Digitale Rechtsdienstleistung vor Gericht: Welches Tech ist Legal?

von Martin Fries, veröffentlicht am 28.01.2020
Rechtsgebiete: Weitere ThemenLegal Tech1|1890 Aufrufe

Neue Tatsachen, neue Rechtsfragen. Legal Tech wird nicht nur angeboten, sondern zunehmend auch beurteilt. Was sagen die Gerichte zu den Phänomenen des digitalen Wandels im Rechtswesen? Hier kommt eine Liste mit gerichtlichen Entscheidungen zum Thema Legal Tech – und mit vielen Credits für die LinkedIn-Community, die fleißig mitgesammelt hat:

  1. Financialright – LKW-Kartellschadensersatz als Inkassogeschäft: LG München v. 7. Februar 2020, 37 O 18934/17, Volltext noch nicht verfügbar
  2. Wenigermiete – Reichweite der RDG-Inkassoerlaubnis: BGH v. 27. November 2019, VIII ZR 285/18, Volltext
  3. Smartlaw – Vertragsgeneratoren als Rechtsdienstleistung: LG Köln v. 8. Oktober 2019, 33 O 35/19, Volltext, nicht rechtskräftig
  4. Abfindungsheld – Grenzen der zulässigen Werbung: LG Bielefeld v. 12. Dezember 2017, 15 O 67/17, Volltext
  5. PayPal – Bindungswirkung einer Online-Streitbeilegung: BGH v. 22. November 2017, VIII ZR 83/16, Volltext
  6. Geblitzt – Grenzen der zulässigen Werbung: LG Hamburg v. 10. Oktober 2017, 312 O 477/16, Volltext
  7. Kelsen – Datenklau vom Legal-Tech-Dinosaurier: LG Berlin v. 5. Mai 2015, 16 O 74/15, Volltext nicht verfügbar, Pressebericht
  8. Secopio – Strategieberatung als Rechtsdienstleistung: LG Hamburg v. 18. März 2015, 315 O 82/15, Volltext
  9. Scheidung Online – Werbung mit Rechtsberatung light: LG Berlin v. 5. Juni 2014, 14 O 395/13, Volltext

Was kann man damit machen? Ein paar Ideen:

  • Ein Universitätsseminar zur Legal-Tech-Rechtsprechung
  • Eine Examensklausur mit Digitalschwerpunkt
  • Ein klageimmunes Legal-Tech-Geschäftsmodell
  • Was noch?
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