Nach Mollath und Peggy ein weiteres Fehlurteil? - Der Doppelmord in Babenhausen

von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, veröffentlicht am 12.04.2014
Rechtsgebiete: StrafrechtStrafverfahrensrecht3659|223135 Aufrufe

Die Strafjustiz ist in jüngster Zeit nicht nur, aber vorallem durch den Fall Mollath und durch das in dieser Woche begonnene Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy stark ins Gerede gekommen. Und schon gerät ein weiterer Fall wegen eines möglicherweise falschen Indizienurteils in den Fokus der Öffentlichkeit .

Für einen eiskalten Doppelmord an seinen auch nachts herumschreienden Nachbarn wurde Andreas D. vom Landgericht Darmstadt im Juli 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Verurteilte leugnet die Tat, seine Frau kämpft gemeinsam mit ihm Aufopferung voll um die Wiederaufnahme.

Zwischenzeitlich greifen die Medien auch diesen Fall auf. Es zeigen sich erhebliche Ungereimtheiten, die hoffentlich bald aufgeklärt werden können.

Das ZDF berichtete in der Serie 37 Grad:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119408/Mein-Mann-ist-kein-Moerder?bc=sts;stt&flash=off

Zur Homepage der Ehefrau mit dem Urteil zum Download: 

http://www.doppelmord-babenhausen.de/Urteil.htm

Medienberichte:

www.google.com/search?q=Doppelmord+in+Babenhausen

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3659 Kommentare

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Dieser Schuss muss aber nicht zwingend genau aus der  Schussserie gestammt haben, bei der schon bei Pfoser 10 Schüsse möglich waren, und bei den Morden in Wirklichkeit auch nicht.
 

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Bei Ihnen und bei Strate und Cachèe und anderen ist immer der denklogische Fehler vorhanden, die Videos, die Strate in seinem Wiederaufnahmeantrag zeigt, hätten genau eine Bauausführung gezeigt, die bei der Tat verwendet wurde.

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Das bedeutet doch Folgendes: In einem wiederaufgenommenen Prozess wird, dessen bin ich mir absolut sicher, ein Gutachten vorgelegt werden können, dass mit der Spurenlage in allen Belangen kompatible 10 Schüsse zeigen wird.

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ein Gutachten vorgelegt werden können, das mit der Spurenlage in allen Belangen kompatible 10 Schüsse zeigen wird.

(Die Vorschau eines Kommentars hier ist immer eine Plage, mehrfach bleibt das Eingabefenster leer.)

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Bei Gutachter Cachaèes Ausführungen deutet nichts darauf hin, dass er doch mit einem Rohr wieder ausgehärteten Bauschaum entfernt hätte, was doch in der Anleitung genau so steht. Angenommen, jemand hatte dafür gesorgt, dasss bei einer verstärkten, also innen und aussen armierten Flasche innen überall an der Wandung ca. 1 cm Bauschaum dann noch verbleibt, der gut anhaftet, im Bodenbereich dann nur noch ca. 2 cm Bauschaum verbleibt, der auch da gut anhaftet, die Flaschenbohrung ca 1,5 cm im Durchmesser macht, dann schaffen die 10 Schüsse sich einen immer grösser werdenden Schusskanal in diesem kleinen Bauschaumrestvolumen im Flaschenbodenbereich. Die hier genannten ungefähren Zentimeter-Angaben müssten nur noch so variiert werden, dass das Spurenbild passt.

So müsste mMn ein SV vorgehen, den SD zum Spurenbild passend zu machen, aber doch nicht so, dass der SD zum Spurenbild gerade nicht passt.

Insofern gilt auch der alte Handwerker-Spruch, was nicht passt, wird passend gemacht, geht nicht, gibt`s nicht.

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Wer sich das Agieren von Verteidigungen, Staatsanwaltschaften, Gerichten und Gutachtern in vielen Strafverfahren näher anschaut, dem müssten doch auch Unterschiede auffallen.

a) Verteidiger sind Organe der Rechtspflege, der Wahrheitsfindung jedoch nicht verpflichtet.

b) Staatsanwaltschaften sind der Wahrheitsfindung verpflichet, sprechen aber keine Urteile, entscheiden nicht, ob Angeklagte einer Tat schuldig oder nicht schuldig sind, entscheiden auch nicht über die Schuldfähigkeit von Angeklagten.

c) Gutachter dienen der Wahrheitsfindung als Hilfsorgane mit ihrer Sachkunde, sowohl die psychiatrischen, als auch die anderen Gutachter zu anderen fachlichen Fragen. Auch sie sprechen aber keine Urteile, entscheiden nicht, ob Angeklagte einer Tat schuldig oder nicht schuldig sind, entscheiden auch nicht über die Schuldfähigkeit von Angeklagten. Sie zeigen den Gerichten nur Optionen, Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten auf aus ihrer Sichtweise.

d) Nur Gerichte alleine sprechen Urteile, entscheiden, ob Angeklagte einer Tat schuldig oder nicht schuldig sind, entscheiden auch über die Schuldfähigkeit von Angeklagten.

Falls aber Verteidiger als Organe der Rechtspflege und Gutachter als Hilfsorgane eine Wahrheitsfindung und eine Urteilsbildung von Gerichten torpedieren, auch nicht mehr den Gerichten die vorhandenen Optionen und Möglichkeiten aufzeigen, dann stimmt etwas nicht mehr bei ihnen.

Es hat inzwischen doch überhand genommen in Strafverfahren, dass Verteidigungen auch noch über endlose und unsubstantiierte Befangenheitsanträge die Wahrheitsfindungen und Urteilsbildungen von Gerichten verhindern wollen, denn Gerichte sollen damit doch von ihren eigentlichen Aufgaben abgehalten werden.

Da wäre der Gesetzgeber allmählich mal gefragt, wie darauf nun zu reagieren wäre.

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Einiges Wissen über Bauschäume ist in Baufirmen doch bekannt.

Ihre oberflächliche Klebefähigkeit ist nur relativ kurz, dann bilden sie bereits eine oberflächliche Haut aus, die nicht mehr klebt. Beim Aushärten des ganzen Volumens unter der Haut jedoch wächst der Bauschaum stark im Volumen noch längere Zeit.

Die Folge konnte ja bei Cachèe gesehen werden, der ganze obere Bauschaumkorpus war nur noch lose in der PET-Flasche, ohne Verbindung mit der Wandung. Auf diesen Flaschen-Kunststoffen haften ausserdem Bauschäume generell schlecht, daher wurde auch das Ausgiessen mit Kunstharzkleber empfohlen. Wer auserdem in die Flasche vor dem Ausschäumen eine Innenform einbaut, die Flasche aussen noch armiert hatte und zusätzlich gestützt während des Aushärtens, dessen SD wird kaum mehr überhaupt noch Bauschaum beim Schiessen auswerfen, so fest wird die Bausschaumschicht werden.

Nehmen Sie nur mal handelsübliche 1-K-PUR-Montage Klebstoffe zum Vergleich mit ihrer relativ geringen Aufquellung beim Aushärten, anders als Bauschäume, und ihrer enorm hohen Klebekraft und Festigkeit, siehe Zitat:

 1-K-PUR-Montage Klebstoff

verbindet nahezu alle Werkstoffe wie Holz, Metall, Stein, Beton, viele Kunststoffe, Fliesen uvm.
Selbst bei extremer Belastung erzielenSie eine sichere und dauerhafte Verbindung

Eigenschaften

 Hautbildezeit nass ca. 2 Minuten
 Hautbildezeit trocken 4-5 Minuten
 Funktionsfest ca. 12 - 15 Minuten
 Natursteinverträglich
 Überlackierbar mit vielen Farbsystemen
 Schleifbar

Besondere Eigenschaften

 zähelastische Klebefuge
 lösemittelfrei
 thixotrop, tropft nicht ab
 quillt (schäumt) während des Abbindeprozesses!
 fugenfüllend
 schnelle und gleichmäßige Durchhärtung
 gute Adhäsionseigenschaften zu verschiedenen Holz- und Bauwerkstoffen, Keramik, Metallen, Duro- und Thermoplasten bei entsprechender Vorbehandlung der Oberflächen
 erreicht bei Holzverleimungen gemäß DIN EN 204 die Beanspruchungsgruppe D4
 Überlackierbarkeit mit vielen Farbsystemen gegeben
 im ausgehärteten Zustand schleifbar

Im Bauwesen ist das auch alles doch bekannt.
 

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aber auch Wagner lässt sich nicht so leicht dann bei Aussagen hinter`s Licht führen.

Eine Differenzierung zwischen „Aussage“ -  also dem Bekunden einer (anderen) Person vor Gericht - und eigenen Worten, die im Urteil als „Aussage“ Niederschlag findet, wäre aber nicht untunlich. An diesen Schrauben sollte ggf. nachjustiert werden. Auch in Bezug auf die das Urteil mit unterschreibenden Beisitzer – oder hatten diese vieiieichjt „Ohrstöpsel“ drin? Aber immerhin, SV Pfosers Videopräsentation war ja wohl u.a. tonlos...

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Geht man davon aus, dass die hochprofessionellen Berufrsrichter um Ihren Vorsitzenden Wagner ihr papierenes Werk auch nur einmal geselen hätten, müsste - in der Tat - auch die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit in Zweifel gezogen werden.

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Offenbar kennen Sie nicht die Abläufe beim Verfassen einer UA, zumal einer so langen von über 290 Seiten.

Die tippt eine Angestellte doch kurz vor Fristablauf für eine Ausfertigung ab nach Diktiergerät-Vorlage und StPO § 275 . Übrigens hatte das Darmstädter Gericht auch nicht so viele Jahre Zeit dafür gehabt wie Strate für seine paar Seiten, die aber richtige denkunlogische Klöpse enthielten, die sind viel schlimmer als ein paar stilistische, grammatikalische, orthografische und Flüchtigkeitsfehler.
 

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Alte Kamellen und kalter Kaffee werden auch nicht besser mit der Zeit, die Wiederaufnahme wird eine nicht erreichbare Chimäre bleiben, schon in der HV bei Wagner wurden falsche Strategien gefahren von Seiten des Angeklagten und seiner Verteidigungen.

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Dass A. D. oder seine Frau, oder alle seine Unterstützer meinen, Indizien wären passend gemacht worden, das spielt doch keine Rolle. Es gibt jedenfalls einige Indizien, die zu einer Täterschaft von A. D. passen, die auch Strate niemals bestritten hat.

Wer es kann, könnte doch hier jetzt auch noch Zitate aus sämtlichen Presse-Puplikationen über die HV bringen, die die Ausführungen von SV Pfoser betreffen, aber bitte keine Links, die nicht mehr aufzurufen sind, oder die extra Geld kosten.

Diese Ausführungen betreffen einen Dreh- und Angelpunkt der Verurteilung, RA Christoph Lang hatte in seinem TV-Auftritt kein einziges Wort darüber verloren, (denn dann hätte er vermutlich sehr schlecht ausgesehen,) da er nichts dazu mehr sagen konnte, also muss alles auch für ihn plausibel gewesen sein, was Pfoser vorgetragen hatte.

Und für das erkennende Tatgericht muss das genau so gewesen sein, diese Tat war mit einem SD nach der Website "silencer.ch" möglich gewesen, in der UA wird sogar extra auch noch das Rohr erwähnt, um ausgehärteten Bauschaum wieder zu entfernen, ebenso wird auf die anderen Aspekte dabei hingewiesen. Warum dann Strate und Cachée und auch Winkelsdorf ausgerechnet das Rohr und ebenso die anderen Aspekte offenbar nicht mehr eingebaut hatten in den Gutachten, das ist alleine deren eigene Fehlleistung gewesen.

Ihnen ging es eben nicht um die Wahrheitsfindung, und bisher haben das LG in Kassel und das OLG in Frankfurt dieses Manko auch erkannt. Das BVerfG wird nach meiner Einschätzung die VB auch nicht mal zu Entscheidung annehmen.

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Presse-Publikationen (hat nichts mit Pupsen zu tun ....)

Aber die geben ja auch nur das wieder, was die Reporter von den Ausführungen des SV Pfoser im Gedächtnis behalten und danach aufgeschrieben hatten, Stenografieren können nicht alle Reporter.

"Zeitungsenten" gab es ja auch schon viele.

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Das Winkelsdorf-Gutachten hatte sich wenigstens noch ausgiebiger mit der Geräuschentwicklung bei den Schüssen beschäftigt und Erklärungen dafür gesucht, aber er verwendete ganz andere, stärkere Munition als die Tatmunition und einen SD gemäss der "silencer.ch"-Seite schloss er gleich aus und meinte, nur ein Büchsenmacher mit seiner Ausrüstung könne überhaupt einen handelsüblichen SD auf eine P38 montieren, das ist aber Unsinn.

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Wer hier auch nur über die üblichen formaljuristischen Sperenzchen den rechtskräftig Verurteilten A. D. aus der Haft holen will, der hat eben auch zu wenig Ahnung von Jura in puncto Wiederaufnahme  auf der einen Seite und der Technik von Waffe + Munition + Schalldämpfer auf der anderen Seite. Minus an Wissen plus Minus an Wissen ergibt kein Plus.

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Ich habe mich in den letzten Tagen bisschen in die ganzen Schriftsätze des Kollegen Strate in der o.g. Sache eingelesen. Und heute Nacht habe ich schon von ihm geträumt. Er war mein Zahnarzt und markierte mit einem Dental-Piekser die zu ziehenden Zähne in meinem Mund als ich vor ihm auf dem Zahnarztstuhl saß. Ich glaube es waren so um die zehn Zähne, die er extrahieren wollte. Oh man...

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Sie müssen nur einige Seiten weiterlesen nach dieser Bemerkung von Frau Darsow, denn auch damit hatte sich die Kammer ja auseinandergesetzt.

Und wie oft denn noch diesen alten Kram, der ja keine VB begründen kann?

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Rüdiger, diese Version des PDF mit der Urteils-Ausfertigung ist neuer als meine, die ich seit einiger Zeit auf dem Computer habe.

Bei mir wird für meine ältere Version 115 MB Datenumfang angezeigt, bei Ihrer verlinkten 116 MB, bei der von Strates Webite noch 89,4 MB, ohne Kommentare von Frau Darsow, mit anderen Schwärzungen und ohne die Seiten 52 und 53 der UA.

Diese fehlenden 2 Seiten hätten einem RA Strate auch nicht passieren dürfen nach einer Kontrolle seiner eigenen / Büro Arbeiten.

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RA Dr. jur. h.c. Gerhard Strate am Ende seiner VB mit ihren denkunlogischen Klöpsen:

Ich beantrage, die angefochtenen Beschlüsse wegen Verletzung des Grundrechts des Be-schwerdeführers aus Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes in seiner durch das Rechtsstaatsprinzip vermittelten Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes aufzuheben.

 (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Ja und, die freie Entfaltung der Persönlichkeit beinhaltet aber keine Verbrechen. So eine VB kann man sich doch sparen.

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Fazit:

Nicht nur eine Erschütterung einer wichtigen Beweissäule (PET-Flasche mit Bauschaum-Inhalten als Schalldämpfer auf einer Pistole P38 montiert) hält also RA Strate bereits für gegeben, sondern eine durch die Gutachten mit den Videos von SV Cachèe und auch aus dem BKA bereits völlig gelungene Widerlegung dieser Beweissäule. Er hält also A.D. für einen Unschuldigen, der von der Schwurgerichtskammer des LG Darmstadt mit ihrem Vorsitzenden Volker Wagner zu unrecht als Mörder verurteilt wurde, wobei das LG Kassel und das OLG Frankfurt diesem Unechtsurteil auch noch gefolgt sind in Verkennung der Tatsachen, die RA Strate aber vorgelegt habe.

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Da RA Strate also defintiv von einem Unrechtsurteil (!), d. h. einem Justizirrtum, inzwischen offensichtlich ausgeht, bleibt ihm nur noch eine VB, er rügt aber damit keine Gehörsverletzung gemäss GG Art. 103 Absatz (1), er rügt eine "Verletzung des Grundrechts des Be-schwerdeführers aus Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes in seiner durch das Rechtsstaatsprinzip vermittelten Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes" .

Abwarten, was daraufhin aus dem BVerfG in Karlsruhe nun kommt als Antwort.

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Einige Anmerkungen zu den letzten Diskussionsbeiträgen.

@ Schalke hier:

https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres-fehlurteil-der-doppelmord-in-babenhausen?page=70#comment-175931

dass sich die „zweifelsfreie Gewissheit“ der Darmstädter Schwurgerichtskammer insoweit mithin „aus zweierlei Beweismitteln“ gebildet habe, nämlich:

- den dahingehenden (mündlichen) Ausführungen des Sachverständigen Pfoser  sowie

- der Augenscheinseinnahme eines von ihm gedrehten Videos hinsichtlich seiner Tests mit zuvor selbst angefertigten Schalldämpfern und seinen Erläuterungen dazu. (Zitatende)

Ja, ABER!
Die zweierlei Beweismittel beziehen sich auf unterschiedliche Tatsachen:

1) Inaugenscheinnahme Fotos/Videos der Kammer auf:
"hinsichtlich der Morphologie übereinstimmend mit den vom Tatort zerrissenen und zerfetzten Partikel bzw. Partikelteilchen" (UA S. 119)

 2) (Mündliche) Ausführungen des Sachverständigen Pfoser (entsprechend in indirekter Rede) auf:
a) "Bei diesen Schusstests sei die Partikelverteilung am Boden ca. in 1,90 m Länge und 80 cm Breite erfolgt, so dass diese Ve1ieilung sehr ähnlich gewesen sei, wie man diese am Tatort vorgefunden habe." (UA S. 118)
und
b) "Mit der steigenden Anzahl der Schüsse seien grundsätzlich weniger Partikel bei den Schussabgaben entstanden, wobei auch hier keine einheitliche Ven-ingerung gegeben gewesen sei, da beim Schuss 8 weniger und bei den Schüssen 9 und J 0 dann auf einmal wieder mehr an Bauschaum als Partikel am Boden verteilt entstanden seien." (UA S. 118)

Strate behauptet nun wider besseres Wissen, 2) b) bezöge sich auf die Inaugenscheinnahme von Videos, das ist schlicht unwahr.
Darum ist der ganze Ansatz des WA-Gesuchs ja total neben der Sache!
Es kommt weder auf die BKA-Videos noch auf seine Gutachter an, denn SV Pfoser beweist durch seine (mündlichen) Ausführungen zur Überzeugung der Kammer, daß (auch) 2) b) logisch und nachvollziehbar ist, ganz ohne Videos.

In der VB sieht Strate das ja im Grunde selbst ein, wobei das Wort "(nicht) mehr" eine schlichte Täuschung ist, denn anders war es nie (s.o.). Strate versteigt sich gar zu der falschen Behauptung, das habe das OLG in eigener Beweiswürdigung verbrochen:

"Also: Die These von der bei steigender Zahl der Schüsse grundsätzlich sinkenden Zahl der aus dem Schalldämpfer austretenden Bauschaumflocken stützt sich nicht mehr [sic!] auf die (verschwundenen?) Videosequenzen, die die Strafkammer in Augenschein genommen haben will, sondern nur noch allein auf die schlichte Auskunft des Sachverständigen und die angeblich auf ihn zurückgehende Behauptung eines Schusskanals! So der 1. Senat des Oberlandesgericht Frankfurts in eigener Gestaltung der Beweiswürdigung." (VB S. 33)

Sehr gut der Kommentar von @ Gast hier:

https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres-fehlurteil-der-doppelmord-in-babenhausen?page=70#comment-1755011

Diese Ausführungen SV Erbingers, die dem Gutachten des SV Winkeldorf galten, das bei RA Strate inzwischen keine Rolle mehr spielt, sind aber auch auf das Haupt- und Zusatzgutachten des SV Cachée in vollem Umfang anwendbar und bleiben auch da noch gültig und ebenso zutreffend.

Ich würde ergänzen: Erst in der VB holt Strate ausgerechnet den Erbinger wieder hervor, ohne genau DAS zu bemerken!! Das tut echt weh.

Auch sehr gut der Hinweis von @ Gast hier

https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres-fehlurteil-der-doppelmord-in-babenhausen?page=70#comment-175986

In dem SPIEGEL-Video sind ja diese relativ gleichmässigen Schaumteilchen an Tatorten deutlich zu erkennen, das ist also auch kein Staub gewesen.

Exakt. Damit ist völlig klar, daß Strate schon im WA-Antrag wissentlich falsch suggerierte (Masseangabe entsprechend lächerlich), daß da fast nix war...
"Der Umstand, dass am Tatort tatsächlich nur vier kleine Bruchstücke, deren Masse  im Milligrammbereich lag, gesichert wurden, steht in einem gewissen Kontrast zu dem  Zeugenbericht, den die Strafkammer in den Urteilsgründen wiedergibt: ..." (WA-Antrag, S. 9)

Von Zeugen gesehene, erinnerte, gar gesicherte Spuren sind halt etwas anderes als tätsächlich vorhandene.
Gesichert wurden 4 Proben für die chemische Bestimmung, gesehen sicher mehr, wie wir an den Fotos selbst sehen können.
Inwieweit das auf PET-Teilchen ebenso zutreffen könnte, ist offenbar.

Ebenso gut der (wiederholte) Hinweis von @ Gast hier:

https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres-fehlurteil-der-doppelmord-in-babenhausen?page=71#comment-176036

Bei Ihnen und bei Strate und Cachèe und anderen ist immer der denklogische Fehler vorhanden, die Videos, die Strate in seinem Wiederaufnahmeantrag zeigt, hätten genau eine Bauausführung gezeigt, die bei der Tat verwendet wurde.

Ja. Das ist eben genau wieder die Suggestion von Strate, daß SEIN Gutachter die Bauanleitung eingehalten habe, der SV Pfoser aber nicht.
Das nicht nicht nur grob falsch (keine stabile Flasche, kein Kunstharz, keine Umwicklung), sondern auch gewollt und absichtlich umgebogen:
Cachée hat keineswegs die Bauanleitung befolgt, sondern die in den Videos von Pfoser dargebotenen Versuche versucht optisch nachzuahmen, um SIE zu wiederlegen (nicht die Bauanleitung, die viel variabler ist!)
SV Pfoser hatte betont, außerhalb dieser Aufnahmen verschiedene Versuche unternommen zu haben (u.a. Befüllungs- und Aushärtungsgrad).
Cachée hat es angeblich strikt nach Bauanleitung gemacht (was beweisbar falsch ist), und ihm sei dies und das nicht gelungen...
Kein seriöses Gericht wird übersehen, daß dies kein Beweis für eine (notwendige und lediglich von Strate behauptete) Unmöglichkeit eines solchen funktionsfähigen Schalldämpfer-Baus ist.

Auch dies ein sehr schöner Hinweis von @ Gast

https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres-fehlurteil-der-doppelmord-in-babenhausen?page=71#comment-176546

Verteidiger sind Organe der Rechtspflege, der Wahrheitsfindung jedoch nicht verpflichtet.

(WEIL das so ist - und durchaus aus guten Gründen - würde ich diesem Satz widersprechen:
"Da wäre der Gesetzgeber allmählich mal gefragt, wie darauf nun zu reagieren wäre." )

Es wäre gut, wenn mehr Medien solcherlei Luftnummern von Rechtsanwälten ganz sachlich offenlegen würden, damit öffentlich klar wird, wie die arbeiten!
Strate veröffentlicht das alles, alles ist sichtbar und durchschaubar - das immerhin ist ihm doch zu danken!
Man kann doch an genau diesem Fall SEHEN, wie dieser Anwalt agiert, "der Wahrheitsfindung jedoch nicht verpflichtet", und dem Mandanten (hier eher: der Ehefrau) völlig falsche (und man muß m.E. schon sagen: bewußt falsche) Hoffnungen macht bezüglich eines längst rechtsgültig entschiedenen Verfahren, das ein "Staranwalt" hier mit völlig offenliegenden und unzutreffenden Suggestionen in Zweifel zieht.

Die Medien erzählen lieber die Klickstory "Justizirrtum" (wenn nicht gar "Rechtsbruch"), genau davon leben ja Medien und eben oft Anwälte, insbesondere "Staranwälte".
Juristisch ok, sie dprfen das.
Menschlich und gesellschaftlich ein Blick in den Abgrund, die dunklen Tiefen eines "Staranwalts".

Aber es ist doch gut, daß Gerichte dies sehen und auch richtig entscheiden.
Davon sollten die Medien lernen - dann würden auch solche Selfmarketing-Aktionen abnehmen!

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Mein Hinweis auf den Gesetzgeber bezog sich auf die StPO, in der es ja keine zahlen- und längenmässige Beschränkungen gibt bei Beweisanträgen, Beweiserhebungsanträgen bzw. Beweiserhebungsanregungen, Befangenheitsanträgen, keine längenmässige Beschränkung der Plädoyers der Verteidigungen und des Letzten Wortes der Angeklagten, was ja alles auch der reinen Verschleppung dienen kann. Wenn dann noch - wie unlängst in München - eine Kammervorsitzende von einem Verteidiger psychiatrisch diagnostiziert wird und längst reif für eine Beurlaubung mit psychiatrischer Behandlung (flapsig: reif für die Klapse) bezeichnet wird, dann ist der Bogen überspannt worden.

Wenn das dann weiter so einreisst in Strafprozessen, dann ist Absurdistan und einen Bananenrepublik Deutschland Realität geworden.

Übrigens ist "Wahrheit" auch noch ein philosophischer Begriff, das "Finden der Wahrheit" = "Wahrheitsfindung" ebenfalls.

RA Strate hat mit der HRRS = HöchstRichterliche Rechtsprechung im Strafrecht sich Verdienste erworben, in seinem Aufsatz "Der Verteidiger in der Wiederaufnahme*" zeichnet er das Bild eines edlen, selbstlosen Kämpfers für Wahrheit und Gerechtigkeit, der eine Straftat besser aufklärt als Polizei, Staatsanwalt und Tatgericht, den unschuldig Verurteilten aus der Haft holt, evtl. den wahren Täter ermittelt.

Das ist eine schöne Legende, wie die von Robin Hood, so etwas mögen offennbar ein breites Publikum und viele Medien.

Selber jedoch hat sich das Agieren Strates inzwischen vom edlen, selbstlosen Kämpfers für Wahrheit und Gerschtigkeit mMn entfernt. Für die Frage nach dem Warum muss Psychologie angewandt werden und die Vorgeschichte untersucht werden.

Im Fall des A.D. meinte Strate ja zuerst, so hätte A.D. nicht verurteilt werden dürfen, in der PK in Darmstadt wirkte er noch sehr selbstsicher.

Im SPIEGEL-TV wirkte er aber bereits resignierend, so als ahnte er schon die negative Antwort aus Karlsruhe.

Die Psychologie kennt ja den Kreis der Gefangenschaft in den eigenen Vorstellungen und Erwartungen, verstärkt durch Vostellungen und Erwartungen anderer, die am Schluss an den Realitäten scheitern, die Akteure in diesem Kreis das aber nicht mehr wahrhaben wollen.

So wird es vermutlich auch hier wieder ausgehen.

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Man muss doch mehrmals seine eigenen Schriebe vor dem Posten durchlesen: ".... edlen, selbstlosen Kämpfer ....."

Sorry.

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Das "Verteilungsmuster" im Urteil bezieht sich auf:
"Bei diesen Schusstests sei die Partikelverteilung am Boden ca. in 1,90 m Länge und 80 cm Breite erfolgt, so dass diese Verteilung sehr ähnlich gewesen sei, wie man diese am Tatort vorgefunden habe." (UA S. 118)...

Die Überzeugung der Kammer stützte sich diesbezüglich NIE auf die Videos, sondern immer (nur) auf die Aussage des Sachverständigen.

[von einem nochmaligen Zitat aus UA S. 118 wird abgesehen]

Das wird aber nicht akzeptiert.

UA S. 118: „… wie man diese am Tatort vorgefunden habe. Mit der steigenden Anzahl der Schüsse seien grundsätzlich weniger Partikel bei den Schussabgaben entstanden, wobei auch [hüstel] hier keine einheitliche Verringerung gegeben gewesen sei, da beim Schuss 8 weniger und bei den Schüssen 9 und 10 dann auf einmal wieder mehr an Bauschaum als Partikel am Boden verteilt entstanden seien.“

Inaugenscheinnahme Fotos/Videos der Kammer auf:
"hinsichtlich der Morphologie übereinstimmend mit den vom Tatort zerrissenen und zerfetzten Partikel bzw. Partikelteilchen" (UA S. 119)

Auch hinsichtlich der Morphologie, UA S. 119, 2. Absatz: „Unter Berücksichtigung all dessen erschließt sich zur Gewissheit der Kammer weiterhin, dass jedenfalls ein solcher nach der Bauanleitung des PDF-Dokuments der Internetseite „www.silencer.ch“ selbst angefertigter Schalldämpfer nicht nur geeignet war, diese Verteilungsmuster* der bei Schussabgabe hinaus geschleuderten Bauschaumteilchen zu zeigen - wovon sich die Kammer durch Augenschein von den Videosequenzen der sogenannten „High Speed“-Kamera ein eindrucksvolles Bild (auch hinsichtlich der Morphologie übereinstimmend mit den vom Tatort zerrissenen und zerfetzten Partikel bzw. Partikelteilchen) von den Materialeigenschaften des Bauschaums, vor, bei und nach Durchschlagen des Projektils machen konnte – dass ein solcher selbst gebauter Schalldämpfer mithin auch während des gesamten Tatgeschehens, also bei Abgabe aller 10  Schüsse zum Einsatz gekommen und insbesondere auf den Lauf der Pistole aufgesetzt sein muss, wie es die über die einzelnen Tatortbereiche verteilten verschmauchten Bauschaumartikel zur Voraussetzung haben.“

*UA S. 119, 1. Absatz: „… solche Verteilungsmuster der dabei hinaus geschleuderten Bauschaumteilchen zeigt, wie sie am Tatort vorgefunden wurden einschließlich des Phänomens, dass mit der steigenden Anzahl der Schüsse durch die mit Bauschaum ausgefüllten PET-Flasche grundsätzlich weniger Partikel hinausgeschleudert werden, was sich wiederum mit dem Tatortbefund** zwanglos in Einklang bringen lässt [hüstel, hüstel] unter der Annahme, dass zunächst auf Klaus, danach auf Petra und zuletzt auf Astrid T. geschossen worden ist.“

** UA S. 112: „… wobei aber - je höher man im Haus gekommen sei – zunehmend weniger Partikel aufgefunden worden seien.“

** UA S. 116: „Die Zeugen bekundeten nämlich übereinstimmend, dass die Partikel auf und um den Geschädigten Klaus T. sowie auf dem Boden aufgefunden worden seien, sondern gleichfalls in etwas weniger großer Anzahl bei der im ersten Obergeschoss aufgefundenen Petra T. sowie in deren Bett und letztlich auch in noch etwas geringerer Anzahl auf dem Bett von Astrid T.“

Dass sich die Überzeugung der Kammer nie auf die Videos, sondern immer nur auf die Aussage des Sachverständigen (Pfoser) gestützt habe, bleibt eine von Rabulistik geprägte Märchengeschichte.   

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Dass sich die Überzeugung der Kammer nie auf die Videos, sondern immer nur auf die Aussage des Sachverständigen (Pfoser) gestützt habe, bleibt eine von Rabulistik geprägte Märchengeschichte.

Das habe ich auch niemals behauptet!

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Die Überzeugung der Kammer stützte sich diesbezüglich NIE auf die Videos, sondern immer (nur) auf die Aussage des Sachverständigen.

1. Aus welchem Kommentar und von wem stammt denn das Zitat?

2. Warum haben Sie den Kommentar mit diesem Zitat nicht durch sein Datum oder Link gleich mit genannt?

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Im Übrigen wage ich es zu bezweifeln, dass irgend ein Video von Cachèe eine Aussage dazu gemacht hätte, wie genau an den Tatorten dann der Bauschaum-Auswurf bei Cachées Versuchen in der Breite und der Länge am Boden verteilt gewesen wäre.

Da offenbar aber Schalke das in seinem Kommentar vom Di, 2020-07-21 um 16:48 Uhr suggeriert / unterstellt, sehe ich darin eine von Rabulistik geprägte Märchengeschichte, somit einen ganz plumpen Versuch der Täuschung.

Günstigstenfalls aber eine Dummheit wegen fehlendem logischen Denken.

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Cachèe hatte im Hauptgutachten seine SD-Herstellung beschrieben, sein Durchmesser der Bodenbohrung war 10mm, das ist zu gering, steht auch so nicht in der Anleitung. Sein Rohr hatte ebenfalls nur 10mm Durchmesser, das ist ebenfalls zu gering, steht auch so nicht in der Anleitung. In der Anleitung allerdings steht in einer Länge von 20cm wäre der ausgehärtete (!) Schaum mit einem Rohr zu entfernen!

Da hätte Cachée unter Umständen keinerlei Bauschaum mehr bis zur Bodenbohrung noch stehen lassen können.

Der Autor der Schweizer Website wusste schon, warum er das alles empfohlen hatte.

Cachée bemerkte auch bei Schiessen in ein PUR-Kissen keinen "Rücksog", den gibt es auch nicht bei einem PET-Flaschendämpfer, sondern da verbleibt ein Überdruck noch direkt nach dem Schuss und der kann aber nur losen Schaum im SD in Richtung Patronenlager der Waffe blasen.

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Die Laufbohrung der P38 hat nur ca. 9mm Durchmesser, also ist es völliger Unsinn, den labilen Flaschenboden auch nur mit 10mm zu durchbohren, weil dann der grosse Überdruck nach dem Austritt des Projektils aus der Flasche auch ein grosses Gasvolumen in Richtung Patronenlager durch den 9mm Lauf drückt, nicht nur vorne aus der 10mm Bohrung in der Flasche.

Vorher Denken, Herr Cachèe, dann erst Bauen!

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Mich interessiert doch zuallererst, wie könnte der SD ausgesehen haben, der dieses Spurenbild erzeugte!

Den Rest müssen dann die Juristen entscheiden, das ist allein deren Job.

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Jetzt verrate ich Ihnen noch etwas. Aus der Giesserei kenne ich doch die Techniken, um  Innenkonturen in einer armierten PET-Flasche durch Ausschäumen mit Bauschaum zu erzeugen, die auch noch für eine viel bessere Verwirbelung der Gase sorgen, das wäre dann mit einem Rohr aber kaum mehr zu erzielen. Ist aber alles noch gut machbar für den Heimwerker.

Aber das wäre dann schon ein sehr  spezieller Eigenbau für die P38.
 

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A. D. hatte doch professionelle Verteidiger, die das Urteil auch 10mal akribisch lesen konnten und auch mit ihren eigenen schriftlichen Aufzeichnungen und ihren noch frischen Gedächtnis-Inhalten abgleichen konnten, bevor sie einen Revisionsantrag stellten.

Was stand da drinnen, Ihr "Urteilskritiker" ?!

Bitte mal um Antwort!

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@ Schalke (https://community.beck.de/2014/04/12/nach-mollath-und-peggy-ein-weiteres-fehlurteil-der-doppelmord-in-babenhausen?page=71#comment-180001 )

Was sollen diese sinnlos aneinandergereihten Zitate, in denen das Wort "Video(sequenzen)" lediglich einmal erscheint, und zwar innerhalb eines zusammenfassenden Bandwurmsatzes ("Unter Berücksichtigung all dessen ...") zum Beweis der Morphologie/Materialeigenschaften der hinaus geschleuderten Bauschaumteilchen (also der Tatsache, dass ein solcher SD geeignet ist, derartige hinauszuschleudern)?

Haben Sie eventuell Probleme mit Grammatik?

Ihre Behauptung im letzten Satz untermauert das jedenfalls in keiner Weise.

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Bei allen Fotos oder Videos jeder Tat-Rekonstruktion ist doch immer auch ein Ermessenspielraum bei der Beurteilung vorhanden.

Dass sich ein Bild von einem Tartort mit sämtlichen Hunderten bis Tausenden der abgebildeten Partikel mit einem Bild einer Rekonstruktion in allen Einzelheiten, so wie ein Duplikat vom gleichen Negativ deckt, das gibt es doch nicht.

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@Logiker

Wenn ein Jurist und Verteidiger sagt, der 37. Partikel oben 2cm links vom Kopf der Leiche entfernt fehlt aber bei der Reproduktion, dann weiss ich genug über ihn .... ;-)

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Gerichtsurteile kann man nicht kippen, wenn man nur ordentlich auf den Putz haut. Und das ist gut so! Kassel und Frankfurt haben hervorragende Arbeit geleistet. Das hat den „Justizkritikern“ um „Monte Christo“ augenscheinlich immer noch nicht den Zahn gezogen. Der heimtückische Doppelmörder Darsow wurde übrigens nicht von der „5. Kammer des Landgerichts Darmstadt, die Zeugenaussagen ins Gegenteil verkehrte und hochqualifizierte Gutachter missachtete“, verurteilt.

Die dem Darmstädter Gericht dabei u. a. bösartig unterstellte „Wahrnehmungsstörung“ ist in Wirklichkeit das Treibgas ideell und/oder ideologisch verblendeter, unbelehrbarer, erwiesene Fakten leugnender Verschwöriker. Diesem unwürdigen Schauspiel um ihren Messias aus Hamburg – der HSV hat es bekanntlich nicht einmal über die Relegation in die 1. Liga geschafft - den Garaus zu machen und Darsow die kommenden ca. 15 Jährchen endlich in Ruhe weiter kochen zu lassen, könnte also zeitnah - insgesamt - heilende Wirkung entfalten. Justiz ist für die Menschen da. Und auch dies ist gut so!

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"Das hat den „Justizkritikern“ um „Monte Christo“ augenscheinlich immer noch nicht den Zahn gezogen."

Neben der Babenhäuser Zeitung mit dem Leserbrief des sehr rührigen Vereinsvorsitzenden liess sich ja auch diese Zeitung im Mai 2018 vor den Vereinskarren spannen mit einem Bild mit Copyright aus diesem Verein:

https://www.fr.de/rhein-main/blaulicht-sti879542/doppel-mord-soll-aufgerollt-werden-10991573.html

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Gerhard Strate und Anja Darsow arbeiteten jahrelang an dem Wiederaufnahmeantrag.

© Verein Monte Christo

28.05.2020: „Gestern wurde uns mitgeteilt, dass die Beschwerde beim OLG abgelehnt worden ist. Der Grund: Die neuen Videos und Beweise, wären keine neuen Tatsachen…“

Selbst der jahrelang wechselseitig ausgetauschte juristische Erkenntnisgewinn scheint eher durchwachsen gewesen zu sein.

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Wer Wissenschaft hochhält, der darf die Fakten nicht ignorieren.

Gilt für alle Bereiche der Wissenschaften. Obskure Magnetfeld-Apparate und ähnliches aber zu vertreiben, das befähigt doch noch nicht zum wahrhaftigen Schreiben von Leserbriefen über Urteile und Verfahren der Justiz nach Recht und Gesetz der BRD als Vereinsvorsitzender, aber beim Marketing gehört Klappern zum Handwerk.

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Am Brief des Pfungstädter Bürgermeisters ist auch eine politische Komponente ja noch sehr deutlich erkennbar, in Hessen gehört dazu die ganze Politik in allen ihren Bereichen, auch in Babenhausen btw. als einer alten Garnisonsstadt mit Begleiterscheinungen, die heute noch bei der Durchfahrt nach Aschaffenburg links und rechts der B26 zu sehen sind.

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Kurz nach Babenhausen in Richtung Aschaffenburg gab es auch Abzweige von der B26 in den Wald zu shooting-areas für Kleinwaffen amerikanischer Soldaten der dort stationierten Artilleristen.

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Zusammenfassung des Leserbriefs:

Weil bei einem Revisionsantrag ein Gerichtsurteil lediglich auf Verfahrensfehler überprüft wird ..... weitgehend frei erfundene Kriminalgeschichte geschrieben zu haben ..... „Kontrovers diskutiert“ wie vor einiger Zeit in einer Tageszeitung erwähnt, wird das Urteil lediglich von Menschen, die sich nicht mit Sach- und Beweislage auseinandergesetzt haben und hoffen, dass unser Rechtssystem funktioniert. ......

Jede Stimme zählt übrigens auch bei den im nächsten Jahr anstehenden Wahlen zum hessischen Landtag und Bundestag. Bedenken Sie bei jeder Stimmabgabe, welche Partei sich selbstlos für Gerechtigkeit in der Justiz einsetzt - im Schick-salsfall auch für Sie!

PS: Die Darsows sind unsere Freunde, Nachbarn und Vereins-kameraden. Sie gehören in unsere Stadt und zu unserer Schulgemeinde. Sie sind keine fremden, anonymen Opfer und haben deshalb nichts gegen die Namensnennung!   (Info unter: www.montechristo-ev.de und doppelmord-babenhausen.de)    

  Josef Seidl

 Es ist zwar mutig, so einen unsachlichen Unfug zu einem Urteil zu schreiben, aber Unfug bleibt trotzdem noch Unfug und auf einen groben Klotz gehört auch kein filigraner Keil, weil der keine Wirkung erzielen kann.

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Wer schon unbedingt politisch mit einem Hinweis auf anstehende Wahlen argumentieren will, der muss doch wissen, dass während noch laufender gerichtlicher Verfahren eine Petition ohne jeden Erfolg bleiben wird, da es die Unabhängigkeit der Richter gibt, aber mit ihrer Bindung an Recht und Gesetz gemäss GG Art. 97 Abs. (1).

Politische Einflussnahmen auf Richter wären unrechtsstaatliche Willkür.

Das gehört auch noch in den Unterricht einer jeden Schulgemeinde, auch in Hessen.

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Ein wenig Basiswissen u.a. zur Gewaltenteilung hätte das „Babenhausen Team“ von „Monte Christo e.V.“ vor einer späteren „Sprachlosigkeit“ bewahrt.

„Sprachlosigkeit...........Heute kam der Bescheid auf die Petition der Familie Darsow.

Das Schreiben kam aus dem Ressort von Jörg-Uwe Hahn: Es ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich, dass Andreas Darsow Besuch von seinen drei Kindern gleichzeitig bekommt. Ferner sollen wir doch versuchen eine Wiederaufnahme zu erwirken. Um diese Antwort zu verfassen wurden fast 7 Monate benötigt. So wird eine Petition mit über 1.000 Unterschriften abgebügelt. Auch der Verein Monte Christo e.V. versucht schon seit langem einen Termin bei Hahn zu bekommen. Keine Reaktion. Da sollte man sich doch genau überlegen wen man am kommenden Sonntag wählen soll. Wenn Sie das auch so sehen, dann teilen Sie bitte diesen Status. Danke
Ihr Monte Christo e.V. Babenhausen Team“  https://truecrime.forumieren.com/t14-der-fall-als-solcher

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