Nach Mollath und Peggy ein weiteres Fehlurteil? - Der Doppelmord in Babenhausen

von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, veröffentlicht am 12.04.2014
Rechtsgebiete: StrafrechtStrafverfahrensrecht1392|88664 Aufrufe

Die Strafjustiz ist in jüngster Zeit nicht nur, aber vorallem durch den Fall Mollath und durch das in dieser Woche begonnene Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy stark ins Gerede gekommen. Und schon gerät ein weiterer Fall wegen eines möglicherweise falschen Indizienurteils in den Fokus der Öffentlichkeit .

Für einen eiskalten Doppelmord an seinen auch nachts herumschreienden Nachbarn wurde Andreas D. vom Landgericht Darmstadt im Juli 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Verurteilte leugnet die Tat, seine Frau kämpft gemeinsam mit ihm Aufopferung voll um die Wiederaufnahme.

Zwischenzeitlich greifen die Medien auch diesen Fall auf. Es zeigen sich erhebliche Ungereimtheiten, die hoffentlich bald aufgeklärt werden können.

Das ZDF berichtete in der Serie 37 Grad:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2119408/Mein-Mann-ist-kein-Moerder?bc=sts;stt&flash=off

Zur Homepage der Ehefrau mit dem Urteil zum Download: 

http://www.doppelmord-babenhausen.de/Urteil.htm

Medienberichte:

www.google.com/search?q=Doppelmord+in+Babenhausen

Diesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlenDruckversion

Hinweise zur bestehenden Moderationspraxis
Kommentar schreiben

1392 Kommentare

Kommentare als Feed abonnieren

Ralphi schrieb:

Schwarzpulver elektrisch zu zünden, ist sehr umständlich und teuer. In den heutigen Kriegsgebieten wird immer noch mit Druck gearbeitet.

 

 

Ist doch auch nicht sooo schwer, China-Böller (oder die aus Polen für Silvester) z.B. enthalten ja Schwarzpulver und haben auch eine Lunte.

Ich hatte mal die Lunte mit einem Widerstandsdraht (Hitzedraht) umwickelt, hätte den Hitzedraht aber vermutlich auch direkt in das Schwarzpulver stecken können. Alles dann auch wasserdicht in einer Plastiktüte verpackt und dann den Böller in einer Regentonne unter Wasser elektrisch ferngezündet. Die kleine Wasserfontäne war übrigens auch sehr interessant anzuschauen gewesen.

Naturwissenschaft lebt eben auch von Experimenten.

GR

0

Noch eins:

Im Pionier-Grundlehrgang der BuWe hantierte man ja mit Sprengkapseln, und auch Sprengschnüre sind mir ja nicht unbekannt.

(Und aus meinen eigenen Erfahrungen außerhalb der BuWe mit Waffen und Sprengstoffen aller Arten kann ich einer StA ja auch noch mal demnächst bei passender Gelegenheit berichten.)

Lieber Herr Steffler, bisher nannten Sie auch noch keinen einzigen plausiblen Grund, warum eine funktionsfähige Pistole plötzlich "Rohrkrepierer" produzieren könnte bei einer modifizierten Patrone mit etwas schwächerer Treibladung als "normal", auch Beispiele nannten Sie noch keine für "Rohrkrepierer", auch bei "normalen" Patronen. Auch einen plausiblen Grund dafür, warum das Anzündhütchen im Patronenboden eine etwas schwächere Treibladung nicht auch genau so sicher zünden könnte, können Sie bisher nicht nennen. Daß man den dabei dann entstehenden kleinen Hohlraum zwischen Treibladung und Projektil mit z.B. kleinen Styroporkügelchen füllen könnte, die auch beim Schuß dann komplett vergasen würden, versteht sich ja von alleine. Ob es zu Problemen beim Repetieren dabei kommt, zeigen dann aber Versuche mit dieser Konstellation.

Waffen- und Munitionstechnisch betrachtet, ist das alles doch kein Hexenwerk.

Juristisch allerdings ist eine Wiederaufnahme immer eine schwierige Sache i.d.R., RA Strate aber ist ein ausgewiesener und erfahrener Fachmann dafür.

Besten Gruß

GR

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

Herr Dr. Strate hat vor kuzem Melanie  Meier vertreten. Die will 
betrunken einen LKW~Fahrer mit einem nagelneuen noch
gut verpakten Klappspringmesser aus London 
einhändig um den Bauch herum von hinten
in die Milz gestochen haben.

Die blutige Tatwaffe ist freilich wie vom
Erdboden verschwunden !

Kann Melanie Meier die angebliche
Tatwaffe beschreiben ?
Nein !

Und dann war da noch der Zeuge aus der Schweiz,
der für 200.000 Euro alles mit angesehen
haben will !

4 Jahre Knast für einen angeblichen Mordversuch im Suff,
den sie garantiert nicht begangen hat.

Erinnert an den Fall Günther kaufmann !

Anyway, Andreas Darsow ist technisch nicht versiert und 
hat keine Ahnung, wie man eine
9mm~Überschallpatrone 
umbaut.

Wenn man Patronen umbaut, kann die Patrone undicht 
gegen Feuchtigkeit werden. Patronen der Marke
"PMC Bronze" werden deshalb in wasserdichten 
Verpackungen verkauft.

Feuchtigkeit ist ein Patronen~Killer ! 

Wenn man Patronen offen in einem feuchten Keller lagert,
hat man garantiert den einen oder
anderen Rohrkrepierer.

Die Patrone zündet nicht !

Das war eines der Hauptproblme der
amerikanischen Soldeten  
im Vietnamkrieg.

Die M16 ist extrem empfindlich gegen 
Schmutz und Feuchtigkeit.

PS:
An Sylvester sind bei Experimenten mit China~Böllern
2 Menschen ums Leben gekommen.

Wenn man nicht genau weiß, was man macht,
ist das Umbauen von Patronen 
lebensgefährlich.

Und man benötigt freilich das entsprechende 
Werkzeug und Waffenöl !

Ameriknaer nehmen gern WD-40,
um rostige Waffen  zum Glänzen
zu bringen !

Waffenöl wurde an der Bundeswehrhose und dem 
Bundeswehrhemd des Andreas Darsow
nicht gefunden.

Die Staatsanwaltschaft ist gemäß § 160 StPO von Amts wegen
zu einer Wiederaufnahme verpflichtet.

Der Dopelmord von Babanehausen
ist nicht aufgeklärt.

Im Übrigen wird bis heute der Verteidigung Auskunft 
über die Tatmunition verweigert. Das ist 
grundestzwidrig !

Überschallmunition läßt sich nicht schalldämpfen !

Und wenn die Patrone zu wenig Treibladung hat,
funktioniert auch der Auswurf nicht !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main
Out~of~The Box Solutions
Offenbach am Main

0

- der Zeuge im Fall Meier war von ihrem Lebensgefährten gekauft worden, um sie zu ENTLASTEN, war aber gar nicht da. Den Messerstich hat sie noch nicht einmal abgestritten.

- § 160 StPO hat NICHTS mit dem Wiederaufnahmeverfahren zu tun

- Ausrufezeichen sind keine Argumente und machen Argumente auch nicht besser

- dass die Verteidigung nicht weiß, welche Munition verwendet wurde, weil ihr Akteneinsicht verweigert worden wäre, wird offenbar nur von Ihnen behauptet.

- PMC 9 mm Bronze hat eine Muzzle velocity von 1157 FPS = 352,65 m/sec. Von daher ist schon die auf der Strate-Seite aufgestellte Behauptung "300-580 m/sec" irreführend.  Die 352,65 sind nicht sehr weit über den 333 m/sec Ein Schalldämpfer sorgt jedenfalls dafür, dass der Mündungsknall reduziert wird. Bei Überschallmunition wird nur der Geschossknall nicht gedämpft, der Mündungsknall schon, ebenso wie das Mündungsfeuer (das in einer dunklen Wohnung ggf. an nicht verdunkelten Fenstern von außen bemerkbar wäre). Siehe zur Diskussion aus dem jagdlichen Bereich   zB die Forenseite von Waffen-holthaus.

0

Gast schrieb:

-Ein Schalldämpfer sorgt jedenfalls dafür, dass der Mündungsknall reduziert wird. Bei Überschallmunition wird nur der Geschossknall nicht gedämpft, der Mündungsknall schon, ebenso wie das Mündungsfeuer (das in einer dunklen Wohnung ggf. an nicht verdunkelten Fenstern von außen bemerkbar wäre). Siehe zur Diskussion aus dem jagdlichen Bereich   zB die Forenseite von Waffen-holthaus.

Solche "differenzierten" Überlegungen hat das Gericht jedenfalls nicht angestellt, sondern ist von einer vollkommen schallgedämpften Waffe ausgegangen. Wenn diese es aber nicht war, erübrigt sich das etwaige Verbergen des Mündungsfeuers, da die Schüsse eben gehört wurden.

0

Lieber Gast,

ein wie von dem BKA~Schußwaffenexperten Pfoser getesteter mit feuchtem Bauschaum
befüllter PET~Schalldämpfer verstärkt den Mündungsknall, weil das Wasser
explosionsartig verdampft und die PET~Flasche laut zerspittert,
mal abgesehen von den lauten Schreien des Mordopfers.

Der BKA~Schußwaffenexperten Pfoser nahm deshalb nach 10 erfolglosen Schußtests,
die im Urteil Andreas Darsow zur Last gelegt wurden, ein 20 cm langes 
Metallrohr als Laufverlängerung zur Hilfe. 

Dieses 20cm lange Metallrohr dämpft den Mündungsblitz,
erhöht aber gleichzeitig die Geschoßgeschwindigkeit.

Anyway, wenn 4 Zeugen nicht am Tatmorgen durch zwei extrem laute,
nicht schallgedämpfte Schüsse aufgeschreckt wären, 
hatte Dr. Roland Bux die genaue Tatzeit 
nicht bestimmen können.

 17. April 2009, 4 Uhr morgens !

Die beiden Schüsse beweisen, daß ohne Schalldämpfer
mit Überschallmuition geschossen wurde.

Nach Schließen der Kellertür wurden die weiteren Schüsse 
alleine durch die Keller~ und Hauswände bei 
geschlossenen Fenstern und Rolläden
schallgedämpft.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main
Out~of~The Box Solutions
Offenbach am Main

0

Auch im Kommentar vom Fr, 2018-01-26 um 07:43 ist doch nichts Neues enthalten, was gegen die prinzipielle Möglichkeit und auch dann noch gegen die praktische Machbarkeit spricht für einen Menschen mit Erfahrung und Wissen, eine Waffe wie die P1 oder P38 und die sog. "Überschall-Munition" so zu modifizieren, um damit auch im Unterschall-Bereich  schießen zu können, der ja sehr gut schallgedämpft werden kann, auch mit Selbstbau-Schalldämpfern.

Zum M16 Sturmgewehr in Vietnam siehe auch: http://www.military-page.de/waffen/colt/m16/m16_04.htm

Was dort auftrat, hatte seine speziellen Ursachen, nicht vergleichbar mit Babenhausen und einer P1 oder P38.

Besten Gruß

GR

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

wenn  schallgedämpfte Unterschallmunition verwendet worden wäre,
wären nicht 4 Zeugen morgens um 4 Uhr im Bett aufgeschreckt.

Auf den Zeugenaussagen beruht die Berechnung des genauen Tatzeitpunktes 
durch den Rechtsmediziner Dr. Roland Bux !

17. April 2009, 4 Uhr morgens  !

Alle 4 versicherten, sie hätten zwei
extrem laute Schüsse gehört.

Dies wurde über Schußtest am 3.6.2009
durch Polizeibeamte vor Ort überprüft. 

Im Übrigen halte ich es für unmöglich, maschinell unter hohem Druck 
gefertige Überschallmunition manuell auseinaderzunehmen !

Mit welchem Werkzeug wollen sie  das konische
extrem glatte Messing~Projektil greifen
und aus der Patronenhülse ziehen ? 

Das ist praktisch unmöglich,
selbst für Sie !

PS:
Bloß nicht ausprobieren !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main
Out~of~The Box Solutions
Offenbach am Main

0

Lieber Gast,

die Mündungsgeschwindigkeit wird vom Hersteller 
mit einer Genauigkeit von plusminis 10 m/s
angegeben.

Die Mündungsgeschwindigkeit des Projektils 
ist stark von der verwendeten
Schußwaffe abhängig.

Da der Verteidigung Auskunft über die verwendete 
Tatmunition bis heute verweigert wird, 
ist das Urteil gemäß Art. 103 GG
grundgestzwidrig.

-Zitat-
"Vor Gericht hat jedermann Anspruch
auf rechtliches Gehör."

Es ist Beweis zu erheben, über die Tatsache, daß 
Überschallmunition der Marke "PMC Bronze"
im Originalzustand verwendet wurde.

Diese kann nicht schallgedämpft werden,

Im Übrigen ist ein mit Bauschaum befüllter PET~Schalldämpfer
bereits nach 2 bis 3 Schüssen völlig zerstört.

Am Tatort oder in den Wunden der Mordopfer 
wurden aber keine Plastiksplitter 
gefunden !

Aus der Schußrekonstruktion folgere ich, daß es sich
um Vollmantelgeschosse (FMJ) handelt.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main
Out~of~The Box Solutions
Offenbach am Main

0

Herr Steffler, man sollte eigentlich andere Menschen und deren technische Findigkeit für "Problemlösungen" nicht unterschätzen, zumal wenn sie sich in der maschinellen Metallbearbeitung auskennen.

Aber dabei lasse ich es nun auch bewenden aus naheliegenden Gründen.

GR

0

Ein besonderer Tag - 11. Mai 2018

Liebe Freunde, Interessierte und Kritiker,

am 11. Mai 2010 vor fast 8 Jahren wurde Andreas festgenommen, erst des Mordes verdächtigt und anschließend als Doppelmörder mit besonderer Schwere der Schuld durch das Landgericht Darmstadt verurteilt. Der BGH in Karlsruhe bestätigte das Urteil, da keine Formfehler vorlagen.

Seit dem 11. Mai 2010 sind wir als Familie und Freunde unter Schock. Die Gefühle seit diesem Tag sind Verzweiflung und Hilflosigkeit. Auf einmal läuft das normale Leben in eine ganz andere Richtung. Viele Stunden, viele Tage haben wir zusammen mit Rechtsanwalt Dr. Strate verbracht und alles noch einmal durchleuchtet. Drei Gutachten von Sachverständigen wurden ausgearbeitet und fließen mit in den Wiederaufnahmeantrag.

Am 11. Mai 2018 ist es nach einer sehr guten Vorbereitungs- und Aufarbeitungszeit soweit, Herr Rechtsanwalt Dr. Strate aus Hamburg möchte den Wiederaufnahmeantrag in Darmstadt persönlich einreichen.

Geplant ist an diesem Tag eine Pressekonferenz abzuhalten sowie die Möglichkeit zu geben, Interessierten Fragen zu beantworten. Gleichzeitig wird Herr Dr. Strate den Wiederaufnahmeantrag auf seiner Homepage veröffentlichen.

Die Chance eines weiteren Verfahrens und neuen Untersuchungen können einen anderen Blickwinkel auf diese wirklich grausame Tat geben.

Ich freue mich sehr auf diesen Tag.

Viele Grüße
Anja

https://www.doppelmord-babenhausen.de/Aktuelles.htm

0

Liebes BKA,

es ist an der Zeit und gemäß § 160 StPO sind Sie dazu verpflichtet,
der Verteidigung offen zu legen, welche Tatmunition
verwendet wurde.

Meine Recherche ergab:
9mm Überschallmunition der Marke PMC Bronze !

Überschallmunition läßt sich nämlich
nicht schalldämpfen !

(auch nicht mit einem mit Bauschaum befüllten
praktisch unkaputtbaren PET~Schalldämpfer
Marke Eigenbau !)

PS:
Gefunden wurden laut Urteil lediglich
winzige Schaumstoffpartikel !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
63069 Offenbach

0

lieber Ralfi, warum sollte die Verteidigung bislang NICHT wissen, welche Munition am Tatort gefunden wurde? Das mit den Hülsen steht doch lang und breit im Urteil und dürfte auf den Spurensicherungsberichten beruhen, die normalerweise in der Akte und den Verteidigern bekannt sind. 

Und auch wenn Sie es endlos wiederholen wird es nicht richtiger, dass ein Schalldämpfer bei Überschallmunition nichts nützt. Siehe  zB  im Forum von waffen-holthaus :

"Beim Schalldämpfergebrauch sind zwei Fälle zu unterscheiden:
Der Schuss mit normaler Überschallmunition, oder der Schuss mit einer niedrigeren Geschossgeschwindigkeit als rund 330 m/s. Die macht üblicherweise die Verwendung spezieller Unterschall- oder Subsonicmunition nötig.

Der Schuss mit (rasanter) Büchsenmunition wird auch bei Verwendung eines Spitzenschalldämpfers niemals lautlos, nur erheblich leiser – selbst kräftigere Kaliber wie 8x57IS, 30-06 Springfield etc. klingen mit Schalldämpfer kaum lauter als eine 22 WMR." Die 9 mm PMC ist zudem keine rasante Büchsenmunition (Mündungsgeschwindigkeit zB bei der erwähnten 30.06 ab 2600 fps bis 3000 fps) von der der Autor schreibt, sondern hat laut PMC -Angaben zur 9 mm Bronze eine V0 von lediglich (Muzzle Velocity) 1150 fps, also gerade 350m/s, somit  lediglich 17 m/s über der Schallgeschwindigkeit.

0

Liebes Gästchen,

auf dem Bodenstempel der Patronenhülsen
wird immer nur der Hersteller 
angegeben !

Der Hersteller PMC bietet heute im Bereich der 9mm~Munition
3 Munitions~Marken an  :

Bronze, Starfire und eRange
und zwar in verschiedenen
Laborierungen!

Tatwaffe war auch keine uralte rostige Zimmerflak aus
dem Zweiten Weltkrieg, mit aufgeklemmter 
PET~Flasche.

PS:
Die Schallgeschwindigkeit hängt stark von der Umgebungstemperatur
und der Luftfeuchtigkeit ab!

Am 17.04.2009 betrug die Schallgeschwindigkeit 
in Babenhausen ca. 333m/sec !

Munition der Marke PMC Bronze verursacht 
bei der Aueßentemperatur einen lauten
nicht schalldämpfbaren
Überschallknall !

Im Keller wurden bei geschlossenen Fenstern und Türen
die Schüsse an den Kellerwänden
reflektiert und absorbiert.

Das führte beim Täter mit Sicherheit zu
einem irreparablen Knalltrauma !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
63069 Offenbach

0

Also ich verwende immer Gehörschutzstöpsel für die Ohren und bei ganz lauten Arbeiten noch zusätzliche Gehörschutzkapseln, das ist doch wirklich kein großes Problem, Herr Steffler.

Siehe https://www.moldex-europe.com/service/schalldaemmwerte-gehoerschutz/?LEm...

oder speziell für Schützen: https://www.frankonia.de/schiesssport/zubehoer/gehoerschutz/Artikel.html

Da sind bleibende Knalltraumata wirklich nicht wahrscheinlich.

Auf das weitere Procedere bin ich aber sehr gespannt in dieser Sache.

0

Hallo GR, 

heute vor 9 Jahren wurde Klaus Toll und 
seine Ehefrau Petra im eigenen Haus
erschossen.

Seine Tochter Astrid wurde durch zwei
Kopfschüsse schwer verletzt.

4 Zeugen schreckten am Tatmorgen um ca. 4 Uhr 
durch zwei extrem laute Schüsse auf.

Dabei wurde insgesamt
10 mal geschossen.

Warum hörten die Zeugen
nur 2 Schüsse von 10 ?

MfG
Dipl-Ing.
Ralf Steffler
Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

4 Zeugen schreckten am Tatmorgen um ca. 4 Uhr 

durch zwei extrem laute Schüsse auf.

Dabei wurde insgesamt
10 mal geschossen.

Warum hörten die Zeugen
nur 2 Schüsse von 10 ?

Darüber spekuliere ich nicht, das überlasse ich anderen!

Ihre eigenen Spekulationen, Herr Steffler, zu einigen Aspekten dieses Falls jedoch sind nicht plausibel oder bereits längst widerlegt. Mehr habe ich dazu zur Zeit nicht zu sagen.

GR

 

0

Hallo GR,

wir brauchen nicht zu spekulieren.

Laut Sachverständigengutachten des 
Rechtsmediziners Prof. Dr. Bux 
schloß Klaus Tolls Mörder 
nach dem zweiten Schuß
die schalldichte
Keller~Tür.

Auch sämtliche Fenster im OG1 und
im Dachgeschoß waren
fest geschlossen.

Überdies waren die Rollläden unten !

Deshalb hörten 4 Zeugen am Tatmorgen um 4 Uhr
nur 2 extrem laute Pistolen~Schüsse 
von insgesamt 10 !

MfG
Dipl-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~the Box Solutions

Offenbach am Main

0

Vielleicht weil der Schalldämpfer bei den ersten 8 Schuss nach und nach zerlegt wurde und dann die letzten 2 Schuss ohne SD abgegeben wurden?

0

Lieber Gast,

bis auf ein paar winzige Schaumstoffpartikel 
wurden von dem angeblichen mit Bauschaum
befüllten PET~Schalldämpfer keine 
Spuren gefunden.

Keine Plastiksplitter !

Laut Kriminalkommissar Loeb fielen die
winzigen Schaumstoffpartikel
2 Tage später bei der 
Spurensicherung 
aus der Wand.

Im Übrigen ist die Schalldämpfung
von 9mm~Überschallmunition
technisch unmöglich.

Wer leise schießen will, 
benötigt ein viel
kleineres Kaliber.

.... und Unterschallmunition !
(sog. Subsonic Ammo !)

PS:
Die Firma Aumann hat auch keine statische
Class A IP~Adresse. Diese ist dynamisch
und gehört T-Online.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Sehr geehrter Herr Steffler,

mit obigem Kommentar vom Di, 2018-04-17 um 19:49 beweisen Sie erneut Ihr unwissenschaftliches, und auch noch ungenaues Schreiben in dieser Sache.

Eine geschlossene Kellertüre ist nicht absolut "schalldicht", sie dämpft lediglich nur die Schallausbreitung mit einem spezifischen Dämpfungsmaß bei spezifischen Frequenzen, meßbar jeweils in Dezibel.

Bei jedem Fenster, bei jedem heruntergelassenem Rolladen und bei jeder Mauer ist das ganz genau so.

Auch jeder Akustiker oder auch Sachverständige weiß das, Sie anscheinend aber leider nicht.

Einen schönen Abend noch!

GR

 

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

wenn man Ihnen zuhört, sind alle Firmen,
die Schallschutzfenster verkaufen,
Betrüger, die nicht wissen 
was sie verkaufen.

Eine schwere Kellertür aus Metall ist 
für hochfrequente Knallgeräüsche 
undurchlässig.

Im Übrigen wurden 99% des Schalls von 
den Kellerwänden absorbiert.

Ein Keller besteht nämlich zu 99% aus
Wänden und nicht aus Türen.

Stellen Sie sich einfach einen Keller
mit 20 Kubikmetern vor, der
eine 2 Meter hohe
Metalltür hat!

MfG
Dipl-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~the Box Solutions

63069 Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

Ein Keller besteht nämlich zu 99% aus

Wänden und nicht aus Türen.

Stellen Sie sich einfach einen Keller
mit 20 Kubikmetern vor, der
eine 2 Meter hohe
Metalltür hat!

Und jetzt rechnen wir mal alle richtig so:

Eine Normkellertüre aus Metall mit 2m Höhe hat zwischen 87,5cm und 100cm Breite, der untere Wert ergibt 1,75m², der obere Wert 2,0m².

Beim Keller von 2m Höhe und 20m³ Volumen muß ja die Grundfläche 10m² sein, angenommen sind 2,5m mal 4m Wandlängen. Die Wandfläche wäre dann insgesamt dabei 26m² inclusive Tür, ohne dann auch noch weniger, also 24,25m² bzw. 24,0m² ganz genau.

Die Türfläche beträgt dabei zwischen 7,22% und 8,33% der reinen Wandfläche, gerundet auf 2 Nachkommastellen.

Würde man die Deckenfläche und Bodenfläche auch noch berücksichtigen, wären das 44,25m² bzw. 44m².

Dann beträgt die Türfläche zwischen 3,95% und 4,55% der restlichen gesamten inneren Oberflächen des Kellers, gerundet auf 2 Nachkommastellen.

Ihre 99% jedenfalls sind immer Kappes.

(In Bayern müssen das z.B. Maler und Tapezierer oder Fliesenleger immer noch lernen für ihre Gesellenprüfung, aber auch noch alle Schüler einer Hauptschule, aber auch die Abiturienten.)

PISA läßt grüßen: https://www.pisa.tum.de/home/

0

Sehr geehrter Herr Rudolphi, 

daß Sie Ihr Abi in Bayern gemach haben,
beweisen Sie über Ihre
komplizierte Rechnung !

Vermutlich ziehen Sie sich die Lederhosen
auch mit der Beißzange an ! 

Entscheidend für die Schalldämpfung
ist die Dicke und das Material 
der Wände, nicht das
mir unbekannte 
Kellervolumen.

Im Kellerboden kann sich nur für uns unhörbarer
Infraschall ausbreiten.

Das gilt insbesondere für die Kellertür !

Wenn die Kellertür auf ist, wird der Schall
ungedämpft nach außen geleitet

Wenn die Kellertür geschlossen ist, 
hört man außen praktisch keine
Schüsse !

Beweis:
4 Zeugen, die am Tatmorgen vor 9 Jahren
von 10 extrem lauten Schüssen,
nur 2 Schüsse hörten.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Werter Herr Steffler,

die 20m³ Volumen des Kellers und die Türe von 2m Höhe kamen doch von Ihnen, nicht von mir.

Und ebenso die 99%.

Das paßt aber doch alles nicht zusammen, und mir brauchen Sie wirklich nichts mehr über Waffen und Akustik erzählen, wenn Sie doch dazu keine schlüssigen Kommentare schreiben können.

Daß Sie das nicht können, das bewiesen Sie ja nun genug.

Aber machen Sie ruhig noch weiter mit Ihren eigenen Selbstwiderlegungen, denn ich lache gerne.

Besten Gruß

Günter Rudolphi (GR)
 

0

20 Kubikmeter = 2x5x4 m. Ergibt Decke und Boden 2 x 20 Quadratmeter, Wände 2x2x5 und 2x2x4, Summe 56 Quadratmeter. Tür 1x2 m. Das sind 2/56, also 3,57 Prozent. Das ist mehr als 1 %. Sie sind Ingenieur?????

Und Wände "schlucken" den Schall nicht (nur), sondern reflektieren ihnteils  und lassen ihn auch durch. Ihre 99% Schallabsorption sind Unfug, dazu braucht es Akustikelemente der Klasse A mit höchstem Absorptionswert von 0,9 bis 1,0. Bei Beton liegt der Grad bei 0,5 oder darunter, je nach Schallfrequenz. 

0

Lieber Gast, 

Wenn die Kellertür auf ist, wird der Schall
ungedämpft nach außen geleitet

Wenn die Kellertür geschlossen ist, 
hört man außen praktisch keine
Schüsse !

Eine komplizierte Rechnung 
ist nicht notwenig !

Beweis:
4 Zeugen, die am Tatmorgen vor 9 Jahren
von 10 extrem lauten Schüssen,
nur 2 Schüsse hörten.

Schußtestes der Polizei
im Juni 2009 vor Ort !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

 

0

Hier ein PDF mit 25 Seiten auch noch dazu:

[PDF]Wissenswertes über die Schalldämmung von ... - Umweltbundesamt

Baulicher Schallschutz gegen Verkehrslärm. WISSENSWERTES ÜBER DIE SCHALLDÄMMUNG VON FENSTERN. Dipl.-Ing. Wolf-Dietrich Kötz, Berlin. 1 Vorbemerkung. 2 Wahl geeigneter Schallschutzfenster. 2.1 Fensterarten und Schallschutzfensterklassen. 2.2 Einfache Kontrollverfahren. 2.3 Nachträgliche Maßnahmen ...

0

Aber noch einige weitere Unschlüssigkeiten des Herrn Steffler:

a) Auch bei einer geschlossenen Kellertüre dringen Schußgeräusche im Inneren eines Kellerraums gedämpft nach außen. Wie stark die bei den Zeugen und auch bei anderen Nachbarn zu hören sind, das ergeben dann Tests mit Meßgeräten vor Ort.

b) Auch bei geschlossenen Fenstern und / oder heruntergelassenen Rolläden eines Raums im EG oder OG dringen Schußgeräusche, nun weit weniger gedämpft als in einem Kellerraum  mit nur einer Türe und ohne ein Kellerfenster, nach außen. Wie stark die dann noch bei Zeugen und auch bei anderen Nachbarn zu hören sind, dazu braucht man wieder Tests vor Ort mit Meßgeräten.

 

Der direkte Nachbar war doch Herr Darsow, was war denn bei ihm noch von den 10 Schüssen zu hören, Herr Steffler?

Was schätzen Sie denn da so, ohne jede komplizierte Rechnung und ohne alle Tests mit Meßgeräten?

Welche Schüsse hörte er denn selber, oder haben Sie ihn denn schon selber danach fragen können?

Sie wären  nun dran, Herr Steffler, mit einer Antwort.

0

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

wenn Sie in Ihre Rechnung die Dicke der Wände,
die Dicke der Decke  und den Erdboden
einbeziehen, stimmen die 99% !

Ich habe von Kubikmetern gesprochen.

Sie haben lediglich die Fläche berechnet.

Blutiger Anfängerfehler !"

PS:
Andreas Darsow hat nichts gehört, weil er vermutlich 
am Tatmorgen die Fenster geschlossen und 
Öhrstöpsel drin hatte.

Das hat Dr. Mark Benecke vor Ort mit
einer Hifi~Anlage überprüft.

Die Häuser sind schalldicht
bei geschlossenen
Fenstern !

Im Übrigen werden Lautstärkemessungen
prinzipiell in db(A) oder db(C) angegeben.

Infraschall kann man nicht hören,
egal wie laut der ist !

Durch den Erdboden laufen
nur Infraschallwellen.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

 

0

Ralfi schrieb:

wenn Sie in Ihre Rechnung die Dicke der Wände,
die Dicke der Decke  und den Erdboden
einbeziehen, stimmen die 99% !

Ich habe von Kubikmetern gesprochen.

Sie haben lediglich die Fläche berechnet.

Ich habe nur Ihre eigenen Angaben zur Grundlage einer ganz einfachen Rechnung genommen.
Sie müssen sich wirklich mal viel exakter ausdrücken. Aber was hat eine Kellertüre dann mit 20m³ Beton zu tun?
Ihre 99% sind Ihr völlig unbegründetes Phantasieprodukt, solange das nicht mal exakt nachgemessen wurde mit den 99%.
Das ist ein "Blutiger Anfängerfehler" !

"Andreas Darsow hat nichts gehört, weil er vermutlich 
am Tatmorgen die Fenster geschlossen und 
Öhrstöpsel drin hatte."

Lediglich eine Vermutung oder gar nur eine Schutzbehauptung.

"Das hat Dr. Mark Benecke vor Ort mit
einer Hifi~Anlage überprüft."

Hatte er denn da auch echte Vergleiche erzielen können, auch mit den gleichen Spitzen-Schallpegeln als Impulse, wie mit echten Schüssen? Ist aber doch sehr fraglich!

 

"Die Häuser sind schalldicht
bei geschlossenen
Fenstern !"

Kein Haus ist wirklich schalldicht, also das ist doch klar.

"Im Übrigen werden Lautstärkemessungen
prinzipiell in db(A) oder db(C) angegeben."

Habe ich denn irgendwann etwas dagegen ausgesagt? Ich sprach übrigens von Dämpfungen in Dezibel.

"Infraschall kann man nicht hören,
egal wie laut der ist !

Durch den Erdboden laufen
nur Infraschallwellen."

Darum geht es doch hier nicht, es geht bei Schüssen um vom Gehör wahrnehmbare Schallwellen oder auch um spürbare Erschütterungen bzw. noch um Körperschallübertragungen, die sind auch spürbar bei benachbarten Häusern, besonders bei Reihenhäusern wegen vorhandener Schallbrücken.

Und wenn Sie Ihre Hifi-Anlage mal voll aufdrehen und auch die Bässe dabei voll wummern lassen, das spüren auch Ihre direkten Nachbarn noch, besonders um 4 Uhr in der Nacht.

Als ich um diese Zeit im Keller einmal noch Holz hackte, beschwerte sich mein Nachbar am nächsten Tag, zwischen unseren Häusern sind aber 3m Abstand, das sind nämlich keine Reihenhäuser.

Originalton meines Nachbarn: "Das hat ja Schläge bei Ihnen getan!"

Besten Gruß

Günter Rudolphi (GR)

 

0

Ausweislich der Ermittlungsakte bzgl. duch das BKA durchgeführter Versuche wurden Schussgeräusche (ungedämpft!) nicht im Nebenhaus gehört - soviel zu ihrer Theorie (warum auch immer sie so verzweifelt ein Fehlurteil zu verteidigen suchen)!

0

Lieber Don Carlos,

Sie haben die Ermittlungsakte ?

Steht da drin welche Munition bei dem Doppelmord
von Babenhausen verwendet wurde ?

Die Information wird vom BKA nämlich bis heute
entgegen § 160 StPO geheim gehalten.

Laut dem Schußwaffenexperten Leopold Pfoser vom BKA
wurde ein praktisch unkaputtbarer PET~Schalldämpfer
aus dünnem Plastik verwand.

Herr Pfoser selbst hat den Lauf mit einem 20cm langen
Metallrohr verlängert.  Das BKA hat also eigentlich
ein Mini~Gewehr gebastelt und keinen Schalldämpfer.

Da das Urteil grob grundgesetzwirdig ist und 
auf getürkten Sachverständigengutachten 
und falschen Zeugnissen basiert,
ist es sofort aufzuheben.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Wenn Sie etwas zurückblättern wollen, hätten Sie doch lesen können, daß ich den im Urteil geschilderten Tathergang sinngemäß einen "Durchgang der Phantasie" nannte.

Zu den sog. "Messungen im Nebenhaus" erlaube ich mir noch folgende Anmerkung, da ich außerdem ebnfalls auf das Meßequipment bereits abgehoben hatte:

[17] Da sind nun richtige Meßtechniker am Zuge nach einer Wiederaufnahme, die m.E. auch über präzise Aufnehmer für Luftschall und Körperschall verfügen mit jeweils kurzen Anstiegszeiten selbstverständlich bzw. mit bekanntem Frequenzgang ab 0 Hertz, sowie mit angeschlossenen Speicheroszilloskopen zur genauen Analyse und Aufzeichnung der Amplituden von Impulsen über der Zeit bei einem echten Schuß, aber auch noch bei Einschlägen von Projektilen in Wände oder Türen oder weichen Zielen usw. usf. etc. pp.

Auch andere Meß-Methoden sind ebenfalls noch denkbar.

Nicht am Tage, sondern um ca. 04:00 Uhr in der Nacht müßte da dann m.E. im Tathaus der Familie Toll geschossen werden mit echten Einschlägen, wie sie auch der Spurenlage entsprechen. Eine möglichst genaue Rekonstruktion ist das Ziel mit genauen Daten zum Beweis, kein ungefähres Raten mehr, sondern dann mal echte Wissenschaft.

 

 

0

Nachgang:

Wenn einer mit einer Hifi-Anlage Schüsse simulieren will, dann muß  sein ganzes Meßequipment natürlich auch auf den Prüfstand und seine ganze Methodik ebenfalls, echte Schüsse sind doch keine Schüsse vom Ton-Band!

Waren seine Meßgeräte übrigens auch alle Bauart-zugelassen und kalibriert gewesen, alles auch korrekt eingerichtet auf den Meßstellen und alles immer dokumentiert? So wie bei den Geschwindigkeitsmessungen im Straßenverkehr?

Juristen achten darauf bereits bei Bußgeldern, und hier geht es aber um Mord und versuchten Mord!

0

2. wichtiger Nachgang noch:

Der Infraschall, von den Windrädern ausgehend mit seiner Ausbreitung durch die Luft, nicht durch den Boden, ist übrigens ja auch spürbar und inzwischen ein echtes Problem geworden.

Innerhalb der Gebäude kann sich Infraschall übrigens auch sehr gut ausbreiten, trotz einiger Maßnahmen gegen die höherfrequente Gehörschall-Ausbreitung.

0

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

warum hat Andreas Darsow nicht wie die anderen 4 Zeugen behauptet,
daß er zwei Schüsse gehört hat, wenn er der Täter ist ?

Der Täter weiß doch genau, was passiert ist !
(sog. Täterwissen!)

Anyway, es gibt keinen PET~Schalldämpfer,
der nur 8 von 10 Schüssen 
schalldämpft.

Es gibt auch keinen PET~Schalldämpfer,
der  10 oder mit Testschießen sogar
20 Schüsse unbeschadet aushält.

Ein Schalldämpfer wird mehrere hundert Grad heiß !

Bei diesen Temperaturen schmilzt
eine PET~Flasche aus dünnem
Plastik wie Butter in der
Sonne.
 

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

warum hat Andreas Darsow nicht wie die anderen 4 Zeugen behauptet,
daß er zwei Schüsse gehört hat, wenn er der Täter ist ?

Der Täter weiß doch genau, was passiert ist !
(sog. Täterwissen!)

Diese Fragen kann ich doch nicht für Herrn Darsow beantworten, werter Herr Steffler. Er hätte in der Verhandlung mal dazu ja auch reden können.

Eine Einlassung von ihm aber in der Art, er würde nachts alleine in einem angeblich so schalldichten Haus, in dem von den ermordeten Nachbarn auch kein Lärm aller Arten zu hören bzw. wahrzunehmen gewesen wäre, mit Ohrenstöpseln schlafen, die könnte man ihm aber beim besten Willen nicht abnehmen, weil das absurd ist, bzw. absolut unglaubwürdig.

Ralfi schrieb:

Anyway, es gibt keinen PET~Schalldämpfer,
der nur 8 von 10 Schüssen 
schalldämpft.

Es gibt auch keinen PET~Schalldämpfer,
der  10 oder mit Testschießen sogar
20 Schüsse unbeschadet aushält.

Ein Schalldämpfer wird mehrere hundert Grad heiß !

Bei diesen Temperaturen schmilzt
eine PET~Flasche aus dünnem
Plastik wie Butter in der
Sonne.

Sie brauchen diese alten Kamellen nicht mehr zu wiederholen. Jedenfalls sollte ein fachfremder Kriminalbiologe wie Dr. Mark Benecke bei Fragen der Akustik und des Körperschalls m.E. besser mal schweigen. Das war doch unprofessionell und er hatte auch sich keinen wirklichen Gefallen damit getan. Die Aktion mit RTL war ohne einen echten Wert.

Aber noch ein kleines PDF zur Einführung in diese Thematik, auch für den Kriminal-Biologen Herrn Dr. Mark Benecke zur Information:

Betke, K. & Remmers, H. (1998): Messung und Bewertung von tieffrequentem Schall

Besten Gruß und Herr Dr. Strate wird sich ja nun bald dazu mal äußern, wie er seinen Antrag zur Wiederaufnahme begründet hat.

Auch Volker Wagner wird diesen Antrag vermutlich mit Interesse lesen.

GR

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

nicht nur Andreas Darsow, sondern auch viele andere Menschen
schlafen mit Öhrstöpseln.  Andreas Darsow schläft sogar
im Knast mit Ö
hrstöpseln. 

Das hat Andreas Darsow bei der Polizei angegeben
und wurde von seiner Ehefrau bestätigt.

Aber selbst wenn Andreas Darsow nur die Fenster geschlossen und 
im Tiefschlaf gewesen wäre, hätte Andreas Darsow
2 Schüsse nicht bewußt wahrnehmen können.

Erinnerlicherweise wohnen in Babenhausen ja nicht 
nicht nur die 4 Zeugen, sondern viel mehr 
Menschen.

PS:
Ich habe am 17.04.2009 morgens um 4 Uhr 
auch keine Schüsse gehört.

Gut, Babenhausen ist ziemlich
weit weg von Offenbach !

Es wurden von mir am Tatort auch
keine DNA~Spuren gefunden.

Ich weiß aber aus sicherer Quelle, daß Klaus Toll
Freitag morgens regelmäßig um ca. 4 Uhr 
mit dem Auto die Darmstädter Straße  
hoch nach Münster gefahren ist.

Aber nicht zum Joggen !

Im Übrigen ist das LG Darmstadt nicht 
für die Wiederaufnahme zuständig.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

... nicht nur Andreas Darsow, sondern auch viele andere Menschen
schlafen mit Öhrstöpseln.  Andreas Darsow schläft sogar
im Knast mit Ö
hrstöpseln. 

Das hat Andreas Darsow bei der Polizei angegeben
und wurde von seiner Ehefrau bestätigt.

Gibt es denn dafür auch unabhängige Zeugen  für die Zeit vor der Tat?

Ralfi schrieb:

Aber selbst wenn Andreas Darsow nur die Fenster geschlossen und 
im Tiefschlaf gewesen wäre, hätte Andreas Darsow
2 Schüsse nicht bewußt wahrnehmen können.

Erinnerlicherweise wohnen in Babenhausen ja nicht 
nicht nur die 4 Zeugen, sondern viel mehr 
Menschen.

Als direkter Nachbar ist es m.E. sehr unwahrscheinlich, daß er aber keinen einzigen der 10 Schüsse und auch nicht die Einschläge bemerkt haben will bzw. vom ganzen Tat-Geschehen und mit der schwer verletzten Tochter dort in wenigen Metern Abstand überhaupt nichts mitbekommen haben will, was ich mal als seine Einlassung dazu voraussetze.

Ralfi schrieb:

PS:
Ich habe am 17.04.2009 morgens um 4 Uhr 
auch keine Schüsse gehört.

Gut, Babenhausen ist ziemlich
weit weg von Offenbach !

Es wurden von mir am Tatort auch
keine DNA~Spuren gefunden.

Ich weiß aber aus sicherer Quelle, daß Klaus Toll
Freitag morgens regelmäßig um ca. 4 Uhr 
mit dem Auto die Darmstädter Straße  
hoch nach Münster gefahren ist.

Aber nicht zum Joggen !

Was soll das beweisen?

Ralfi schrieb:

Im Übrigen ist das LG Darmstadt nicht 
für die Wiederaufnahme zuständig.

Das ist mir natürlich bekannt, daß das dann woanders verhandelt würde, damals aber von Volker Wagner am LG Darmstadt und der OStA Reinhardt vertrat m.W. die Anklage damals.

Werter Herr Steffler, da in meiner früheren Einheit der Aufklärenden Artillerie mit Licht, Schall und Radar ja alles auf dem Gefechtsfeld beobachtet und eingemessen wurde und auch das Wetter mit Ballons beobachtet wurde für das genaue Schießen über große Distanzen, bin ich da etwas vertraut mit diesen Sachen. Ich höre übrigens räumlich mit zwei Ohren noch und kann daher auch Geräusche orten, Erschütterungen spüre ich außerdem noch gut mit meinen 68 Jahren.

Die echten und professionellen Gutachter aber wären in einem neuen Verfahren nach einer Wiederaufnahme nun am Zuge.

Besten Gruß

GR

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

ich habe über Schallmessungen
meine Diplomarbeit gemacht !

Mein Prof. hat an der FH Frankfurt Vorlesungen
über Akustik und Meßtechnik gehalten.

Ich habe sogar ein Buch geschrieben
über Schall~ und Lichtwellen !

Die Geschwindigkeit von Schallwellen 
und Lichtwellen ist nicht konstant,
sondern stark frequenz~ und
materialabhängig !

Hauswände stellen für Schallwellen
einen Tiefpaßfilter dar.

Das heißt, nur tiefe Frequenzen können
-soweit überhaupt- Hauswände
passieren.

Knallgeräusche haben aber einen hohen 
Energieanteil im Hochfrequenzbereich !

Infraschall können Menschen nicht hören,
sondern nur fühlen.

PS:
Warum sind denn Petra Toll und Astrid Toll
nach Ihrer Theorie durch die Schüsse
nicht aufgewacht ?

Beide waren sogar im selben Haus !

Und Petra Toll hat ausweislich ohne
Ohrstöpsel geschlafen !

Steht alles im Urteil !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

ich habe über Schallmessungen
meine Diplomarbeit gemacht !

Mein Prof. hat an der FH Frankfurt Vorlesungen
über Akustik und Meßtechnik gehalten.

Ich habe sogar ein Buch geschrieben
über Schall~ und Lichtwellen !

Die Geschwindigkeit von Schallwellen 
und Lichtwellen ist nicht konstant,
sondern stark frequenz~ und
materialabhängig !

Hauswände stellen für Schallwellen
einen Tiefpaßfilter dar.

Das heißt, nur tiefe Frequenzen können
-soweit überhaupt- Hauswände
passieren.

Knallgeräusche haben aber einen hohen 
Energieanteil im Hochfrequenzbereich !

Infraschall können Menschen nicht hören,
sondern nur fühlen.

Sehr geehrter Herr Steffler,

Sie sind offensichtlich kein vereidigter und / oder öffentlich bestellter und / oder am Gericht zugelassener Gutachter, eine Diplomarbeit an einer FH reicht da eben nicht aus.

Tiefpaßfilter gibt es ja viele, und mit deren Theorie und Praxis bin ich ja einigermaßen vertraut. Sie meinten vermutlich einen passiven Tiefpaß erster Ordnung bei Hauswänden, aber ein Haus besteht eben nicht nur aus Hauswänden und auch Stoßwellen oder auch Impulse sind da schon auch noch zu beachten und ebenso die Materialien und Dicken der Wände, Decken, Fenster, Türen, Lüftungen, Schornsteine usw. und auch alle Schallbrücken sind ebenfalls zu beachten.

Über die Schall- und die Lichtgeschwindigkeiten in Medien brauche ich wirklich keine Aufklärung.

Ralfi schrieb:

Warum sind denn Petra Toll und Astrid Toll
nach Ihrer Theorie durch die Schüsse
nicht aufgewacht ?

Beide waren sogar im selben Haus !

Und Petra Toll hat ausweislich ohne
Ohrstöpsel geschlafen !

Diese Frage kann ich Ihnen nicht beantworten, da ich keine Theorien oder Spekulationen dazu mache.

Besten Gruß, ich mache aber nun eine längere Pause für einige Tage

GR

 

Nachgang: Ich bin weder von der Schuld, noch von der Unschuld von Herrn Darsow überzeugt, das beurteilen ja Richter nach einer HV, wenn ein unschuldiger Angeklagter aber unbedingt schweigen will in einer HV, ist das sein Recht.

Ob das gut für ihn aber ist, das ist eine andere Frage.
 

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

Ihre Theorie, eigentlich hätten Petra Toll und Astrid Toll
und auch Andreas Darsow die Schüsse im Keller
hören müssen, läßt sich 
nicht halten.

Überdies hat der BKA Schußwaffenexperte Pfoser seine 
Testpistole nach eigenen Angaben mit 
einem  20cm langen Metallrohr
verlängert.

Hierfür hat Herr Pfoser vom BKA auf den Lauf
seiner Testpistole ein Gewinde
schneiden lassen.

Dadurch wurde der Schalldruck und die
Mündigungsgeschwindigkeit erhöht
und nicht verringert.

Der Mündungsknall wurde so im Testlabor
des BKA noch lauter.

Die Behauptung laut Urteil, die Staatsanwaltschaft Darmstadt
wüßte nicht, wo Leopold Pfoser die 10 Schußtests gemacht habe,
war also gelogen. Gelogen ist auch, daß die Firma Aumann
eine statische Class A IP~Adresse hat.

Die angeblichen Protokolleinträge
im Domain Controller sind auch
frei erfunden.

Das Urteil des LG Darmstadt ist grob grundgestzwidrig,
weil es auf getürkten Sachverständigengutachten 
und gefälschten Zeugnissen basiert.

Laut Richtereid ist das Gericht zur Wahrheit 
und Gerechtigkeit verpflichtet.

Und ja, ich bin unabhängiger Unternehmens~Berater.
Ich mach' auch für die Staatsanwaltschaft Darmstadt 
kein getürktes Sachverständigengutachten.

Am Ende kommt die Wahrheit ja doch raus !

Gottes Mühlen mahlen langsam.

Im Übrigen hat gemäß Art. 103 GG
jedermann Recht auf Gehör !

PS:
Die Aussage zu verweigern, war die 
Idee der Rechtsanwälte.

Angeblich wird einem bei Gericht jedes Wort
im Mund rumgedreht !

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

Ihre Theorie, eigentlich hätten Petra Toll und Astrid Toll
und auch Andreas Darsow die Schüsse im Keller
hören müssen, läßt sich 
nicht halten.

Sie haben nur Probleme mit der Wahrnehmung, Herr Steffler, denn ich habe keine Theorie vorgetragen, die sich nur auf das Hören bei Herrn Darsow stützte.

Er hätte m.E. das ganze Tatgeschehen aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bemerken müssen.

Es gibt keine sicheren Erkenntnisse außerdem, daß auch bei der Familie Toll davon nichts bemerkt wurde, denn das wäre m.E. auch unwahrscheinlich.

Ende der Durchsage.

Sehr geehrter Herr Rudolphi,

ich weiß, Sie haben Ihr Abitur
in Bayern gemacht.

Nachdem Sie statt Volumen lediglich Flächen
berechnet und verglichen haben, machen
Sie jetzt mit Wahrscheinlichkeits~
rechnung weiter.

Was ist ziemlich Wahrscheinlich ?

10%, 50%, 90 % ?

Herr Andreas Darsow lag zum Tatzeitpunkt nach eigener
Aussage mit Ohrstöpseln wie üblich im Bett
und schlief tief und fest.

In diesem Zustand konnte er keine kurzen
Knallgeräusche bewußt hören und
als Schüsse identifizieren.

Bis Samstag Nachmittag hat niemand etwas von
dem Doppelmord bemerkt und die Polizei
verständigt.

Nicht mal der Fahrer der Behindertenwerkstatt,
obwohl dieser Astrid Toll hätte Freitag 
morgens abholen und nachmittags 
absetzen müssen.

Daß niemand am Freitag morgen die Polizei verständigt hat,
war extrem unwahrscheinlich !

Unfaßbares Glück für die wahren Täter!

PS:
Bei Ihren Flächenberechnungen haben Sie nicht berücksichtigt,
daß die Kellerwände freilich auch unter dem Boden liegen.

Im Erdboden breiten sich nur nicht hörbare
Infraschallwellen aus.

Wenn man das Ohr an die Kellertür legt, 
kann man bestimmt Schüsse
im Keller dumpf hören.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Out~of~The Box Solutions
63069 Offenbach am Main

0

Ralfi schrieb:

Nachdem Sie statt Volumen lediglich Flächen
berechnet und verglichen haben, machen
Sie jetzt mit Wahrscheinlichkeits~
rechnung weiter.

Weder da Eine noch das Andere ist hier wirklich zielführend, sondern nur wirklich exakte Messungen mit wissenschaftlicher Methodik!

"Was ist ziemlich Wahrscheinlich ?"

Das ergeben nur exakte Messungen, wenn Herr Darsow auch bei einer Wiederaufnahme weiter schweigt, so wie bisher. Aber ihn würde ich dann mal ausgiebig medizinisch untersuchen lassen, um auch noch Daten für seine Hörfähigkeit und auch seine andere Sensorik nun noch zu erhalten.

"Herr Andreas Darsow lag zum Tatzeitpunkt nach eigener
Aussage mit Ohrstöpseln wie üblich im Bett
und schlief tief und fest.

In diesem Zustand konnte er keine kurzen
Knallgeräusche bewußt hören und
als Schüsse identifizieren."

Siehe oben.

"Bis Samstag Nachmittag hat niemand etwas von
dem Doppelmord bemerkt und die Polizei
verständigt.

Nicht mal der Fahrer der Behindertenwerkstatt,
obwohl dieser Astrid Toll hätte Freitag 
morgens abholen und nachmittags 
absetzen müssen.

Daß niemand am Freitag morgen die Polizei verständigt hat,
war extrem unwahrscheinlich !

Unfaßbares Glück für die wahren Täter!"

Einer davon könnte ja auch der Herr Darsow gewesen sein, das ist ja nicht auszuschließen.

Da hören also mehrere Leute laute Schüsse um 04:00 in der Nacht und gehen der Sache nicht nach und rufen auch nicht bei der Polizei an. Wirklich unfaßbar!

 

 

0

Seiten

Kommentar hinzufügen