Corona: Fortbildung online - wie gefällt Ihnen das?

von Carsten Krumm, veröffentlicht am 06.03.2021
Rechtsgebiete: Verkehrsrecht|1311 Aufrufe

Einmal jährlich freue ich mich auf mein § 15 FAO-Seminar zur "Führerscheinverteidigung" bei der RAK Hamm. Ist immer innerhalb weniger Stunden ausgebucht. 60 Anwält*innen etwa. Und: Eine Art Familientreffen. Denn dieses Seminar gebe ich bereits seit über 10 Jahren. Die meisten der Anwält*innen sind alle paar Jahre dabei, um sich über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Und ich unterhalte mich gerne mit den Teilnehmer vor, während und nach der Veranstaltung. Bei den Kaffeepausen geht es oftmals auch um Persönliches. Es menschelt halt im besten Sinne. So war ich traurig, als ich im letzten Herbst mitgeteilt bekam, dass dieses Jahr das Seminar "coronabedingt" nur Online abgewickelt wird. Und ich war skeptisch. 

Nun war es vor über zwei Wochen soweit...das Seminar fand statt. Eigenartig natürlich, allein mit einem Computerspezialisten in einem Raum zu sitzen und 5 Stunden zu referieren, ohne sein Gegenüber zu sehen. Eigentlich lief es ganz gut. 

Mich würde einmal die Erfahrung anwaltlicher Blogleser*innen interessieren: Wie stehen Sie zu den Seminaren? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Noch bei der Rückfahrt habe ich für meinen youtube-Kanal ein kurzes Statement aufgenommen. HIER zu sehen.

Wie ich mich entschieden habe? Ich bin auch nächstes Jahr wieder dabei. Hoffentlich in Präsenz oder wenisgtens "hybrid" mit ein paar Ansprechpartner*innen vor Ort, damit man nicht nur mit dem Bildschirm kommuniziert...

 

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