Rückblick 2017: Die Top-Themen hier im Beck-Blog

von Prof. Dr. Henning Ernst Müller, veröffentlicht am 01.01.2018
Rechtsgebiete: Verlag6|3122 Aufrufe

Wie in früheren Jahren (Rückblick 2010, Rückblick 2011, Rückblick 2012Rückblick 2013, Rückblick 2015, Rückblick 2016) soll hier ein Überblick über häufig angeklickte und häufig kommentierte Blogbeiträge gegeben werden. 2014 musste der Rückblick ausfallen, weil die Statistik zwischenzeitlich nicht zur Verfügung stand.

Einen speziellen Arbeitsrechts-Blog-Rückblick auf das Jahr 2017 hat der Kollege Rolfs bereits vorgestern eingestellt.

Aus technischen Gründen können nur Beiträge berücksichtigt werden, die zwischen 1. Januar 2017 und 31. Dezember 2017 eingestellt wurden; evtl. Beiträge, die vorher eingestellt wurden und dann 2017 besonders häufig geklickt oder kommentiert wurden, gehen deshalb  in diese Statistik nicht ein. Die Überschriften sind verlinkt - so können Sie die Beiträge und Diskussionen noch einmal Revue passieren lassen.

I. Top Ten nach Klickzahlen (gerundet):

1. BVerfG: Regelung zum Untergang von Verlustvorträgen gem. § 8c KStG teilweise verfassungswidrig (35.500 Abrufe)

2. Das Bundesverfassungsgericht wird das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kippen (34.500 Abrufe)

3.  Zum geplanten § 114 StGB "Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte" (24.000 Abrufe)

4. Anklage wegen Meineids - Fortsetzung des Falls Mollath?  (23.500 Abrufe)

5. War es wirklich Mord? Zum Urteil des LG Berlin im Fall des tödlichen Autorennens auf dem Kurfürstendamm (22.000 Abrufe)

6. NetzDG-Entwurf basiert auf Bewertungen von Rechtslaien (21.500 Abrufe)

7. „Gehörsrügefalle“ (19.000 Abrufe)

8. Die Ehe für alle steht auf dem Boden des Grundgesetzes (16.000 Abrufe)

9.  Netzwerkdurchsetzungsgesetz europarechtswidrig (15.500 Abrufe)

10. Jede Wette: Diesen BGH-Fall gibt es bald im Staatsexamen (12.500 Abrufe)

II. Top Ten nach Anzahl der Kommentare:

1. Anklage wegen Meineids - Fortsetzung des Falls Mollath? (408 Kommentare)

2.  Die Ehe für alle steht auf dem Boden des Grundgesetzes (220 Kommentare)

3.  Das Kopftuch vor den Gerichten (123 Kommentare)

4. NSU-Prozess: Aufzeichnung des staatsanwaltlichen Plädoyers? Warum nicht? (119 Kommentare)

5. Loveparade 2010 – OLG Düsseldorf lässt Anklage zu. Hauptverhandlung nach sieben Jahren  (106 Kommentare)

6. War es wirklich Mord? Zum Urteil des LG Berlin im Fall des tödlichen Autorennens auf dem Kurfürstendamm (104 Kommentare)

7. Ehe doch nicht für alle?  (81 Kommentare)

8. "Justiz erlaubt Verkauf von Merkel-Galgen, weil Galgen Kunst seien" - Wirklich? (73 Kommentare)

9. AG München: Väterroulette im Hotel  (71 Kommentare)

10. In München für Richter zu akzeptieren: "Eigentlich sind Sie so wie Freisler - nur anders!" (63 Kommentare)

Ich wünsche allen Experten-Kollegen und Lesern des Beck-Blogs ein gutes Jahr 2018

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6 Kommentare

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Ja, es ist auch in der Vergangheit schon vorgekommen, dass die Aufrufstatistik zwischenzeitlich gestört wurde. Es kann (nicht: muss) also so sein, dass der häufigste Beitrag durch einen Statistikfehler zustande gekommen ist. Ich kann das leider mit meinen Mitteln von hier aus nicht prüfen.

 

Das ist wohl plausibel. Meiner Erfahrung nach gehören Körperschaftssteuerangelegenheiten typischerweise eher nicht zu den meist beachteten Themen auf juristischen Internetseiten - ohne damit den betroffenen Artikel abwerten zu wollen. :)

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Es gab deshalb keine Kommentare, weil damals die Kommentarfunktion gesperrt war. So einfach ist das. Wie übrigens auch heute die Kommentarfunktion bei einigen Beiträgen gesperrt ist, z.B.

https://community.beck.de/2018/01/02/sperrung-von-tweets-und-facebook-beitraegen-die-fatale-langzeitwirkung-des-netzdg-deutet-sich-bereits-an

Auch hier wird viel aufgerufen, aber nicht kommentiert. Warum wohl? Weil es nicht geht.

 

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Wissen Sie sicher, dass die Kommentarfunktion gesperrt war, oder ist das nur eine Vermutung? Warum würde jemand bei einem Artikel über Verlustvorträge die Sperrung für notwendig halten?

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Gast schrieb:

Wissen Sie sicher, dass die Kommentarfunktion gesperrt war, oder ist das nur eine Vermutung? Warum würde jemand bei einem Artikel über Verlustvorträge die Sperrung für notwendig halten?

Ich glaube mich daran zu erinnern ("sicher" weiß ich es natürlich nicht mehr). Und: natürlich sind die fehlenden Kommentarmöglichkeiten keine Sperrung, sondern ein Versehen. Es soll ja hier diskutiert werden. Aber im Endeffekt eine plausible Erklärung, zumal ich dies schon mehrfach hier erlebt habe.

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