Nach Mollath und Peggy ein weiteres Fehlurteil? - Der Doppelmord in Babenhausen

von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, veröffentlicht am 12.04.2014
Rechtsgebiete: StrafrechtStrafverfahrensrecht3112|165649 Aufrufe

Die Strafjustiz ist in jüngster Zeit nicht nur, aber vorallem durch den Fall Mollath und durch das in dieser Woche begonnene Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy stark ins Gerede gekommen. Und schon gerät ein weiterer Fall wegen eines möglicherweise falschen Indizienurteils in den Fokus der Öffentlichkeit .

Für einen eiskalten Doppelmord an seinen auch nachts herumschreienden Nachbarn wurde Andreas D. vom Landgericht Darmstadt im Juli 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Verurteilte leugnet die Tat, seine Frau kämpft gemeinsam mit ihm Aufopferung voll um die Wiederaufnahme.

Zwischenzeitlich greifen die Medien auch diesen Fall auf. Es zeigen sich erhebliche Ungereimtheiten, die hoffentlich bald aufgeklärt werden können.

Das ZDF berichtete in der Serie 37 Grad:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119408/Mein-Mann-ist-kein-Moerder?bc=sts;stt&flash=off

Zur Homepage der Ehefrau mit dem Urteil zum Download: 

http://www.doppelmord-babenhausen.de/Urteil.htm

Medienberichte:

www.google.com/search?q=Doppelmord+in+Babenhausen

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3112 Kommentare

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Das (Täter-)Wissen Stefflers könnte eine neue Tatsache sein, also unbedingt mal bis morgen darlegen, wie kalt es im Kellervorraum morgens um 04:00 Uhr am Tattag war mit genauem Wert und der Toleranz dafür. Ist doch für eine Experten wie Steffler sicher überhaupt kein Problem. Dann kann er auch noch die Schallgeschwindigkeit daraus exakt ja ausrechnen.

Bis morgen ist das doch zu schaffen.

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Lieber Archi,

wär schön, wenn sich das FBI bei mir meldet.

Dann können wir über den vom BKA getürkten
Schmauchspurenvergleich sprechen.

Schmauch der Tatmunition besteht laut Hersteller PMC aus
Blei, Antimon und Messing in einer weltweit
einzigartigen Kupfer~Zink~Legierung
sowie farbigen NC~Pulver.

Auf der Bundeswehrhose wurden aber nur
Spuren von Schwarzpulver gefunden.

Das ist eine äußerst wichtige neue Tatsache
gemäß § 359 StPO !

 

Ora et labora
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
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Mathematisch für den Experten: Die Schallgeschwindigkeit ausrechnen mit den Toleranzen dafür, Mittelwert als arithmetisches Mittel der gesicherten Angaben und Berechnungen aus allen verfügbaren Quellen und die Standardabweichung Sigma also mal angeben.

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Wir brauchen nun die genauen Abmessungen des Kellervorraums, der Treppe mit Auftritten und Steigungen und den Abmessungen des Vorplatz vor der Souterraintür, die Schallgeschwindigkeiten außen und im Vorraum sowie den PMC-Scan mit Schmauchbestandteilen und den ballistischen Angaben.

Alles genau mit Scans als Beweise bzw. als neue Tatsachen.

Anders und mit Steffler-Fakes alleine, wie bisher gehabt, geht es nicht.

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Lieber Archi,

einfach mal selbst vor Ort fahren und sich die
außen liegende Kellertreppe anschauen.

Die Kellertreppe ist nur 100 cm breit !
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Ora et labora
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Ralf Steffler
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Das ist hier ohne Bedeutung wegen ihrer Lage und Form für die ersten beiden Schüsse und der Position des Mörders dabei.

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Danach können die akustischen Untersuchungen noch erfolgen, wieder sind die Steffler-Fakes aber dafür völlig wertlos.

Nur Beweise, Belege, Scans, einwandfreie und vorgerechnete, also nachvollziehbare Berechnungen usw. können neue Tatsachen sein.

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Auf der Bundeswehrhose wurden aber nur Spuren von Schwarzpulver gefunden.

Auch das ist wieder nur ein Steffler-Fake, wie es ab dem Blatt mit der Nr. 172 oben in der UA ja nachzulesen ist.

Auf der Bundeswehrhose wurde eine ganz ähnliche Elementkombination wie an der Hülsen gefunden aus Blei, Barium, Antimon und auch Aluminium. Man müsste halt seinen Verstand auch noch vorher beim Lesen und danach beim Schreiben einschalten, anders als Steffler. Schwarzpulver und die Panzerfaust kamen nicht in Frage als Herkunft.

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Lieber Archi,

Schmauch der Tatmunition besteht nicht nur aus den
4 Elementen des winzig kleinen Zündhütchens,
sondern aus Blei, Antimon und Messing in
einer weltweit einzigartigen Kupfer~
Zink~Legierung, sog.
"gilding metal".
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Da haben sich Dr. Schulze und Dr. Schumacher zusammen
mit dem Schußwaffenexperten Leopold Pfoser
gründlich blamiert.

Hauptbestandteil des Schmauches der Tatmunition
ist das verbrannte und unverbrannte NC~Pulver!

Ohne NC~Pulver kann eine Patrone nicht
abgefeuert werden.

Auf der Bundeswehrkleidung des Andreas Darsow wurde
weder farbiges NC~Pulver noch wurden
Messingpartikel gefunden.

Die "Schußwaffenexperten" haben dann den Treibladungssatz 
einer Panzerfaust  mit dem eines winzig kleinen
Zündhütchens verglichen.

Reiner Klamauk !

Im Übrigen hat das Gegengutachten des Philipp Cachee vom 17.07.2017 bewiesen,
daß bei Verwendung eines mit Bauschaum befüllten PET~Schalldämpfers
verbrannte Brösel  in den leeren Patronenhülsen zu finden sind.

In Übereinstimmung mit der Doktorarbeit des Dr. Wacker
(Rechtsmedizin Münster) wurden die PET~Flaschen
nach 3 bis 4 Schuß vollständig zerstört.

Überdies verzieht und schrumpft eine PET~Flasche
bereits um 30% bei 100°C !

Eine merkliche Schalldämpfung unter die Schmerzgrenze von 130 phon
ist bei Vewendung von 9mm~Überschallmunition
physikalisch völlig unmöglich.

Daß die Polizei standardmäßig 9mm~Überschallmunition
verwendet und Polizisten regelmäßig das Trommelfell
platzt, ist völlig irre und für mich unverständlich.

Ich würde Polizisten empfehlen, gründsätzlich die
viel leisere Unterschallmunition
einzusetzen.

Ora et labora
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
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Andere Elemente im Schmauch, als die typischen Elementkombinationen, die ja in der UA genannt wurden, spielen für die forensische Täteridentifizierung, Tatrekonstruktion und damit Verbrechensaufklärung keine grosse Rolle.

Was bei SV Cachée zu sehen ist, ist eine ganz primitive, abwegige SD-Ausführung, die offenbar nur zum Zweck des WAA gebastelt wurde und mit effektiver Anwendung der Schweizer Website nichts zu tun hat.

Bei Dr. Wacker hielten selbst unarmierte, ganz einfache PET-Flaschen, aber mit Wasser geschossen mehr als 10 Schüsse.

Auch das haben Herr RA Strate und seine SV ganz offensichtlich völlig übersehen.

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Zitat Steffler:

Hauptbestandteil des Schmauches der Tatmunition ist das verbrannte und unverbrannte NC~Pulver!

Auch das zeigt wieder den Unverstand Stefflers allerbestens.

Als Nachweis, dass ein bestimmtes, sehr teures Mineralwasser auch tatsächlich von einem Restaurant den Gästen für viel Geld kredenzt wurde, nützt doch niemandem der Haupbestandteil von Wasser H20 in den Gläsern der Gäste als Nachweis.

Besser kann sich Steffler auch da wieder nicht blamieren.

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Ein anderes Beispiel, noch mit ein einfacher Terminologie, für einen völligen Laien wie Steffler:

In einem billigen Massenstahl für Treppengeländer oder Zäune ist Fe (Eisen) der Hauptbestandteil, aber auch in einem hochwertigen Kesselstahl für Dampfkessel.

Darin unterscheiden die sich also nicht, das ist für die Analyse also unerheblich.

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Ich würde Polizisten empfehlen, gründsätzlich die viel leisere Unterschallmunition einzusetzen.

Beim Schusswaffeneinsatz von Polizisten kommt es nicht nur auf die Lautstärke des Schusses für den Polizisten an.

Be einem Flüchtigen oder Angreifer schiesst der Polizist ja erst einen oder zwei Warnschüsse in die Luft, da ist eine gewisse Lautstärke ja erforderlich. Und das ist nicht das einzige Kriterium für die Munitionsauswahl der Einsatzkräfte, die sich ja schützen können.

Steffler hat auch keine Zahlen dafür, wieviel Polizisten Trommelfell-Schädigungen durch eigene Schüsse erleiden.

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PS:
Das Gericht kann auch gemäß § 261 StPO nicht
Tatsachen feststellen, die physikalisch
völlig unmöglich sind.

Der angeblich unkaputtbare PET~Schalldämpfer des Leopold Pfoser vom BKA
für 9mm~Überschallmunition ist physiklalisch und damit technisch
völlig unmöglich.

Reiner Klamauk !

Ora et labora
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Ein SD gemäss der Schweizer Website ist sowohl physikalisch, als auch technisch möglich, und es können auch mehr als 10 Schüsse ohne eine Ladehemmung zusammen mit einer P38 und der PMC-Munition 124 grain FMJ abgegeben werden.

Was bei SV Cachée zu sehen ist, ist eine ganz primitive, abwegige SD-Ausführung, die offenbar nur zum Zweck des WAA gebastelt wurde und mit effektiver Anwendung der Schweizer Website nichts zu tun hat.

Denn dann hätte er mindestens eine stabile PET-Flasche genommen, sinnvoll die innen und aussen armiert, die Wandung innen vollkommen mit Bauschaum benetzt, aber einen großen Expansionsraum noch gelassen, radiale Druckentlastungsbohrungen angebracht und z. B. einen Wollsocken darüber gezogen, der noch die meisten gröberen Partkel auffangen kann.

Selbstverständlich nur nass geschossen, evtl. aber als hoffentlich noch selbständig denkender Mensch auch den Lauf verkürzt oder die Patronen ablaboriert. Auch weitere Verbesserungen sind noch möglich.

Eine zusätzliche Verwendung einer SIGG-Trinkflasche im Inneren der PET-Flasche, wie sie oben aber bereits verbessert wurde, würde die Effektivität noch weiter verbessern.

Ich könnte jederzeit den Beweis erbringen, dass das auch bestens funktioniert. Was ich aber brauche:

Eine Pistole P38, 100 Schuss der Munition PMC 124 grain FMJ, alle Erlaubnisse nach dem Waffengesetz und dem Sprengstoffgesetz und die Zusage eines anständigen Honorars, und ich werde den Beweis antreten.

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Fast alles, auch noch an Physik und Technik, wovon Steffler hier schwafelte, wurde doch widerlegt.

Das sind die nachprüfbaren Fakten.

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Einem so grossen  "Rechtschreib- und Grammatikexperten" wie Steffler, der seine Urteilskritik ja auf Flüchtigkeitsfehler aufbaut, sei mal die Seite 45 des Cachée-Gutachtens vom 17. Juli 2017 empfohlen (Zitat):

Ohne dass es zur Beantwortung der Frage gehört, sei darauf hingewiesen, dass die am Tatort aufgefundenen und mit Sicherheit nach wie vor asservierten Patronenhülsen müssten im Inneren Spuren von PU Schaum aufweisen müßten, welche durch den Rücksog in das Waffeninnere gezogen werden (vgl. das Foto auf S. 24 dieses Gutachtens).

Grammatik und Rechtschreibung sind doch da wirklich nicht wichtig. Auf der S. 24 zeigt die Abb. 17 fünf Hülsen mit geringen Ablagerungen und zwei mit sehr starken Ablagerungen am Hülsenboden. Das Standbild 7 darüber zeigt den unförmigen und auch schweren gekauften Adapter für die PET-Flasche, einen ausgeworfenen Bauschaumbrocken aus dem Patronenlager und eine Hülse.

Wo sollte da denn "Rücksog" herkommen?

Damit wollte Cachée seine P38 ja im originalen Zustand belassen, nur käme ein Mörder doch nicht auf diese Idee, soviel schwere und träge Masse für einen solchen Adapter zu verwenden und die Pistole + SD noch unhandlicher und länger zu machen, der würde doch viel besser die PET-Flasche verstärken und die Pistole auch kürzer halten und keine Spuren für die Ermittler über den Kauf dieses Adapters hinterlassen. Der Perspektivenwechsel ist eben auch nicht jedem SV gegeben.

Stefflers Erzählungen aber hier über Gott und die Welt passen  zu seinem ganzen Bohei über reine Nebensächlichkeiten, die er auch noch so aufdringlich als "wichtige neue Tatsachen gemäß § 359 StPO" als völliger Laie nach Kassel und Hamburg an Volljuristen mit viel Erfahrung versendet.

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SV Cachée hätte doch die Erlaubnisse nach dem Waffengesetz und dem Sprengstoffgesetz und die Zusage eines anständigen Honorars gehabt, aber schon seine Mündungsgeschwindigkeitsmessanlage, die er aber als verwendetes Mittel anführte, wurde erkennbar nicht verwendet, das war offenbar ein Fake von ihm gewesen.

Diesem Herrn jedenfalls würde ich auch deswegen nie mehr ein Gutachten mit wenigstens etwas wissenschaftlichem Anspruch  machen lassen.

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SV Cachée wollte doch seine eigene P38 nicht modifizieren, hatte auch die falsche Munition noch verwendet und die Schweizer Website offenbar auch nicht richtig gelesen gehabt.

Eine Mörder, der 3 Menschen ermorden will, der würde auf eine P38 kaum so viel Rücksicht nehmen, wie das Cachée aber machte. Denn die Pistole braucht er doch danach nicht mehr für seine eigene Waffensammlung.

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Ein Schwerpunkt von Cachée scheint das Thema "Backspatter" (dt. Rückschleuderspuren) zu sein. Und wie der Name es schon ausdrückt, werden diese Spuren aber nicht von der Waffe "eingesogen", sondern geschleudert.

Vom "Rücksog" in den Lauf und in die Patronenhülsen aber fabulierte Cachée doch bei Bauschaumpartikel in seinem Auftrags-Gutachten für den WAA. Nur ist im Lauf, dem Patronenlager und den Patronenhülsen ja zuerst noch Überdruck gegenüber dem SD und der Umgebung nach dem Schuss, nach dem Patronenauszug aber verbleibt ein geringer Restdruck im PET-Flaschen-SD und der blies auf den Videos bei Cachée Schmauch und Partikel von Bauschaum aus dem SD und danach auch noch aus dem Auswurffenster und in die ausgezogenen Hülsen und verursachte auch noch Ladehemmungen.

"Rücksog" ist doch eine Fabel, ist ja auch nicht plausibel.

Diese vielen grossen und losen Partikel des Bauschaums im SD mit Ausblasen in die Waffe aber können ja vermieden werden.

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Lieber Archi,

die PET~Flasche wirkt wie ein Blasebalg.

Erst wird die Flasche durch die heiß Luft aufgeblasen,
dann zieht sie sich wieder zusammen.

Dabei drückt sie gelöste Brösel
in den Lauf .

Überdies schrumpft die PET~Flasche
durch die heiße Luft zusammen
und verzieht sich.

Ora et labora
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Überdies schrumpft die PET~Flasche durch die heiße Luft zusammen und verzieht sich.

Bei einer mit Wasser nass geschossenen Ausführung und mit Bauschaum voll isolierten Flaschenwandung eben nicht!

Darum geht es ja auch noch.

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Ausserdem ist auf keinem einzigen Bild aller Videos bei Strate von einem "Schrumpfen" oder "Verziehen" der PET-Flasche etwas zu sehen, auch nicht bei den dortigen trockenen Schüssen ohne volle Wärme-Isolierung der Flaschenwandung!

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Lieber Archi,

da Sie offensichtlich wie Leopold Pfoser vom BKA
Ihr Abitur in Bayern gemacht haben,
erklär ich Ihnen den Rücksog !

Nachdem das Projektil den Pistolenlauf mit Überschallgeschwindigkeit
verlassen hat, kühlt die Luft im Pistolenlauf abrupt ab.

Währendessen schnellt der Verschluß
samt Lauf nach hinten.

Dadurch entsteht ein kalter Sog im Pistolenlauf
bis hin zum Patronenlager
!

Bis zum nächsten Schuß kühlt der Pistolenlauf
stark herunter.

Der Mordanschlag auf Klaus Toll ähnelt übrigens
dem Mordanschlag im Wettbüro.

Das Mordopfer wurde in einem Wettbüro vor etlichen Zeugen
hingerichtet. Der Hells Angel schoß aus nächster Nähe 
8 Schuß bis das Patronenlager leer war.

6 tödliche Treffer !
----------------

Die Tatwaffe konnte Leopld Pfoser bis heute
nicht identifizieren.

Vermutlich ist dem Schützen auch
das Trommelfell geplatzt !

Die Prozeßkosten liegen im zweitstelligen
Millionenbereich !

Ora et labora
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Erst wird die Flasche durch die heiß Luft aufgeblasen, dann zieht sie sich wieder zusammen. Dabei drückt sie gelöste Brösel
in den Lauf .

Das ist korrekt, das dauert aber länger an und wirkt auch noch nach dem Schlittenrücklauf und dem Hülsenauswurf. Da ist dann immer noch Überdruck im PET-Flaschen-SD gegenüber der Umgebungsluft vorhanden.

Nachdem das Projektil den Pistolenlauf mit Überschallgeschwindigkeit verlassen hat, kühlt die Luft im Pistolenlauf abrupt ab.

Hat mit Überschallgeschwindigkeit doch überhaupt nichts zu tun, auch bei Unterschallschüssen ist das so, sondern nur mit dem Druckabfall  der Gase, der weder adiabatisch noch isotherm erfolgt, und damit der Wärmeleitung der Gase an das Metall der Pistole.

Währendessen schnellt der Verschluß samt Lauf nach hinten.

Der Lauf nur ca. 8mm, der Verschluss aber wesentlich länger

Dadurch entsteht ein kalter Sog im Pistolenlauf bis hin zum Patronenlager !

Dadurch entsteht aber kein Unterdruck gegenüber der Umgebungsluft, die ausgestossenen Gase aus dem Patronenlager und dem Auswurffenster sind auch immer noch heisser als die Umgebungsluft. Also ist der "Rücksog" eine falsche Bezeichnung. Der SD-Restdruck gegenüber der Umgebungsluft bläst letztendlich die Partikel in das Patronenlager und in die Hülsen.

Steffler kann mir doch nicht die Physik der Zustandsänderungen realer Gase erklären!

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Lieber Archi,

der Druck im kalten Patronenlager ist viel geringer
als der Druck in der heißen aufgeblasenen
PET~Flasche.

Deshalb werden die extrem leichten frei umherfliegenden Brösel
in Richtung Patronenlager gedrückt, sobald sich
die PET~Flasche zusamenzieht.

Funktioniert wie ein Blasebalg !

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Die Gutachten von Cachée zeigen doch auch einen grossen Mangel an Kreativität beim Bau des SD samt seiner Befestigung an der Pistole.

Nur mal als Anregung, wie jemand mit mehr Ahnung hier auch vorgehen könnte:

Frei ausgehärteter 1K Brandklasse-B2 Bauschaum, den Cachée verwendete, ist sehr grobporig, da muss man nur mal diesen Schaum mit einem Messer durchschneiden, um das zu sehen. Feinporiger und besser geeigneter wird er aber, wenn er unter Druck aushärten kann. Dabei darf es die PET-Flasche aber nicht zerreissen. Also steckt man die dabei noch in einen geeigneten, passenden Mantel, das kann ein Kanalrohr sein oder eine Blechmanschette, und dann kann die Flasche voll gefüllt werden durch ein bodenseitiges Loch.

Für den notwendigen Expansionshohlraum ist eine SIGG-Alu-Trinkflasche optimal, die radial perforiert wird mit vielen kleinen Bohrungen, dazu muss der PET-Flaschen-Boden abgeklappt werden zum Einbau.

Man kann aber einen undbedingt notwendigen Expansionshohlraum auch so herstellen: Ein länglicher Luftballon, der auch perforiert sein kann mit einer Nadel, wird am Aufblasestutzen mit einem Pappröhrchen auf den Innendurchmesser der PET-Flaschen-Mündung mit dem Aussengewinde gebracht, dann in die Flasche gehängt und mit feinem Kies gefüllt für einen Expansionshohlraum. Auch da wird dann bei stehender Anordnung Schaum von unten eingefüllt. Das ergibt eine sehr gute Anhaftung an der Flaschenwandung und eine feine Porung des Schaums, also auch gut geeignet.

Nach Aushärtung kann man den Kies herausschütteln, den Ballon selber entfernen oder ihn belassen, muss natürlich auch ausprobiert werden duch Schussversuche.

Geräusche werden dabei auch immer mal gemessen, auch bei Überschall- und Unterschalllaborierungen für eine bestimmte Pistole, denn "Überschallmunition" ist ein Begriff nur von Laien.

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Lieber Archi,

um festzustellen, ob eine Schußwaffe laut oder leise ist,
benötigt man mit Sicherheit kein Abitur in Bayern,
sondern nur ein noch funktionierendes Gehör.

Die Quatsch~Behauptung, Andreas Darsow habe den
PET~Schalldämpfer mit 10 Schuß vorher getestet
und für leise befunden, ist menschenunmöglich.

Denn bei den angeblichen Schußtests hätte er
sich bereits das Gehör zerstört.

Daß überhaupt ein funktionierender Schalldämpfer
~welcher Bauart auch immer~ verwendet wurde,
ist durch 4 Hörzeugen, die am Tatmorgen
2 laute Schüsse hörten, widerlegtt.

Klaus Tolls Mörder hat ausweislich nach dem zweiten Schuß
einfach die schalldichte Kellertür geschlossen.

Die Schüsse wurden also durch die dicken Betonwände
und die schalldichte Kellertür schallgedämmt,
und nicht kläglich schallgedämpft.

Alles andere war und ist physikalisch
völlig unmöglich.

Im Übrigen war die Tatwaffe keine uralte, rostige
Walther P38 aus dem Zweiten Weltkrieg.

Beweis:
2 leere Patronenhülsen rechts vom Schützen
vor der Haupteingangstür im Erdgeschoß

Profis hätten beispielsweise eine PPK/S
mit 9mm kurz verwendet.

Von wegen die Hells Angels kommen
an alles ran !

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Dass jetzt wieder diese alten Platten aufgelegt werden, war ja erwartbar.

Die Quatsch~Behauptung, Andreas Darsow habe den PET~Schalldämpfer mit 10 Schuß vorher getestet
und für leise befunden, ist menschenunmöglich.

Erstens ist über die Zahl seiner Schusstests nichts bekannt, zweitens war Andreas Darsow  bei der Bundeswehr, der hat also selber öfters geschossen und Schüsse gehört, sein Trommelfell wurde offenbar nicht dadurch geschädigt, außerdem verwendet er doch Ohrenstöpsel und kennt Gehörschutzkapseln aus der Baufirma.

Der Rest ist längst abgehandelt und widerlegt.

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Auf dem Blatt mit der Nr. 18 oben steht zu der Zahl der Schusstests: "mehrere", und zu der Dämpfung: "eine für ihn befriedigende den Schall dämpfende Wirkung seines Eigenbaus."

Also weder 10 noch 3 oder 25 Schüsse, auch ist von "leise" nicht die Rede!

Angeblich hatte Steffler das Urteil als einziger viermal gelesen, aber offenbar viel zu wenig behalten und verstanden.

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Lieber Archi,

die Behauptung, daß ein funktionierender Schalldämpfer verwendet
wurde, ist durch 4 Hörzeugen, die zwei extrem laute Schüsse
von insgesamt 10 hörten, zweifelsfrei widerlegt.

Falls Klaus Tolls Mörder einen Gehörschutz trug,
beweist das, das er wußte, daß die Munition
extrem laut seinj würde und Nachbarn
die Schüsse hören würden.

Nach dem zweiten Schuß schloß Klaus Tolls Mörder
laut 294seitigem Urteil einfach die schalldichte
Kellertür.

Beweise:
4 Hörzeugen
Blutspuren an der Kellertür
10 Schüsse, von denen nur 2 gehört wurden

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In der Nacht um 04:00 Uhr können doch auch schallgedämpfte Schüsse noch leicht gehört werden von den Nachbarn.

Ob der Mörder tatsächlich Gehörschutzkapseln oder Ohrenstöpsel trug, ist zwar sehr naheliegend, aber nicht ganz sicher, da er nach den 6 Schüssen auf Klaus Toll später aber auch noch vermutlich auf Geräusche aus den oberen Stockwerken lauschte, wird er den Gehörschutz auch mal dafür abgenommen haben.

Ist doch logisch.

Aber Stefflers wilde, ständig nur wiederholte Behauptungen gegen die Fakten sind es nicht und nur breitgetretener Quark / Quatsch.

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Lieber Archi,

die 4 Hörzeugen haben aber übereinstimmend ausgesagt,
daß sie durch zwei extrem laute Schüsse aufwachten
bzw. aufschreckten.

Beweis:
294seitiges Quatsch~Urteil, Seiten 50 bis 56 !

Der Lärmpegel der ungedämpften Schüsse am tatmorgen
wurde durch die Schußtests der Polizei 
am 03.06.2009 vor Ort bestätigt.

Nach Schließen der schallichten Kellertür
hörten alle 4 Hörzeugen keine
weiteren Schüsse.

Beweis:
294seitiges Quatsch~Urteil Seite 22, Blatt 24

In Dr. Strates digitaler Urteilskopie fehlen
immer noch die Seiten 52 und 53 !

Diese Seiten enthalten die echten Zeugnisse
des Roland Bachmann und
Boro Suznjevic !

Das Zeugnis des Boro Suznjevic wurde in der BKA~Fallanalyse
vom 08.10.2009 vorsätzlich gefälscht.

Das war und ist eine rotzfreche
Falschbeurkundung im Amt !
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Der angeblich unkaputtbare PET~Schalldämpfer
für 9mm~Überschallmunition
ist reiner Klamauk !

Technisch völlig unmöglich !

Mordmotiv waren hohe Schulden des Klaus Toll
bei den Hells Angels!

Beweis:
12. Prozeßtag laut Offenbach Post
Zeugnis des Ex~Hells Angel "Cheyenne"
Zeugnis des Auslieferungsfahrers "Sadic"

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Würde beim Schuss einer Pistole ein "Rücksog" von der Mündung aus ins Patronenlager auftreten, wie es RA Strate oder SV Cachée beide ja meinten, dann hätte es bei den Schüssen in ein mit PU Schaum gefülltes Sitzkissen ebenfalls diesen "Rücksog" geben müssen.

Dazu gibt es aber keine Angaben bei SV Cachée, dieser sowieso schon vorher unplausible Behauptung  vom "Rücksog" hat sich daher eindeutig als Fabel herausgestellt.

Das zeigt doch, dass auch noch SV Cachée die Mechanismen in einer Pistolen-SD-Kombination nicht verstanden hat.

Diese Gutachten erfüllen selbst einfache Anforderungen an den waffentechnischen Sachverstand und die logische Schlüssigkeit und auch noch an die Sorgfältigkeit also nicht.

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Da in der Schweizer Website auch diese Fabel vom "Rücksog" beim Schiessen mit einem PET-Flaschen-SD bereits stand, muss ich davon ausgehen, dass diese Fabel einfach ungeprüft und unreflektiert übernommen wurde von RA Strate und seinen Gutachtern, das jedenfalls ist für einen Waffensachverständigen doch fatal.

Ein Exempel für einen "Bestätigungsfehler" klassischer Art.

Cachée hat ja offenbar alles getan, damit er zu einem Ergebnis im Sinne des Auftraggebers kam, und das ist so auch nicht in Ordnung gewesen, denn die Schweizer Website bot ja viele Anregungen und Hinweise für viele Ausführungen des Schalldämpfers, die nur zu kombinieren waren für eine gute Wirkung und ausreichende Haltbarkeit ohne Ladehemmungen.

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Lieber Archi,

der Rücksog existiert auch beim mit PU~Schaum
befüllten Sitzkissen, nur in weit
geringerem Maß.

Nach Abkühlen des Pistolenlaufs entsteht ein
starker Unterdruck im Pistolenlauf,
der durch nachströmende Luft
kompensiert wird.

Das können Sie leicht ausprobieren,
indem Sie in einen Luftballon
reinblasen.

Dabei können Sie auch gleichzeitig feststellen,
daß CO2 schwerer ist als Luft.

Wäre CO2 leichter als Luft, würde der
Luftballon aufsteigen oder
zumindest schweben.

0,038% CO2 = 0,0 % !

PS:

Der Wettbüro~Mord lief ähnlich ab !

8 Schüsse aus nächster Nähe
vor etlichen Zeugen.

6 tödliche Treffer !
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Der Schußwaffenexperte Leopold Pfoser vom BKA
kann trotz Video~Aufzeichnung die Tatwaffe
nicht genau bestimmen.

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Mit Ballon-Vergleichen als versuchte Erklärung können nur die Verhältnisse von Pistole + aufgesetzter SD wie bei Cachée erklärt werden, denn der SD bläst sich ja wie ein Luftballon auf.

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Wasser ist auch schwerer als Alkohol, aber in 95%-igem Alkohol-Wasser-Gemisch ist das Wasser nicht nur unten, sondern auch oben im Glas, sogar ohne dauernd die Mischung umzurühren. Und so ähnlich ist es in der Luft beim CO2, und Winde mischen sowieso alle Gase wie ein Rührlöffel, die ja auch noch diffundieren, wie beim Wasser-Alkohol-Gemisch.

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Ein starker Unterdruck im Pistolenlauf als Erklärung für Partikel im Patronenlager ist gegenüber der freien Luft-Umgebung nicht vorhanden bei abgeschossener Patrone und bei ausgezogener Patrone, da er dann ja auch aus dem Auswurffenster Luft einsaugem müsste und auch bei wieder geladener Patrone nicht, wenn vorne ja ein SD sitzt. Ist doch logisch.

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Und ist vorne an der Mündung ein Sitzkissen mit Partikeln durch Schüsse, wie sollen dann diese Partikel in das Patronenlager und in die abgefeuerte Hülse noch gelangen können? Das hätte ja Cachée merken müssen, wenn es so gewesen wäre und seine Schlussfolgerung aus notwendigem Schaum in den Hülsen und im Auswurffenster, auch mit groben Partikeln und Ladehemmungen bei einem PET-Flaschen-SD, wäre auch noch beim PU Kissen zu machen gewesen.

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Ein Lauf ohne SD oder eine ausgeworfene Patronenhülse ist mit einem Luftballon aber nicht zu vergleichen. In den beidseitig offenen Pistolenlauf nach Patronenhülsenauszug können bei der Abkühlung der Gase und dem anschliessenden Nachladen ja keine Partikel mehr ins Patronenlager kommen. In die ausgeworfene und abgekühlte Patronenhülse aber auch nicht. Wenn ich übrigens aus einem Druckkessel die Luft schlagartig entweichen lasse, hat sich die Restluft auch gegenüber der Umgebungstemperatur sogar abgekühlt, aber dehnt sich beim Anpassen an die Umgebungstemperatur sogar wieder aus.

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Lieber Archi, 

wenn ein Schußwaffenexperte für teuer Geld einen Schalldämpfer testet,
sollte im Vordergrund die maximale Schalldämpfung 
stehen.

Zu der angeblichen Schalldämpfung haben weder der 
Schußwaffenexperte Leopold Pfoser noch 
Philipp Cachee Angaben gemacht. 

Die Füllmenge spielt bei den Tests
scheinbar gar keine Rolle.

Warum hat man die PET~Flasche nicht ganz 
mit Bauschaum befüllt ?

Welchen Zweck der Bauschaum überhaupt 
erfüllt haben soll, bleibt ein ganz großes 
Geheimnis des Leopold Pfoser vom BKA. 

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Man muss schon ein Auftragsgutachten noch von einer rein wissenschaftlichen Arbeit unterscheiden.

Aber auch ein Auftragsgutachten hat wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.

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Mit einer ähnlich primitiven SD-Ausführung - wie bei Cachée - war doch bei Strate für eine P38 zu lesen:

ohne SD 150,2 db

mit SD 137,7 db

Dämpfung also 12,5 db

Aber die ballistischen Werte der Munition dafür sind ja völlig unbekannt.

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Ich halte noch einmal die Werksangaben für die Munition PMC Bronze 124 Grain FMJ fest:

BALLISTICSVELOCITY (feet per second)

  • Muzzle: 1110
  • 25 Yds: 1059
  • 50 Yds: 1017
  • 75 Yds: 980
  • 100 Yds: 949

ENERGY (foot-pounds)

  • Muzzle: 339

BULLET PATH (inches)

  • 25 Yds: +0.71
  • 50 Yds: 0
  • 75 Yds: -2.83
  • 100 Yds: -7.86

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This ballistics table was calculated by using current data for each load. Velocity figures are from test barrels; user velocities may vary from loads listed. The data in the table represents the approximate behavior of each loading under the following conditions: 59°F, barometric pressure of 29.52 inches, sea level altitude

Die von PMC angegebene Mündungsgeschwindigkeit entspricht ungefähr der Schallgeschwindigkeit bei 12°C, also 338,3 m/s.

Die Geschossenergie beträgt ca. 460 Joule an der Mündung.

Bei Cachée war die angegebene Mündungsgeschwindigkeit 390 m/s, die Geschossenergie 570 Joule an der Mündung.

Das heißt, falsche Munition.

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In einer Entfernung von 100 Yard oder 91,5 m in Schussrichtung beträgt die Projektilgeschwindigkeit ja nur noch 289 m/s, da gibt es sowieo keinerlei Geschossknall mehr! Soviel noch zum Popanz des Geschossknalls bei Pistolenschüssen.

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Auf dem Schiessstand wird auf 25 m Distanz mit der Pistole geschossen, nach 25 Yard (ca. 23 m) beträgt die Mündungsgeschwindigleit nach der PMC-Tabelle noch 323 m/s,  die Schallgeschwindigkeit für 0°C ist 331,2 m/s, die wäre also nach ungefähr 11 m bereits unterschritten, die bei 5°C dann nach ungefähr 6 m.

Geschossknalle und Mündungsknalle sind daher bei Pistolen also kaum getrennt hörbar bei solchen Werten.

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