungereimtheiten, die hoffentlich bald aufgeklärt werden können.

Das ZDF berichtete in der Serie 37 Grad:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119408/Mein-Mann-ist-kein-Moerder?bc=sts;stt&flash=off

Zur Homepage der Ehefrau mit dem Urteil zum Download: 

http://www.doppelmord-babenhausen.de/Urteil.htm

Medienberichte:

www.google.com/search?q=Doppelmord+in+Babenhausen

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3172 Kommentare

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Das liegt daran, daß die Reibung des Projektils  im Pistolenlauf stark variert und vom eingesetzten Material abhängt.

Das Projektil ist beim Lösen von der Hülse selber noch nicht im Lauf mit seine Zügen und Feldern, durch die es den Drall erhält, da hat das Projektil zuerst noch einen Freiflug ohne die Laufreibung!

Steffis Theorien sind "zum Schießen" komisch.

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Liebe Gastritis, 

Sie räumen ein, daß der Patronen~Druck
im hochexplosiven Zünder 
am größten ist, weil

Druck = Kraft / Fläche 

Das ist das große Erbe, daß Alfred Nobel 
uns hinterlassen hat.

Die 2~Stufen Zündung durch extrem
hohen Druck !

Die Formel für die Berechnung der Pistolenlauflänge 
für 9mm~Überschallmunition ist mein ganz
großes Geheimnis und Erbe !

Die verrate ich vorerst nicht !

Eigentlich gar nicht so schwer !
Tja eigentlich !

Die Kellertür war nach DIN 4109 schalldicht.

Das hat der Kriminalbiologe Mark Benecke 
vor Ort 2013 überprüft.

PS:
Merke:

Der Patronendruck ist im Zünder
am größten und lebens~
gefährlich.

Best Wishes
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
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Die Kellertür war nach DIN 4109 schalldicht.

Guter Witz, Steffi!

Siehe:

https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/schallschutz-in-wohnungen-was-die-din-4109-bedeutet_idesk_PI17574_HI2238190.html

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Die Formel für die Berechnung der Pistolenlauflänge für 9mm~Überschallmunition ist mein ganz großes Geheimnis und Erbe !

Die verrate ich vorerst nicht !

Will jemand denn wissen, was Sie da gerechnet haben mit einer eigenen Formel?

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Sie räumen ein, daß der Patronen~Druck im hochexplosiven Zünder am größten ist, weil Druck = Kraft / Fläche

Der Höchstdruck  im Zündhütchen selber ist ja nicht der Höchstdruck, der auf das  Projektil wirkt.

Das ist der entscheidende Punkt!

Die Kellertür war nach DIN 4109 schalldicht. Das hat der Kriminalbiologe Mark Benecke vor Ort 2013 überprüft.

Sie phantasieren ja schon wieder.

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Der Patronendruck ist im Zünder am größten und lebens~gefährlich.

Was soll denn "Patronendruck" sein, wenn der in die Patronenhülse eingesetzte Zünder nur durch einen oder zwei enge Kanäle die Treibladung in der Patrone  zünden kann?

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Liebe Gastritis,

zumindest bestreiten Sie nicht, daß 
Alfred Nobel der Erfinder des 
Dynamits ist.

Anyway, der Druck der über den Zünder auf 
die Treibladung der Patrone ausgeübt wird,
ist im ganzen Schuß~Verlauf
dort am größten.

Das ist Fakt ! 

Die von ihnen berechneten 300 bis 600 Newton  
sind viel zu gering.

Zum Totlachen zu wenig bei dem
Druck im Zünder !

Best Wishes
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
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Anyway, der Druck der über den Zünder auf die Treibladung der Patrone ausgeübt wird, ist im ganzen Schuß~Verlauf dort am größten.

Die Treibladung in der Patrone besteht aus Körnern oder Röhrchen usw. mit Luft-(Gas)zwischenräumen, und Luft ist kompressibel. Man kann auch Patronen so stark laden, dass die Höchstdrücke der Treibladung größer werden als die Höchstdrücke im Zünder, wenn das Patronenlager und die ganze Waffe mit Lauf dafür gebaut sind.

Entscheidend für den ganzen Schußverlauf aber sind die wirksamen Drücke auf das Projektil und auf die ganze Patronenhülse.

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Die von ihnen berechneten 300 bis 600 Newton  sind viel zu gering.

Sie phantasieren schon wieder, denn diese Kräfte habe ich nicht berechnet, die waren aus der Wikipedia entnommen. Beim Entladen einer Patrone sind auch nur diese Kräfte aufzubringen.

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Für das Ausziehen des Projektils aus der Hülse beim Entladen gibt es verschiedene Methoden und Werkzeuge, der Entladehammer ist eines davon. Aber ich kenne auch andere Methoden, z.B. nach dem Motto, aus zwei Patronen mache eine Patrone.

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Gewusst wie, Steffi, beim Umgang mit Waffen und Patronen und neuem Laden von vorhandenen Patronen. Aber auch beim Bau eines Schalldämpfers kommt es eben auf das "gewusst wie" an!

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Liebe Gastritis,

man kann keine Patronen so laden, daß die Drücke 
in der Patronenhülse größer werden
als im Zünder.

Dann wäre die Explosion nicht mehr kontrollierbar. 

Genau das Problem hat Alfred Nobel gelöst,
nachdem sich sein Bruder samt Labor
in die Luft gesprengt hatte.

Der Druck im Zünder ist um ein Vielfaches höher 
als in der Patronenhülse oder
im Pistolenlauf.

Mit 600 Newton kommen sie nicht hin !

Best Wishes
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
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Der Druck im Zünder ist um ein Vielfaches höher als in der Patronenhülse oder im Pistolenlauf.

Serielle Schuss-Waffen werden für Drücke im Lauf / Patronenlager bis zu ca. 4700 bar oder 4,7 mal 10 hoch 8 Pascal zugelassen bei Gewehren / Langwaffen für die dazu gehörigen seriellen Munitionen. Der Werkstoff dafür ist fester Stahl mit beträchtlicher Wandstärke, die dünnen Patronenhülsen aus weichem Messing weiten sich beim Schuss auf und legen sich an die Wandung des Patronenlagers an bei diesen hohen Drücken, Lidern genannt. Höchstdrücke im Zünder mit einem Vielfachen dieses Wertes müssten Sie schon nachweisen oder mal belegen.

Für die Zentralfeuer-Patrone 9 mm Luger mit der Lfd. Nr. 17 ist in einer Tabelle 3 von Maßtafeln für Handfeuerwaffen und Munition aus dem Jahr 2000 für das WaffG aus dem Bundesinnenministerium ein Gasdruck pmax = 2350 bar angegeben.

Der höchste Wert da ist bei der Lfd. Nr. 70 bei der .454 Casull (Kal. 11,53 mm) mit pmax = 3900 bar für eine Kurzwaffe angegeben.

Das Zündhütchen ist doch nur von weichem Messung der Patronenhülse umgeben und ist selber eine weiche Messingkapsel mit dem Zündsatz im Inneren. Da sind "um ein Vielfaches höher[e]" Drücke bei diesem weichen Material doch nicht möglich.

man kann keine Patronen so laden, daß die Drücke in der Patronenhülse größer werden als im Zünder.

Dann wäre die Explosion nicht mehr kontrollierbar.

Es besteht ein Risiko bei normaler Bauart der Waffe, das ist ja wohl klar. Unmöglich ist das aber nicht bei entsprechender Auslegung der Waffe.

Die Rheinmetall 120-mm-Glattrohrkanone L/44 für den Leopard 2 hat ein kaltgerecktes Vollrohr und ist für einen Konstruktionsgasdruck von 7100 bar ausgelegt.

Mit 600 Newton kommen sie nicht hin !

Haben Sie das schon mal nachgemessen, Steffi, oder schwadronieren Sie schon wieder nur wild herum und erfinden eigene Fakes?

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Für alle Werte aus der Wikipedia kann ich aber nicht garantieren, Steffi.

Ich messe lieber alles selber nach, das ist sicherer.

Beste Grüße
 

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Liebe Gastritis,

wenn Sie von einem Druck von 3000 bar ausgehen 
und einem Projektil mit 9mm Durchmesser
werden Sie an Hand der Formel 

Druck = Kraft / Fläche 

nach Formelumstellung 

leicht die Kraft in Newton ausrechnen können, 
die wohlgemerkt durch zwei
Zündungen ensteht.

Im Moment der Zündung schließt der Schlagbolzen
das Zündhütchen über den Patronen~Amboß.

Der hoch~explosive Gasstrahl nimmt den leichten Weg
in Richtung Patronenhülse und entzündet 
die Treibladung.

Gleichzeitig ~also mit Überlichtgeschwindigkeit~
wird nach dem 3. Newton'schen Axiom
die komplette Pistole nach hinten 
gedrückt. 

Impuls = Gegenimpuls !

Das ist nicht ganz richtig, weil durch die 
Reibung der Gegenimpuls reduziert
und als Wärme verloren geht.

Bei der Treibladung gibt es zwei Varianten:

- Offensive Treibladungen
- Progressive Treibladungen

Für kurze Pistolenläufe müssen offensive
Treibladungen verwendet werden, 
woduch der Verschleiß der 
Pistole stark ansteigt.

Mit progressiven (trägen) Treibladungen entstehen 
keine extrem hohen Maximal~Drücke
und hohe Wäremverluste.

Schwachsteleln der Pistole ist das 
Verschlußsystem, nicht der
Pistolenlauf aus Stahl.

Also wie hoch ist die Kraft in Newton 
bei 3000 bar laut Ihrer
Messung ?

Best Wishes
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
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Sie schwadronieren doch wieder nur herum und haben auch nicht die Fragen verstanden, denn zuerst muß das Projektil aus der Hülse ausgezogen werden und der zu  dieser Ausziehkraft notwendige Druck war gefragt, nicht der Höchstdruck, der auf das Projektil während des ganzen Schusses wirkt.

Ihre anderen "Weisheiten" interessieren dafür nicht und sind außerdem trivial.

0

Im Moment der Zündung schließt der Schlagbolzen das Zündhütchen über den Patronen~Amboß.

Auch das ist nur Geschwätz, Steffi, und hat mit den modernen Zündern einer modernen Zentralfeuer-Patrone nichts zu tun.

0

Gleichzeitig ~also mit Überlichtgeschwindigkeit~ wird nach dem 3. Newton'schen Axiom die komplette Pistole nach hinten gedrückt.

Bei der P38 fahren Schlitten mit Verschluss und der Lauf der Pistole unterschiedliche Wege zurück nach der Zündung und spannen den Abzugshammer und ziehen die Patronenhülse aus dem Patronenlager und werfen die Patronenhülse zusammen mit der Magazinfeder aus, und durch die beiden langen Federn wird dann beim Vorlauf des Schlittens die nächste Patrone ins Patronenlager geladen. Da entstehen gestaffelte Abläufe im Weg der Rückwärtsbewegung der Pistolenteile.

Und das habe ich Sie auch schon gefragt, wie das Nachladen bei der Beretta Nano denn funktioniert.

Ihre Antwort fehlt aber bis jetzt, Steffi!

Wissen Sie es nicht als selbsternannter Waffen-Experte?

Die P38 jedenfalls hat die single-action und die double-action.

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Liebe Gastritis,

kleiner Tip:

500 Newton ist die Gewichtskraft, 
die ein 15 jähriges Mädchen
auf die Wagge bringt. 

Und ja, ich hab's nachgemessen !

Ich habe meine Tochter
gestern gewogen !

Es waren genau 500 Newton !
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Best Wishes
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Ich habe meine Tochter gestern gewogen !

Solches für Waffen und Munitionen irrelevantes Geschwätz aus OF können Sie für sich behalten, oder es beim Friseur oder im Kindergarten ablassen, Steffi!

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Liebe Gastritis,

Sie glauben doch selber nicht, daß Sie mit der Gewichtskraft eines
15jährigen Mädchens ein 9mm~Geschoß auf
Überschallgeschwindigkeit kriegen.

Was schreibt den Marcel Tschannen dazu ?

F = Druck mal Fläche !
------------------

Ich bitte um Ihr Meßergebnis !

Vielleicht kann ja Herr Rudolphi helfen.
Der hat sein Abitur in 
Bayern gemacht.

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Steffi will doch mehr als 25 Tausend Euro als selbsternannter Waffen-Experte (Sachverständiger) und Gegengutachter haben und kann einfache Fragen dazu nicht mal beantworten.

Das ist Kindergarten aus Offenbach.
 

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Sie glauben doch selber nicht, daß Sie mit der Gewichtskraft eines 15jährigen Mädchens ein 9mm~Geschoß auf Überschallgeschwindigkeit kriegen.

Hat auch niemand behauptet, es geht zuerst mal um die notwendige Kraft oder den notwendigen Druck für das Ausdrücken / Ausziehen des Projektils aus der Patronenhülse, oder beim Entladen!

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Steffi denkt wohl noch, ein Gutachter für Gegengutachten oder für eine Wiederaufnahme muss keine Fragen zur Sache oder zu seinem Fachgebiet und Fachwissen beantworten. Der Herr aus OF muß in einer Parallelwelt leben.

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Liebe Gastritis,

-Zitat Gast kommentiert am Fr, 2019-01-25 13:21- 

"Bei der P38 fahren Schlitten mit Verschluss und der Lauf der Pistole unterschiedliche Wege
zurück nach der Zündung und spannen den Abzugshammer und ziehen
die Patronenhülse aus dem Patronenlager und werfen die
Patronenhülse zusammen mit der Magazinfeder aus,
und durch die beiden langen Federn wird dann
beim Vorlauf des Schlittens die nächste
Patrone ins Patronenlager geladen.

Da entstehen gestaffelte Abläufe im Weg
der Rückwärtsbewegung
der Pistolenteile.

Und das habe ich Sie auch schon gefragt, wie das Nachladen
bei der Beretta Nano denn funktioniert.

Ihre Antwort fehlt aber bis jetzt, Steffi!

Wissen Sie es nicht als selbsternannter Waffen-Experte?

Die P38 jedenfalls hat die single-action
und die double-action."
-------------------------

Ganz schön viel Aufwand um ein Projektil mit der Gewichtskraft 
eines 15jährigen Mädchens heruaszuziehen.

Es gibt bestimmt eine Methode, um das Projektil 
mit weniger Aufwand rauszuziehen.

Schließlich geht es um max. 600 Newton
laut Ihrer Recherche !

Best Wishes
Dipl.-Ing.
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Es gibt bestimmt eine Methode, um das Projektil mit weniger Aufwand rauszuziehen.

Es gibt bestimmt eine Methode, nur Steffi kennt die nicht, weil er kein SV für Waffen und Munitionen ist.

0

Liebe Gastritis,

hier zeigt jemand, wie man mit wenig Aufwand 
und der Gewichtskraft eines 15 jährigen 
Mädchens delaboriert.

https://www.youtube.com/watch?v=LvRNqM-Kkrk

Best Wishes
Dipl.-Ing.
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hier zeigt jemand, wie man mit wenig Aufwand und der Gewichtskraft eines 15 jährigen Mädchens delaboriert.

https://www.youtube.com/watch?v=LvRNqM-Kkrk

Die Kraft wurde da doch nicht gemessen und das Projektil ist außerdem durch die Zange dabei verwürgt worden.

Damit sind deutliche Spuren auf dem Projektil entstanden.

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Solche deutliche Spuren auf dem Projektil durch diese Zange freut die Kriminaltechniker,  Steffi.

Profis hinterlassen solche verräterische Spuren jedenfalls nicht.

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Immerhin hat Steffi nun endlich mal kapiert, dass das Delaborieren einfach zu machen ist, das Neuladen mit weniger Treibladung ebenfalls. Sein Schwadronieren vorher und auch zu anderen Dingen entschuldigt das aber noch lange nicht.

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Liebe Gastritis,

ganz großer Irrtum Ihrerseits !

Das Delaborieren und Laborieren von 9mm~Munition
fällt unter das Sprengstoffgesetz.
------------------------------

PS:
Für das Delaborieren gibt es eigentlich
einen Entladungshammer !
Tja, eigentlich !

Ora et labora
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Das Delaborieren und Laborieren von 9mm~Munition fällt unter das Sprengstoffgesetz.

Unter das WaffG. Aber auch solche Binsenweisheiten eines Steffi interessieren niemanden, der eine kriminelle Tat vorhat.

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Nun wieder zur Sache mit dem Überschallknall.

Steffi, beim Biathlon wird KK veschossen, auch  bei sehr  kalten Temperaturen unter 0°C mit niedriger Schallgeschwindigkeit.

Hier eine der dabei verwendeten Munitionen: LAPUA .22lr Polar Biathlon

Angabe dazu: Geschwindigkeit(m/sek): V0=337

https://www.akah.de/kleinkaliber-munition/lapua-22lr-polar-biathlon-47795000

Die Schallgeschwindigkeit unter 0°C ist weniger als 331,2 m/sek

Den angeblich "ohrenbetäubenden Überschallknall" mit geplatzten Trommelfellen bei diesen Werten und diesen Schüssen hat m.W. noch niemand gehört mit intakten Trommelfellen.

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-Zitat Sportmedizin für Ärzte: Lehrbuch -

"Akute Hörstörungen sind bei Sportlern hauptsächlich bei solchen Sportarten
zu befürchten, bei denen Schießübungen durchgeführt werden,
wie z.B. Biathlon ....

Das dabei mögliche akustische Trauma ist zumeist ein Knalltrauma
mit einem Schalldruckpegel von >150 db ..."

Ora et labora
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Steffi müßte mal heutzutage beim Biathlon dabei sein, dann könnte er die Geräusche unterscheiden.

Aber er zieht alles über einen Leisten und auch im Wiederaufnahmeantrag fehlen alle Geräuschmessungen.

Die Kanonen beim Leopard 2 schießen mit bis zur fünffachen Schallgeschwindigkeit, das gibt schon einen hörbaren Geschoßknall, wenn da das Geschoss an einem Beobachter vorbeifliegt.

KK-Geschosse beim Biathlon heutzutage klingen doch etwas anders, auch die Lautstärke (der Schallpegel) ist anders.

Aber woher sollen Steffi und die Wiederaufnahme-Gutachter samt RA Strate das wissen, sonst hätte doch mal jemand von ihnen auch die Mündungsgeschwindigkeiten und alle Geräusche beim Schiessen wie bei den 10 Schüssen in Babenhausen gemessen, um richtige Zahlen mal zu haben für den WAA, und keine reinen Mutmaßungen nur präsentiert.

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'Steffi, im TV wird doch zur Zeit andauernd Biathlon übertragen, da hören Sie doch auch das Repetieren als Geräusch und auch den Schuss, alles wird da übertragen.

Mein TV-Gerät hat schon Ton und auch schon Farbe, Ihres vermutlich noch nicht.

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Steffi bezieht doch fast alle seiner "Weisheiten" aus der Wikipedia, ohne aber alles und genau dort zu lesen, und da wird doch eine Schützin* im stehenden Anschlag mit einem modernen KK-Gewehr gezeigt. Das rechte Ohr der jungen Dame gleich neben dem Gewehr müßte eigentlich auch Steffi noch sehen können.

* https://de.wikipedia.org/wiki/Biathlon

Tja, eigentlich .......

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Liebe Gastritis,

erst die Berechnung der Kraft, die auf das 
9mm~Projektil wirkt !

F = Druck * Fläche !
----------------

Oder soll ich Ihnen die
Lösung vorsagen ?

Mein Geheim~Tip:

1 bar = 0,1 N/mm^2
----------------

Kaliber 9mm !

Ora et labora
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Bei den 600 N Ausziehwiderstand des 9 mm Projektils reichen 100 bar oder 10 hoch 7 Pascal Druck in der Patrone, Steffi.

Das hätten Sie doch wirklich selber noch ausrechnen können.

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Was hatte Steffi vorher alles behauptet:

man kann keine Patronen so laden, daß die Drücke  in der Patronenhülse größer werden
als im Zünder.

------------------

Der Druck im Zünder ist um ein Vielfaches höher als in der Patronenhülse oder im Pistolenlauf.

--------------------

wenn Sie von einem Druck von 3000 bar ausgehen  und einem Projektil mit 9mm Durchmesser ...

Das Vielfache von 3000 bar wären dann wieviel, Steffi?

Die Messing-Zündkapsel und den Patronenboden der Messing-Patrone zeigt uns Steffi noch, die solche Drücke verkraftet ohne Schäden. 

Da ist auch ein Bild mit Zitat:

.30-06 Springfield Patrone von Peter Fortner mit ein Ladung für theoretische 10.000 bar aus einer Heym SR 30 abgefeuert. Die Patrone barst, bevor der theoretische Höchstdruck erreicht wurde und das Gas strömte, den Auszieher mitreißend, durch die bei der Heym SR 30 vorhandene Entlastungsbohrung ab. Der Verschluß hielt. Der Schütze wäre nicht gefährdet gewesen.

http://lutzmoeller.net/Munition/Gasdruck.php

Diese Patrone war für 10 Tausend bar oder 1000 MPa Gasdruck theoretisch geladen, das ist mehr, als im Zünder an Höchstdruck entsteht.

Bei 10 Tausend bar oder 1000 MPa wird die Druckfestigkeit von weichem Messing weit überschritten, Steffi.

Das Messing fließt dann dabei weg wie weiche Butter unterm Daumendruck

Aber auch das weiß der selbsternannte "EXperte" aus OF ja nicht!

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Liebe Gastritis,

jeder, der etwas wiegt,
mißt Gewichtskraft 
in Newton.

Das ist das Grundprinzip
jeder Waage !

Anyway, von  einer verschossenen Patrone kann man wirklich nicht sagen,
daß diese den Druck von fast 3000 bar gut und unbeschadet 
überstanden hat. 

Das Projektil ist geplättet und hat Riefen, das Zündhütchen zerstört
und die Patronenhülse verkohlt, verformt und zerkratzt.

Dies alles ist passiert, weil das Projektil mit extrem
hoher Kraft verschossen wurde. 

Was haben Sie denn jetzt für die Kraft
im Pistolenlauf rausbekommen ?

Was schreibt Tschannen dazu ?

F = Druck * Fläche 
---------------

Die Gewichtskraft eines 15jährigen Mädchens
von maximal 600 Newton reicht für solch
einen Schaden nicht aus.

Den Tip hatte ich Ihnen bereits gegeben.

Hier der nächste Tip:

Der Lauf einer 9mm~Pistole hat 
tatsächlich einen Durchmesser
von 10mm !
-------

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Anyway, von  einer verschossenen Patrone kann man wirklich nicht sagen, daß diese den Druck von fast 3000 bar gut und unbeschadet überstanden hat. 

Das Projektil ist geplättet und hat Riefen, das Zündhütchen zerstört und die Patronenhülse verkohlt, verformt und zerkratzt.

Diese Patrone auf dem Bild zum vorher gebrachten Zitat wurde bei einem Schuss erst bei einem wesentlich höheren Druck als 3000 bar zerstört, und dieser Druck war auch viel höher als der Druck im Zünder.

Das Projektil dazu nach dem Schuss war dort überhaupt nicht abgebildet.

Selbst lesen und Bilder betrachten fällt Steffi schwer, vom Verstehen ganz zu schweigen. Unter dem von mir schon vorher gebrachten Link könnte doch auch ein Steffi Antworten auf viele Fragen finden:

http://lutzmoeller.net/Munition/Gasdruck.php

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Die Gewichtskraft eines 15jährigen Mädchens .....

beträgt auf dem Mond ca. 100 Newton, wenn es auf der Erde eine Körper-Masse von 60 Kilogramm hat.

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jeder, der etwas wiegt, mißt Gewichtskraft in Newton.

Unfug!

Die Balkenwaage und die Dezimalwaage z.B. machen direkt einen Massenvergleich, andere Waagen, die Kräfte messen, werden jedoch auch mit Massen geeicht, so auch die Personen-Waagen. Ein Kilogramm ist auch auf dem Mond ein Kilogramm.

Die Gewichtskraft eines 15jährigen Mädchens von maximal 600 Newton reicht für solch einen Schaden nicht aus.

Darauf kam es auch nicht an. Die 600 N reichen aber für das Ausdrücken / Ausziehen des Projektils aus der Hülse.

Der Lauf einer 9mm~Pistole hat tatsächlich einen Durchmesser von 10mm

Quatsch, für das Projektil der 9 mm Parabellum Patrone werden als Querschnittsfläche 62,61 mm² für Berechnungen genommen.

Ihre "Tips" interessieren mich überhaupt nicht, denn ich kenne die Mathematik und die Physik dafür.

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"Der Lauf einer 9mm~Pistole hat tatsächlich einen Durchmesser von 10mm"

Der Lauf für die 9 mm Patrone Luger / Parabellum hat einen Durchmesser über die Felder gemessen von 8,82 mm, uber die Züge gemessen von 9,02 mm.

Steffi hat wieder einmal keine Ahnung.

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Liebe Gastritis,

Sie glauben doch selber nicht, daß Sie die Gewichtskraft
eines 15jährigen Mädchens benötigen, um eine
9mm~Pistole zu delaborieren.

Profis machen das mit einer keinen Kombizange oder einem 
Entladungshämmerchen aus dem Handgelenk.

Sie schießen offensichtlich weiterhin
mit Kanonen auf Spatzen.

-Zitat   Gast kommentiert am Sa, 2019-01-26 09:41-

"Darauf kam es auch nicht an. Die 600 N reichen aber
für das Ausdrücken / Ausziehen des Projektils
aus der Hülse."

Im Übrigen ist für die Berechnung der Durchmesser 
am Anfang des glatten Pistolenlaufes
zu berücksichtigen und nicht der
Felddurchmesser !

Also sind es doch 10mm
Durchmesser !
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Sie glauben doch selber nicht, daß Sie die Gewichtskraft eines 15jährigen Mädchens benötigen, um eine 9mm~Pistole zu delaborieren.

Es ging ja um die 9 mm Patrone, nicht um die Pistole, beim Entladen (Delaborieren), und dazu braucht es wenig Kraft. Das ist kein Glaube, sondern Wissen.

Profis machen das mit einer keinen Kombizange oder einem Entladungshämmerchen aus dem Handgelenk.

Nicht mit einer Kombizange, der Entladehammer geht. Aber Profis kennen noch andere Methoden und Werkzeuge.

Im Übrigen ist für die Berechnung der Durchmesser am Anfang des glatten Pistolenlaufeszu berücksichtigen und nicht der
Felddurchmesser !

Für die Vortriebs-Kräfte auf das Projektil ist ganz allein die Querschnittsfläche des Projektils maßgeblich.

Das Durchmesser-Maß vor den Feldern und Zügen im noch glatten Pistolenlauf beträgt außerdem 9,05 mm

Also sind es doch 10mm Durchmesser !

Das betraf doch den Schußkanal von SV Cachée in der PET-Flasche.

Sie schießen offensichtlich weiterhin mit Kanonen auf Spatzen.

Steffi und Co. sind in der Tat Spatzen, nicht aber RA Strate, SV Winkelsdorf und SV Cachée.

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